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Saison 2014/2015 komplett


Verbandsliga B: 8. Runde am 15.03.2015 2,0-6,0 gegen Turm Kiel II

Gähnende Leere

.... in manchen Köpfen. Vom Spiel gegen Turm Kiel gibt es eigentlich nicht viel zu berichten, zumindest nicht Positives aus unserer Sicht.

Zu Beginn der Saison hatten wir einen festen Stamm von 10 Spielern und zusätzlich 3 weitere Spieler mit Verbandsligaerfahrung in der Hinterhand. Ich musste bei der Saisonplanung sogar ein wenig jonglieren, damit die Stammspieler auch ausreichend zu Einsätzen kommen konnten. Aber danach brach es - wie in den Vorjahren - trotz Verstärkung wieder ab. Es fielen reihenweise Spieler aus. Nach der Niederlage gegen TuRa Harksheide war bei uns die Luft endgültig raus. Plötzlich waren auch viele Termine wichtiger, als der Mannschaftskampf, sodass ich im Vorfeld des Spieles bei Turm Kiel bereits auf zwei Reservespieler zurückgreifen musste. Keine 24 Stunden vor dem Ligakampf erreichten mich 2 weitere Grippeabsagen. Damit waren wir vollständig geplatzt. Wir hatten keine Leute mehr, ließen Brett 2 frei und unser U12-Spieler Baran Yüksel kam zu seinem ersten Einsatz in der Verbandsliga.

Der Kampf selber verlief gleichermaßen besch... Meine entnervte Null-Bock-Einstellung fand sich auch auf dem Brett wieder. Erst einen Zug in der Eröffnung vergessen, dann statt zu konsolidieren gezockt - verzockt. Deutlich verdienter Sieg an meinen Gegner. Sascha traute sich nicht, in unklarer Stellung die Dame seines Gegners an seinen König ranzulassen, um sie dort einzukesseln. Er vereinfachte die Partie zum Remis. Auch Andre fiel nicht viel ein und einigte sich ebenfalls auf Remis. Als dann Baran seine gute Stellung schlecht verteidigte, stand es schon 1:4. Unser hoffnungsvoller Nachwuchs hatte seinem Gegner eine echte Nuss zu knacken gegeben und diesem sogar einen Bauern abgenommen. Barans Stellung war sogar endspieltechnisch duetlicher besser, als die seines Gegners, aber der stellte ihm noch eine Falle, in der der unerfahrene Jugendspieler herein fiel.

An Brett 6 hatte Marc nicht mehr als Zugwiederholung, aber das schmeckte seinem ebenfalls sehr jungen Gegenüber nicht, da er einen Bauern mehr und diesen lange zäh verteidigt hatte. Beim Versuch, der Zugwiederholdung auszuweichen, lief der Kieler jedoch in das offene Messer und Marc verkürzte. Parallel lehnte Bernd gegen Hartmut Winkelmann ein Remisangebot ab. Leider hatte sich Stefan derweil in seinen Angriffsbemühungen verhoben. Nach einem wilden Gemetzel fehlten ihm irgendwie ein paar Bauern - ohne Kompensation. Damit war der Kampf endgültig verloren. Bernd überzog dann seine aussichtsreiche Endspielstellung noch - das passte zu diesem ungemütlichen Tag.



Verbandsliga B: 7. Runde am 22.02.2015 2,5-5,5 gegen SK Norderstedt II

Unglücklich verdient verloren

Der 7. Spieltag hätte zum großen Finale in der Verbandsliga Ost werden können und nach der Hoffnung der Oldesloer auch werden sollen. Leider hatten wir uns vorher selbst raus geschossen, so dass es bei einem Triumph der Gastgeber nur noch ein Griff nach dem Strohhalm gewesen wäre. Nach der Runde bleibt zumindest die Erkenntnis, dass wir wohl nicht mehr absteigen können...

Der Kampf begann mit einem schnellen Remis zwischen Gladbach-Fan Michael Gurski und Torsten Bührmann an Brett 4. Danach sah es zunächst insgesamt nicht so gut für uns aus. Ich hatte zwar Ausgleich gegen Viktor Polischuk und bei Bernd Westphal gegen Ralf Bohnsack und Peter Buchmann gegen Enrico Eichstädt sah es ähnlich aus. Hauke Maag hatte Oliver Zierke schon in der Eröffnung unter Druck gesetzt, aber an den letzten drei Brettern standen nach meinem Geschmack Stefan Kosanke gegen Stefan Ehrlich, Andre Blöß gegen Herbert Nachtkamp und Marc Duhn gegen Andre Nixdorf passiv bis bedenklich. Das sollte sich aber alsbald ändern.

In meiner Partie änderte sich das Bild wenig. Viktor und ich versuchten unsere Stellungen zu verbessern. Entscheidendes geschah jedoch nicht. Das selbe Bild zwischen Bernd und Ralf. Hauke hatte Oliver allerdings fest im Griff und lehnte völlig zu Recht ein Remisangebot ab. Zwar hatte Enrico gegen Peter das freiere Spiel bekommen, aber unser Stefan konnte den König seines Gegner im Zentrum festnageln und war eindeutig am Drücker. Auch Andre gab Gas, denn sein Gegner spielte zu statisch. Marc hätte nach Augenzeugenberichten die Figur abklemmen können, aber es blieb die Qualle, allerdings gegen das Läuferpaar und 2 Bauern.

In dieser Situation entschloss sich Viktor zu einem waghalsigen und im Grunde inkorrekten Figurenopfer. Dann ließ ich mich von einem Angriffsmanöver blenden, das nur scheinbar matt drohte. Ich übersah eine simple Konteraktion und leitete in ein Leichtfigurenendspiel über, das ausgeglichen zu sein schien. Zu Hause habe ich aber nicht gefunden, wie ich das hätte halten sollen. Am Brett ging das erst Recht nicht und weg der Punkt. Zeitgleich übersah Hauke den simplen Gewinn eines zweiten Bauern und fand sich mit Mehrbauer in einem Remsiendspiel wieder. Bernd und Ralf hatten sich zu nichts verleiten lassen und auch remisiert. Peter ging dagegen im Trommelfeuer der Schwerfiguren seines Gegners unter, während Stefan Kosanke den Norderstedter Stefan ins Remis entschlüpfen ließ. Marc konnte das Bollwerk seines Gegners nicht knacken, spielte dann zu offensiv und wurde kurzerhand matt gesetzt. Am Ende wurden auch Andres Bemühungen nicht belohnt. IM besten Fall ein Endspiel mit Mehrläufer, Randbauer und dem falschen Eckfeld.

Eigentlich hätten wir mehr rausholen können und müssen. Aber die Norderstedter erwiesen sich als wettkampfhärter. Auch deshalb haben sie trotz der Oldesloer Großchancen verdient gewonnen.

Bezirksklasse Ost: 7. Runde am 22.02.2015 4 - 4 gegen den LSV VIII

und

Kreisklasse Ost: 7. Runde am 22.02.2015 2 - 2 gegen die Segeberger SF III

Teilerfolge für die Mannschaften II und III

Obwohl der SV Bad Oldesloe II an Brett 1 kampflos den ersten Punkt gewann, verlief der Spielsonntag nicht zufriedenstellend. Siefried Ehlers versäumte es, seinen zweiten Turm zu entwickeln und musste überraschend das Matt mitten auf dem Brett konstatieren. Baran Yüksel bewies mangelnde Konzentration bei seiner Partie, übersah die schlechte Stellung seiner Figuren und verlor ebenfalls. So ging es auch Robert Isengardt, der kurzzeitig den Überblick verlor und auch einen Turm. So lag der Gastgeber mit 1:3 zurück. Jakob Warter bot in aussichtsreicher Stellung Remis an, weil er einen anderen Termin hatte.

Wenigstens sahen die letzten drei Partien nicht ungünstig aus. Viggo Westerlin musste lange kämpfen, um seine sehr junge tapfere Gegnerin zu besiegen. Nur wenn Sascha Fröhlich an Brett 2 gewinnen würde, war eine Niederlage zu vermeiden. Das tat er dann auch; in routinierter Manier konnte er ungenaue Züge seinnes Gegners in Zeitnot zum Sieg ummünzen, so dass Bernd Baumast das mehrfach angebotene Remis annehmen konnte. 4:4 gegen den Tabellenletzten - keine Ruhmestat!

Die 3. Mannschaft konnte den ersten Mannschaftspunkt einheimsen. Manfred Tilp tauschte im Mittelspiel ungeschickt ab, verlor Material und dann auch die Partie. Lennart Schneider wickelte einen Bauerngewinn sehr überzeugend in einen gewonnenes Endspiel ab und zwang seinen erfahrenen Gegner zur Aufgabe. Eine respektable Leistung. Wild ging es bei der Partie von Mohammat Tabakh zu. Zunächst sah es nach einem Erfolg von Mohammat aus, dann nach dem Gegenteil, und am Schluss kam ein Remis heraus. Am längsten kämpfte Anja Yüksel. Sie setzte ihren Gegner gehörig unter Druck, behielt in komplizierter Stellung die Übersicht und hätte auch gewinnen können. Um die Mannschaft nicht zu gefährden, akzeptierte sie ein Remis. Also erster Mannschaftspunkt und eine gute Leistung der Mannschaft!



Verbandsliga B: 6. Runde am 01.02.2015 3,5-4,5 gegen TuRa Harksheide

Bis zum nächsten Jahr...

Nachdem bereits Peter und Hauke für den Kampf gegen Harksheide absagen mussten, erwischte es uns dann mit dem krankheitsbedingten Ausfall von Hans-Werner noch schlimmer als gedacht. Es wurde ordentlich gegrübelt, ob man besser ein Brett freilassen sollte, um z.B. IM Bodnar ins Leere laufen zu lassen. Vielleicht wäre dies im Nachhinein die bessere Alternative gewesen, wir entschieden uns aber doch jeweils ein Brett aufzurücken und Sascha mit ins Team zu holen.

Als erstes erwischte es dann Bernd an Brett 2, der unerwartet gegen Christian Schmidt ran musste, der bisher nur ein Saisonspiel bestritten hatte und somit nicht unbedingt am Brett zu erwarten war. Nach knapp zwei Stunden kam hier das taktische Ende (0:1). Für den Ausgleich sorgte Michael an Brett 3, der Henrik Meyer recht souverän überspielen konnte (1:1). Doch da stand Axel an Brett 7 bereits bedenklich. Nachdem sein Königsangriff gegen Artur Oganesjan verpuffte, blieb einfach zu wenig Material übrig, um die Niederlage abwenden zu können (1:2). Sascha steuerte fast zeitgleich an Brett 8 einen halben Punkt bei. Nachdem er vorher immer etwas schlechter gestanden hatte, sicherlich ein akzeptables Ergebnis (1,5:2,5).

Anschließend konnte Andre an Brett 5 auch noch ausgleichen. Bereits kurz nach der Eröffnung versammelten sich die meisten seiner weißen Bauern auf der 4.Reihe und dieser Raumvorteil sollte auch bald entscheidenes Material einbringen (2,5:2,5). Für Dennis an Brett 1 sah es hier aber bereits nicht mehr gut aus. Nachdem er lange Zeit gegen IM Bodnar gut dagegen gehalten hatte, wurde ihm dann wohl die Zeitnot zum Verhängnis (2,5:3,5). Nun blieben nur noch Stefan und ich selbst, um das Ruder irgendwie herum zu reißen. Stefan hatte früh eine Figur gegen drei Bauern und eine offene Königsstellung seiner Gegnerin geopfert (mit ganz guten Aussichten), allmählich verpufften aber diese Chancen und mehr als Remis war hier wohl nicht zu erwarten. Somit musste ich an Brett 6 auf Sieg spielen. Da war ich sehr dankbar, dass Bernhard Gottwald zwei Figuren - eher fragwürdig - gegen Turm und Bauer tauschte. Auch ein kurzzeitig mögliches Dauerschach wurde von meinem Gegner übersehen, so dass ein Tempo im abschließenden Bauerendspiel zum erneuten Ausgleich führen sollte (3,5:3,5). Stefan hatte hier aber schon die letzten Remischancen aus der Hand gegeben und nach fast sechs Stunden Spielzeit stand die ernüchternde Niederlage fest (3,5:4,5). Der Abschied der Harksheider fiel dann mit einem "Bis zum nächsten Jahr" mehr als realistisch aus.........

Bezirksklasse Ost: 6. Runde am 01.02.2015 7 - 1 gegen den VfL Geesthacht

Ohne Niederlage zum Kantersieg.

Etwas verspätet traf SV Bad Oldesloe II in Geesthacht ein, um gegen die dortige Erste anzutreten. Wolf Krumbholz durfte bald wieder nach Hause fahren, sein Gegner trat nicht an. Mit Rückenwind also ging es los. Den nutzte Lennart Schneider und ließ seinem jüngeren Kontrahenten keine Chance. Auch Baran Yüksel ließ sich vom Senior der Gastgeber nichts vormachen. Er holte den nächsten Punkt. Matthias Gödelt und Michael Kottke remisierten gegen stäkere Kontrahenten.

Dann bauten nacheinander Siegfried Ehlers, Jakob Warter und schließlich auch Viggo Westerlin ihre materiellen Vorteile zu weiteren Siegen für Oldesloe aus.
Insgesamt eine wirklich überagende Mannschaftsleistung mit einem 7:1 gegen einen Gegner, der fast durchgehend die besseren Leistungszahlen vorwies.



Verbandsliga B: 5. Runde am 18.01.2015 6 - 2 gegen den TSV Travemünde

Gewonnen, aber mit betrüblichem Beigeschmack

Zu unserem "Kampf" gegen Travemünde gibt es nicht viel zu sagen. Um 10 Uhr waren die Gäste nur zu dritt. Kurz danach immerhin schon zu viert, so dass der Kampf angepfiffen werden konnte. Nur blieb es bei den vier Recken, so dass man sich entschloss, die Kräfte zu schonen. Wir zählen (noch) keine Brettpunkte und so entschlossen wir uns, den Vergleich mit 4 Remis und 4 kampflosen Punkten zu beenden. Es bleibt zu hoffen, dass die Travemünder Mannschaft nicht noch im Laufe der Saison zerbricht.

Bezirksklasse Ost: 5. Runde am 18.01.2015 3 - 5 gegen den Lübecker SV VII

hier folgt noch der Bericht des Mannschaftsführers. So viel vorab: Vor dem Kampf hat kaum jemand damit gerechnet, dass man gegen diesen Gegner überhaupt 3 Punkte würde holen können, denn sie kamen fast in Bestbesetzung, während bei uns fast eine komplette Mannschaft fehlte.
Bericht von Michael Kottke:
Knappe Niederlage gegen den Tabellenführer
Ohne fünf Stammspieler musste Bad Oldesloe II gegen den Tabellenführer Lübeck VII antreten. Selbst zu Beginn des Mannschaftskampfes musste noch ein Spieler aus der Dritten abgezogen werden, was die Spielfreude nicht gerade erhöhte. Aber die kämpferische Einstellung stimmte.
Baran Yüksel, kurzfristig aus der dritten Mannschaft abgezogen, verschätzte sich bei einer Abwicklung und verlor Material. In der Folge gingen mehrere Bauern flöten, was zur sinnvollen Aufgabe von Baran führte. Nachdem es längere Zeit bei Siegfried Ehlers ziemlich ausgeglichen aussah, gelang es seinem jungen Gegenspieler einen Angriff aufzubauen. Siegfried musste in Folge dessen die Segel streichen. Keinen leichten Stand hatte Lutz Rausche gegen das aus Oldesloe abgewanderte Talent Vitus Nassat. Das Spiel drehte sich längere Zeit um einen Zentrumsbauern von Lutz, der letztendlich verloren ging. Darauf hin verschlechterte sich die Lage bei Lutz Schritt für Schritt, so dass die Aufgabe unausweichlich war.
Einen erfreulichen Einstand in der 2. Mannschaft feierte Lennart Schneider. Obwohl seine Stellung im Mittelspiel etwas unharmonisch aussah, gelang es ihm, einen Zentrumsbauern bis auf die vorletzte Reihe zu bugsieren, was seine Gegnerin zwang, ihre Kräfte dazu zu verwenden die Umwandlung zur Dame zu verhindern. So konnte Lennart in aller Seelenruhe die verbliebenen Bauern der Lübeckerin abzuräumen. Der Sieg war dann nur noch Formsache.
An den ersten vier Brettern sah nur die Stellung von Anja Yüksel bedenklich aus. Nach Bauernverlusten konnte sie die Partie nicht mehr halten und musste schließlich aufgeben. An Brett drei konnte Viggo Westerlin im Mittelspiel mit einem Turmschach eine Kombination einleiten, die zu einem Figurengewinn führte. Routiniert führte er dann die Partie zum zweiten Sieg für Oldesloe. Jakob Warter gelang es bei einem Damenabtausch einen Bauern zu gewinnen. In den folgenden zahlreichen Manövern von beiden Seiten ging es darum, ob Jakob diesen Bauernvorteil behaupten würde. Dem war nicht so. Jakob fand nicht die optimalen Züge und sein erfahrener Gegner konnte seinerseits zwei Bauern einheimsen. Am Schluss, als aller Kampfrauch sich verzogen hatte, blieben nur noch je einen Turm übrig, was remis bedeutete. Rein gefühlsmäßig glaubt man, dass für Jakob ein Sieg möglich gewesen wäre.
Am längsten wurde am Spitzenbrett gefightet. Michael Kottke sah sich bald einem wachsenden Angriff seines DWZ-stärkeren Gegners ausgesetzt. Seine zwei Remisangebote wurden deshalb auch deutlich abgelehnt, obwohl der Lübecker lange Zeit nicht recht den Einstieg zum Sturmangriff auf Michaels König fand. Dann platzte doch der Knoten, und Michael glaubte schon, dass seine Stellung komplett auseinander fliegt. Dann fand er einen Weg, nicht nur seinen König zu schützen, sondern sogar plötzlich den Lübecker in große Verlegenheit zu stürzen. In dem Bemühen, die Damen abzutauschen, übersah er wohl erstens einen Materialgewinn und zweitens, dass der Damenabtausch zu einem eingesperrten Springer führte. Gut für ihn war aber, dass seine Bauernstellung keinen Angriff seines Gegners mehr erlaubte, was nun beim Lücker zu einem Remisangebot führte, was vom Oldesloer angenommen wurde.
Fazit: Eine 3:5 Niederlage mit stark ersatzgeschwächter Mannschaft gegen den Rabellenfüher ist aller Achtung wert.

Kreisklasse Ost: 5. Runde am 18.01.2015 1 - 3 gegen den SV Bargteheide III

Der Aderlass war groß, denn viele Spieler mussten in die 2. Mannschaft aufrücken. Noch kurz vor dem Kampf mussten wir umbauen und hatten 2 völlig unerfahrene Spieler an den letzten beiden Brettern. Völlig überraschend hatte Manfred Tilp an Brett 1 einen ausgesprochen guten Tag, nahm seinem eigentlich stärkeren Gegner einen Bauern ab und hielt den bis zum Sieg fest. An Brett 2 hatte Mohammad Tabakh seinen Gegner völlig überspielt und war auf der sicheren Siegerstraße. Aber sicher ist etwas anderes. Durch einen Fingerfehler büßte er einen Turm ein und verlor noch - schade!



Verbandsliga B: 4. Runde am 07.12.2014 5,5-2,5 gegen den Lübecker SV IV

Wir bleiben dran

Der LSV hatte am 07.12. gleich 7 Heimspiele, so dass der LSV IV sein Heimrecht an uns abgetreten hatte. Für mich ein Novum, aber durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Oldesloe kein Problem. Alle Spieler waren pünktlich am Spielort eingetroffen. Wir mussten auf Peter Buchmnann verzichten und hatten Axel Jakobi als Ersatz dabei. Auch LSV IV war fast in Bestbesetzung angetreten. Ein ernst zu nehmender Gegner, wie die ersten 3 Runden der Lübecker bereits gezeigt hatten.

Der Kampf begann relativ ausgeglichen. Nach einer Stunde war noch nicht viel passiert. Kurz danach dann das erste Remis. Prof. Mentlein hatte sich gegen Dennis Wilde recht gut aufgebaut und bot früh Remis an. Da wir zu diesem Zeitpunkt an allen Brettern (mit Ausnahme des besagten Brettes 2) einen Hauch besser standen, willigte Dennis ein.

An Brett 1 war ich gegen Ulrich Böttcher von der Theorie, die ein leicht besseres Endspiel für mich vorhersagte, abgewichen, um mal zu schauen, ob kein Angriff möglich wäre. Ich musste dafür allerdings einige DRohungen meines Gegners parieren und warten, bis ihm die Luft ausging. Michael Schneider hatte gegen Hauke Maag zu Beginn der Partie fast eine Stunde an Bedenkzeit verloren. Dadurch entging ihm vermutlich, dass er Haukes Dame für Turm und Läufer hätte fangen können. Dr. Lübeck versuchte gegen Bernd Westphal einen Königsangriff loszutreten, musste dafür perspektivisch aber Endspielschwächen zulassen. Michael Gurski war mit einer heftigen Grippe angereist und stellte in guter Stellung einen Bauern ein, bekam trotzdem allerdings mächtig Druck gegen die schwarze Stellung. Stefan Kosanke hatte sich einen Freibauern am Damenflügel erkämpft und musste sich einiger Angriffbemühungen von Dr. Wirries erwehren. Andre Blöß hatte wieder einmal seine Schachtelstellung auf dem Brett, aber scheinbar einmal falsch herum geschlagen, so dass gegen Jens Tarek Eisheh zunächst eine etwas statische Stellung zu Stande gekommen war. Axel Jakobi hatte gegen Jürgen Erich schnell Ausgleich erzielt.

Dann konnte ich uns in Führung bringen. Ulis Angriff kam ins Stocken und ich konnte die Atempause nutzen, um seine Königsstellung zu zerschlagen. Da seine Figuren zudem auf dem Damenflügel standen, war die Partie schnell vorbei. Leider griff Axel dann in den Topf, der gleich neben den Honigtöpfen stand. Aus seiner guten Stellung wurde eine Sch...stellung, die nicht mehr zu halten war. Bei Andre ging auch nichts mehr: Dauerschach und Remis und auch Michael musste ins Remis einwilligen. Erst bekam er seinen Bauern wieder, gewann sogar einen, stellte den aber wieder ein und in Anbetracht seines Gesundheitszustands schien das Remis das Optimum. 2,5:2,5 und plötzlich hatten alle 3 noch spielenden Oldesloer jeweils einen Bauern mehr. Bernd musste seine zwar wieder geben, erhielt aber einen unaufhaltsamen Freibauern, den er auch zur erneuten Oldesloer Führung verwerten konnte. Stefan hatte seinen Freibauern bis a2 geschoben, umschiffte noch einige Konterschancen und nahm nach rund 5 Stunden die Gratulation seines Gegners entgegen. Hauke knetete seinen Gegner noch etwas länger, kam dann aber auch zu seinem Sieg.

Nach den Partieverläufen war der Sieg etwas zu hoch, aber durchaus verdient.

Unsere zweite und unsere dritte Mannschaft waren spielfrei.



Verbandsliga B: 3. Runde am 09.11.2014 2,0:6,0 gegen den SV Eutin

de ja vu

Ziemlich exakt vor einem Jahr starteten wir gegen den SV Eutin in die neue Saison. Etwas schwächer aufgestellt als heuer, aber trotzdem kamen wir damals gut in das Match, bis uns reihenweise die Partien kippten, bzw. wir die Partien zum Remis verdarben, um dann ein 3:5 zu kassieren. Das sollte uns dieses Jahr nicht passieren.

Nicht passieren? Es wurde noch viel schlimmer. Es begann mit einem einfallslosen Remis zwischen Volker Gülke und mir. Dennis Wilde hatte sich eine problematische Stellung zusammengebaut. Diesen Aufbau konnte Andreas Jansen glatt widerlegen. Nach einem starken Bauernopfer blieb Dennis König im Zentrum und geriet unter schweren Beschuss. Dennis konnte dem nicht standhalten: 0,5:1,5. Stefan Kosanke hatte gegen Rolf Bohl nicht viel herausholen können. Mit wenig Zeit auf der Uhr nahm er das Remisangebot an: 1:2.

Das sah trotzdem gut aus, denn an den anderen Brettern sah ich teilweise deutlich bessere Positionen bei unseren Recken, aber in der Zeitnotphase schmissen wir alles weg, wirklich alles. Erst musste Bernd Westphal die Segel streichen. Wie in beiden Runden zuvor hatte Bernd seinen Gegner so eingeengt, dass der auf ca. 3x4 Felder alle Figuren zusammenhalten musste, aber wie schon gesehen, geriet Bernd in Zeitnot, machte haarsträubende Fehler und verlor noch: 1-3. Dann war es auch um Michael Gurski geschehen. Michael hatte mit den schwarzen Steinen seinen Gegner völlig überspielt. Olaf Töpper konnte nur noch abwarten, was Michael plante und der plante erneut zu lange, denn in der Zeitnotphase schmiss er den Gewinn weg - weil er ein gegnerisches Turmschach auf f4 übersehen hatte. Danach rappelte er sich wieder hoch und hatte mit der Qualität weniger ein ultra-sicheres Remis erreicht, aber Michael wollte mehr. Dann schmiss er er auch den halben Punkt weg, weil er erneut ein Turmschach auf f4 übersah: 1:4

Es war zum Haareausraufen. Axel Jakobi hatte seinen Gegner mit Schwarz ebenfalls fest im Griff. Ein Bauerngewinn ließ diesen mit einem Turm auf f7 einsteigen. Da wurde Axel zu mutig und ließ seinen Gegner zum einzigen noch möglichen Gegenangriff kommen, den er aber nicht mehr ausreichend parieren konnte. Dann setzte der Eutiner schwach fort und Axel kam mit der Qualle weniger zu Gegenspiel. Trotzdem war nicht mehr als ein Remis drin: 1,5:4,5 und der Kampf war weg. Die Stellung von Andre Blöß war wie immer für Uneingeweihte nicht zu entwirren. Einmal dachte ich tatsächlich, seine Dame wäre weg, aber er spielte sich stark zurück - auf Kosten der Zeit. In hochgradiger Zeitnot übersah Andre dann den einfachen Gewinn und war danach offenbar platt und etwas frustriert, denn er spielte schwach weiter und verlor noch: 1,5:5,5.

Zuletzt spielte noch Marc Duhn. Der hatte es zunächst verschmäht, einen vorgerückten Bauern seines Gegners abzuholen, wollte sich strategisch besser aufbauen und verlor einen Bauern, stat einen zu gewinnen. Marcs Gegner spielte die Partie allerdings ohne Druck weiter und ließ sich den Bauern wieder abnehmen und sogar noch einen obendrauf. Am Ende gab es ein Leichtfigurenendspiel, das nicht mehr zu gewinnen war: 2:6

Fazit:
An diesem Tag hat nur der Eutiner Andreas Jansen eine wirklich gute Partie gespielt - bitte schnell vergessen.

Bezirksklasse A - Ost: 3. Runde am 09.11.2014 3,0:5,0 gegen Inselspringer Ratzeburg

Zu einem Kampf auf Augenhöhe fuhr die Oldesloer Mannschaft nach Ratzeburg und konnte durch Wolf Krumbholz auch schnell in Führung gehen. Aber Unachtsamkeiten insbesondere an den hinteren Brettern ließen den Kampf dann zu Gunsten der Gastgeber kippen.

Kreisklasse A - Ost: 3. Runde am 09.11.2014 1,0:3,0 gegen Turm Reinfeld II

Oldesloer dritte Mannschaft konnte immerhin den ersten Brettpunkt vermelden. Dabei hatte Baran Yüksel an Brett 1 mit Mehr-Qualle die große Chance, sogar einen Mannschaftspunkt zu erringen - leider vergeben.




Verbandsliga B: 2. Runde am 26.10.2014 6,0:2,0 gegen den SK Doppelbauer II

Souveräner Auftritt

Wie in Runde 1 hatten wir zwei Ausfälle zu verkraften, die wir aber gut kompensieren konnten. Unsere Gegner musste dagegen gleich 4 Ersatzspieler aufbieten, wobei das Kieler Spitzenbrett wahrscheinlich ohnehin nur pro forma dort gemeldet ist, weil Lars Krumbke regelmäßig für Monica Calcetta einspringen muss.

Ein Novum in unserer Vereinsgeschichte war das Zustandekommen eines "Großkampftages", denn sowohl Bad Oldesloe I, als auch Bad Oldesloe II und Bad Oldesloe III trugen an gleicher Stätte ihr Heimspiel aus. Insgesamt galt es also, 20 Bretter zu besetzen, was uns dann auch gelang.

Unsere Verbandsliga-Truppe spielte erstmals in einer Besetzung mit einem DWZ-Schnitt von über 2000 Punkten. Auf dem Papier waren wir daher hoher Favorit, wobei wir uns in dieser Rolle oft nicht wohlfühlen. Außerdem war die gegnerische Mannschaft gespickt mit jungen Leuten und dann sind DWZ-Zahlen nicht unbedingt aussagekräftig. Trotzdem begann der Kampf recht vorteilhaft für uns. An meinem Brett war wenig los, aber Dennis Wilde hat nach einem kurzen Theoriegeplänkel schon einmal einen Bauern eingesammelt. Hauke Maags Gegner spielte einen für meinen Geschmack etwas gekünstelten Aufbau und auch Bernd Westphal hatte schnell eine Druckstellung auf dem Brett. An den übrigen 4 Brettern war noch nicht viel zu sehen. Nur an Brett 8 hatten sich - ausweislich des hohen Bedenkzeitverbrauchs trotz erst weniger Züge - die Kontrahenten in für beide Seiten scheinbar unbekanntes Fahrwasser begeben.

Es dauerte einige Zeit, aber dann hatte sich Hauke seinen Gegner zurecht gestellt. Wie heißt es so schön? Opfer, Opfer - matt. Ich weiß nicht, ob alles erzwungen war, aber der weiße König wurde aus seine Höhle Stellung gezerrt und erlegt. Leider musste auch Axel an Brett 8 die Waffen strecken. Nicht viele Züge waren geschehen, aber sein König stand in der Mitte, die geöffnet war und ein Springer stand da irgendwie im luftleeren Raum. Derweil hatte Marc an Brett 7 erst ein paar Bauern eingesammelt. Als diese wieder verloren gingen, standen die weißen Figuren so unglücklich, dass die Dame nicht mehr alles decken konnte. Der junge Kileer Spieler versuchte noch ein paar "Beschiss-Züge", aber Marc federte alle Versuche konzentriet ab und brachte uns wieder mit 2:1 in Führung.

Dann musste ich mich um meine Stellung kümmern. Mein junger Gegner war mutig einer Zugwiederholung ausgewichen. Seine Fortsetzung war allerdings für mich wenig gefährlich, aber ich sah Gespenster, träumte meinerseits von einigen Opfern und zerstörte meine Stellung fast einzügig. Danach musste ich erst einmal wieder alles neu sortieren. Als ich wieder auf die anderen Bretter schauen konnte, hatte Peter grade die Qualle gewonnen und Andre begann die Stellung seiner Gegnerin zu schwächen - Stück für Stück. Derweil waren Dennis und Bernd noch nicht viel weiter gekommen, allerdings hatten sie die Partien im Griff. Dann wollte Peters Gegner eine kleine Kombi mit einem Serienbauerntausch anbringen. Ein probates Mittel, wenn man die Qualle weniger hat, allerdings gab es einen kleinen Zwischenzug von Peter und nun hatte er nicht eine Qualität, sondern einen ganzen Turm mehr, also 3:1.

Mitte der dreißiger Züge hatte ich mich wieder erholt, machte dann aber wieder einige ungenaue Züge. Andre hatte derweil seine Partie gewonnen und Bernd hatte die Qualität mehr. Dennis hatte ein Endspiel mit Läufer gegen Springer mit einem Mehrbauern erreicht. Leider kontrollierte der Springer fast alle Felder. Gleichwohl: 4:1 und zwei latente Gewinnstellungen. Da riss bei mir der Faden. 2-3 schwache Züge nacheinander hielt meine Stellung nicht mehr aus. Als Bernds Gegner die Segel strich, gab auch ich auf. Dennis demonstrierte dann seine starke Technik, gab seinen Läufer für 2 weitere Bauern und nach langer Gegenwehr gab sich sein Gegner doch noch zum 6:2 geschlagen.

Bezirksklasse A - Ost: 2. Runde am 26.10.2014 6,5:1,5 gegen den SK Kaltenkirchen II

Ich konnte die Partien nur zeitweise verfolgen. Brett 8 ging kampflos an die Oldesloer, bei denen eigentlich auch 2 Spieler überraschend nicht erschienen waren. Wir konnten aber schnell Ersatz beschaffen. Jacob Warter hatte zügig eine Stellung erreicht, in der er eine Figur für 2 Bauern erobern konnte. Sascha Fröhlich sprang seinen Gegner praktisch an und erzielte nach dem kampflosen Punkt den ersten Sieg für Bad Oldesloe II. Wie es dann weiterging, konnte ich nicht mehr verfolgen.

Bericht von Michael Kottke:

Überzeugende Mannschaftsleistung

Mit Rückenwind begann der Mannschaftskampf, da die Gäste von Kaltenkirchen II das letzte Brett nicht besetzen konnten.

Sascha Fröhlich ließ von Anfang an keinen Zweifel, wer die Partie an Brett 2 gewinnen sollte. Er riss die gegnerische Königsstellung auf und gegen Dame plus Läufer plus Turm war dann kein Kraut gewachsen. Jakob Warter spielte, nachdem er einen eingesperrten Läufer abgeholt hatte, wohl zu forciert auf Rückgewinn seiner zwei verlorenen Bauern. Dadurch konnte sein Gegner seine Stellung festigen und bot Jakob ein Remis an, was dieser nach kurzer Bedenkzeit annahm.

Michael Kottke durfte mit Schwarz die Französische Verteidigung spielen, fühlte sich aber irgendwann mit der erreichten Stellung nicht mehr ganz wohl, weil kaum Angriffsmöglichkeiten bestanden. Dafür sorgte sein Gegner, der einen Springer auf f7 reinschlagen ließ, was sich als fruchtlos erwies. Dadurch ergab sich bald darauf für Michael eine Opfermöglichkeit, was zur Entblößung des Königs und Quali-Gewinn führte. Im Gefolge übersah der Kaltenkirchner ein Abzugsschach mit Läuferverlust. Bald darauf stand es dann 3, 5 zu 0,5 für Oldesloe und die anderen Partien sahen nicht ungünstig aus. Viggo Westerlin spielte mal wieder etwas undurchsichtig im Mittelfeld, verwirrte damit anscheinend auch seinen Gegner und er gewann die Partie. Auch Rainer Scheer befand sich auf gutem Weg, allerdings brauchte er ein bischen die Unterstützung seines Gegners, der mit seiner Dame auf Raubzug im Rainers Hälfte aus war, dabei aber seinen König sträflich im Stich ließ. Punkt für Rainer. Siegfried Ehlers spielte eine ruhige, solide Stellung heraus, wartete geduldig auf Fehler seiner jungen Gegnerin, die dann auch kamen und Siegfried gewann sicher. Als Letzter spielte noch Bernd Baumast. Er hatte recht bald einen Bauern gewonnen, aber dafür eine unsichere Königsstellung behalten. Wahrscheinlich war dann die Fortsetzung zu passiv, was seinem Gegner erlaubte, zum finalen Königsangriff loszumarschieren, wogegen es bald kein Gegenmittel mehr gab. Dieser Punkt ging an Kaltenkirchen.

Insgesamt war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der vor allem lobend festzustellen ist, das auf Oldesloer Seite kaum Eigenfehler zu beobachten waren.

Kreisklasse A - Ost: 2. Runde am 26.10.2014 0:4 gegen den Lauenburger SV II

Auch diese Partien konnte ich nicht verfolgen. Als ich nach einer halben Stunde zum ersten Mal auf die Bretter sah, hatte Baran schon in windeseile eine Figur versemmelt und Lennart stand bedenklich. Anja stand gut, Manfred nichtssagend, aber irgendwann gingen auch diese Partien über den Jordan.



Verbandsliga B: 1. Runde am 21.09.2014 4,5:3,5 gegen die SG Raisdorf

Holpriger Saisonstart

In der ersten Runde der neuen Saison mussten wir in Raisdorf antreten. Hauke Maag und Andre Blöß pausierte, wurden durch Marc Duhn und Axel Jakobi ersetzt. DWZ-Schnitt fast 2000 Punkte. Auf dem Papier eigentlich eine klare Sache, aber mit klaren Sachen haben wir es nicht so. Trotzdem fuhr ich frohen Mutes nach Kiel und alle trafen pünktlich ein. Sogar die Gastgeber waren irgendwann mal da. Raisdorf musste 2 Nachwuchskräfte einsetzen, war aber vollzählig. Wie knapp das war, zeigte der Einsatz von Marthe Benzen, die nach einer kleinen Zahn-OP eigentlich besser zu Hause geblieben wäre, aber dann doch ans Brett kam, weil es keine Alternativen für Raisdorf mehr gab.

Die Partien begannen insgesamt recht unspektakulär. Nach einer Stunde hatte sich noch nicht viel getan. Nur Bernd Westphal begann Marthe Benzen an Brett 3 einzuschnüren. Nach 2 Stunden sah das schon ganz anders aus.

Felix Heimbächer hatte sich gegen mich unglücklich aufgebaut. Nach einem Damenschach seinerseits musste ich meinen König zwar nach f1 ziehen, aber sein König kam gar nicht mehr aus dem Zentrum raus und die Figurenentwicklung war auch eher mäßig. Dr. Peter-Michael Link an Brett 2 hatte gegen Dennis Wilde zu stürmisch agiert. Der Neu-Oldesloer konterte in aller Seelenruhe und sammelte gleich mal einen Bauern ein. An Brett 3 hatte Bernd alles unter Kontrolle, allerdings begann er nach meinem Geschmack etwas ideenlos zu agieren, anstatt Marthes Schwäche auf f5 mehr unter Beschuss zu nehmen. Michael Gurskis Stellung an Brett 4 war bombenfest, während Peter Buchmann gegen Kai Lippmann an einem Zug rund 45 Minuten überlegte, um dann unter Bauernopfer zur Attacke zu schreiten.

An Brett 6 hatte Stefan Kosanke gegen Sonja Willrodt eine recht bequeme Stellung erreicht. An Brett 7 hatte der junge Raisdorfer die Möglichkeit erspäht, gegen Marc Duhn einen Bauern zu erobern. Dafür musste er allerdings Dame und Springer in die äußerste Ecke des Brettes Richtung a2 beordern, was Marc mit einem Vormarsch auf dem anderen Flügel und damit gegen den König seines Gegners beantwortete. An Brett 8 hatte Axel Jakobi nach einer nichtssagenden Eröffnung frühzeitig ein Endspiel erreicht und stand etwas aktiver, bei allerdings 3 Bauerninseln.

In den nächsten 60 Minuten schien nur spannend zu sein, ob Dennis oder ich den ersten Punkt einfahren würden, aber es war Marc, der den ersten Brettpunkt der Saison für den SV Bad Oldesloe markierte. Ein ersticktes Springermatt mit Damenopfer ist immer schön anzusehen. Leider hieß es dann 1:1, denn Stefan Kosanke hatte zu viel Zeit investiert und blitzte schlecht. Sonjas König stand zwar unter Beschuss, aber Stefans König war etwas früher matt. Dann gewann Dennis souverän im ungleichfarbigen Läuferendspiel seine Partie. Auch Axel hatte das Endspiel gut gemeistert und nutzte einige ungenaue Züge seines Gegners zum Materialgewinn und zum dritten Punkt für uns. Als es schien, dass ich meine klare Gewinnstellung zum Remis verdorben hatte, kam mir aber noch ein zündender Gedanke. Auf dem Weg dahin, diesen Gedanken in die Tat umzusetzen, beging mein Gegner einen schrecklichen Fehler und verkürzte sein Leiden schlagartig. 4:1 aber der Rest? Horror!!

An den anderen 3 Brettern waren alle Oldesloer in hochgradiger Zeitnot und standen extrem bedenklich. Zunächst brach Peter ein. Nach einer Königshatz setzte er nicht folgerichtig fort und hatte für sein investiertes Material keine Kompensation. Marthe hatte gegen Bernd die Qualle für einen heftige Angriff gegeben. Das Matt schien Bernd nur durch Rückgabe der Qualle abwehren zu können, aber auch er schien mit der wenigen Restbedenkzeit überfordert und fand nach meinem Geschmack reihenweise die zweitbesten Züge und schlitterte in ein hoffnungsloses Turmendspiel. In dieser Situation bot Michaels Gegner Remis an. Ich traute meine Ohren nicht, denn Michael hatte einen Bauern weniger und suchte grade nach einem Dauerschach. Michael nahm das Angebot an und wir hatten den noch notwendige halben Punkt.

Vom Spielverlauf her geht der Sieg sicher in Ordnung; wie wir ihn geholt haben...

Bezirksklasse Ost A: 1. Runde am 21.09.2014 3,0 : 5,0 gegen den SC Barsbüttel (Bericht von Michael Kottke)

Unglückliche Niederlage

Da unsere Nummer zwei nicht erschien, lagen wir gleich mal 0:1 hinten. Anschließend klingelte beim Gegner von Siefried Ehlers das Handy, sodass wir auf der Regel bestehen mussten und die Partie mit Sieg für uns gewertet wurde. Unsere beiden Youngster Julius Haas und Baran Yükel spielten nach dem Motto: Wie gewonnen, so zerronnen. Beide hatten zunächst materielle Vorteile erspielt, verloren dann wegen zu schnellem Ziehen diesen Vorteil und dann jeweils die Partie.

Besser machten es Robert Isengart und Matthias Gödelt. Matthias eroberte zunächst einen Bauern und startete dann einen energischen Königsangriff, der zum Sieg führte. Ähnlich ging Robert vor. Nach dem Gewinn einer Qualität räumte er die versprengten Bauern seines Kontrahenten ab, worauf dieser berechtigter Weise die Lust verlor und aufgab.

Oldesloe führte damit mit einem Zähler im Vorteil. Die Partie am Sptzenbrett legte Michael Kottke etwas künstlich an, nach vielen lavierenden Zügen von beiden Seiten berechnete er eine komplizierte Stellung falsch, verlor einen Läufer ohne Kompensation und musste die Segel streichen. Damit kam es auf Jacob Warter an, der sich im Mittelspiel verbissen gegen Materialverlust wehren musste, dabei aber unendlich viel Zeit verlor, so dass er für 22 Züge noch 2:43 Minuten hatte. Jetzt startete einen furiosen Angriff mit einer Bauernwalze, gewann die gegnerische Dame und stand 2, 3 Züge vor dem undeckbaren Gewinn, verlor aber durch Zeitüberschreitung.

Wahrlich insgesamt unter der Voraussetzung, dass vier Stammspieler aus verschiedenen Gründen fehlten, eine unglückliche Niederlage.

Kreisklasse Ost: 1. Runde am 21.09.2014 0:4 gegen den Schwarzenbeker SK III

Chancenlos

Der SV Bad Oldesloe schickt eine verstärkte Jugendmannschaft in der Kreisklasse ins Rennen. Alle Spieler, inkl. des Spitzenbrettes Anja Yüksel, haben kaum Turniererfahrung und ihnen geht es um den reinen Spaß. Gegen den Gegner aus Schwarzenbek standen sie von Anfang an auf verlorenem Posten. An allen Brettern hatten die Gastgeber mindestens 300 DWZ-Punkte mehr auf dem Konto. Die 4 Oldesloer kämpften lange, mussten dann aber der mangelnden Spielerfahrung Tribut zollen. Mein Dank geht an die Leaderin Anja Yüksel, die einmal mehr bewies, dass man mit öffentlichen Verkehrsmittel überall hinkommt, wenngleich die Fahrt Bad Oldesloe-Schwarzenbek mit dem Zug einen kleinen Weltreise gleichkommt.











Verbandsliga B: 9. Runde am 18.05.2014 4,5:3,5 gegen den Travemünder TSV

Versöhnlicher Abschluss

Der letzte Spieltag der laufenden Saison war geprägt von (überwiegend) Langeweile. Niemand hätte sich gewundert, wenn unser bedeutungsloser Kampf nach kurzer Zeit 4:4 ausgegangen wäre. Unter diesem Gesichtspunkt wäre vielleicht noch einmal über den Vorschlag nachzudenken, 3 Absteiger aus der Landesliga nebst Stichkampf der Verbandsliga-Zweiten einzuführen.

Wir haben dann doch gespielt, weil Travemünde nur 6 Spieler an die Bretter bekam und nicht quasi kampflos 3:5 unterliegen wollte. Die beiden Letzten kamen dann auch noch erst gegen 10:30 Uhr und alles begann recht spät.

So richtig Biss hatten aber nicht viele und so endeten die Partien zwischen Wolf Krumbholz und Joachim Fischer, sowie zwischen Michael Kottke und Andreas Fröde sehr schnell Remis. Andreas Masio und Hauke Maag spielten etwas länger, einigten sich in einer relativ komplizierten Stellung dann aber auch auf Remis. Nur der Travemünder Frank Neumann wollte es wissen und lehnte ein entsprechendes Angebot ab. Dagegen stand ich gegen Thomas Tönniges nach kurzer Zeit bereits erheblich besser und auch der Travemünder Jörg Gerstel hatte gegen unseren Sascha Fröhlich keine Veranlassung, die Partie mit einem Remis zu beenden.

Ich spielte dann noch etwas über 3 Stunden, in denen sich meine sehr vorteilhafte in eine glatte Gewinnstellung verwandelte. Dann gab mein Gegner die Partie zum Oldesloer Mannschaftssieg auf. Fast zeitglich musste auch Sascha Fröhlich die Segel streichen so dass sich nur noch Andre quälen musste. Jeweils 7 Bauern und das Läuferpaar mit minimalem Vorteil für den Travemünder. Unsere Mitstreiter waren bereits auf dem Weg in meinen Garten, um den Saisonabschluss zu feiern. Dann gab Andre seine Partie ohne Not verloren, damit wir an unsere Grillwurst kamen. Durch diesen halben Punkt ist Travemünde dann in der Tabelle vor uns geblieben...

Bezirksklasse Ost: 9. Runde 4,5:3,5 gegen den SC Barsbüttel

Letzter gegen Vorletzter, wobei schon vor dem Kampf klar war, dass Bad Oldesloe II die rote Laterne würde behalten müssen. An den letzten 3 Brettern setzten wir wieder 3 DWZ-lose Spieler ein, darunter 2 Jugendliche und wir konnten eine Premiere feiern. Julius Haas konnte an Brett 8 in dieser Saison den ersten Punkt eines Jugendlichen für den SV Bad Oldesloe in einer Erwachsenen-Mannschaft holen. Leider verlor dann Baran Yüksel im Eilzugtempo spielend seine Partie. Rieisg gefreut hat sich Anja Yüksel, denn sie konnte ihre Partie anschließend gewinnen, während die zweite Frau in der Riege Katrin Biehl völlig überflüssig ihre Partie in den Sand setzte. Nach einem Remis von Robert Isengardt, einem Verluist von Viggo Westerlin und einem etwas glücklichen Sieg von Jacob Warter, stand es 3,5:3,5, aber Matthias Gödelt hatte seinen rund 200 DWZ-Punkte besseren Gegner im Griff und vollendete zum ersten Oldesloer Gesamtsieg in dieser Saison in der Bezirksklasse.



Verbandsliga B: 8. Runde am 06.04.2014 5,0:3,0 gegen den Lauenburger SSV

Die Katastrophen-Saison setzt sich fort.

Sascha hatte abgesagt, dann auch Axel und Wolf hatte angekündigt, nur eingeschränkt einsatzfähig zu sein, da es ein Fest am Vorabend gegeben hatte, das ihn kaum vor 3 Uhr morgens in Bett hatte gehen lassen.

Anruf gegen 8:30 Uhr am Spieltag: Andre Blöß hatte sich einen Magen-Darm-Virus eingefangen. Er, der sich zuletzt unter großen Problemen ans Brett geschleppt hatte, fiel dieses Mal defintiv aus. Da mir keine Alternativen zur Verfügung standen, hieß es also mit 7 Spielern den Kampf aufzunehmen. Um 10 Uhr in Lauenburg: Kein Hauke in Sicht. Er war Freitag nicht beim Blitz, keine Nachricht von ihm zu bekommen. Ich fing an, mir ernsthaft Sorgen zu machen, auch was den Mannschaftskampf anging. Dann ging es los und nach rund 15 Minuten war Hauke doch da - große Erleichterung bei uns.

Nächst kalte Dusche: Mein Gegner Heinrich Schröder spielte eine anspruchslose Eröffnung und versetzte mich in den Halbschlaf, aus dem ich erst erwachte, als ich einen Bauern einstellte - einfach so, ohne echte Kompensation. Ich musste also tatsächlich kämpfen, welch eine Sauererei am Sonntag Morgen. Immerhin standen alle anderen recht passabel. Gegen 12 Uhr hatte ich meine Kompensation erkämpft. Hauke Maag stand gegen Michael Wiechmann etwas besser, während Peter Buchmanns Stellung gegen Walter Rost sehr gedrückt aussah. Michael Gurski begann nach für mich überraschender Eröffnungswahl die Initiative in seiner Partrie gegen Gisbert Claassen deutlicher zu machen. Das war Stefan Kosanke gegen Matthias Groth längst gelungen. Der Lauenburger hatte es versäumt zu rochieren und wollte zu früh aktiv werden.

Wolf Krumbholz war gegen Uwe Nilius gut aus der Eröffnung gekommen. Sein Läuferpaar sah vielversprechend aus. Michael Kottke hatte gegen Stefan Michels so etwas wie seine Lieblingseröffnung auf dem Brett und begann mit Schwarz seinen Gegner anzuspringen. Kurze Zeit später hatte ich meinen Bauern wieder bei anhaltend druckvoller Stellung. Hauke hatte die kleine Qualle für ein Freibauernpaar geopfert. Das sah gut aus, weil Wiechmanns Läufer nicht mitspielte, so dass Hauke am Damenflügel praktisch mit Mehrqualle spielte. Peter hatte seinem Gegner einen Bauern abgenommen und Michael Gurski war dabei, die Königsstellung seines Gegners zu sprengen. Wieder war Stefan einen Schritt weiter, er befand sich auf Königsjagd und konnte bald darauf zum 1:1 ausgleichen. Wolf hatte keine Idee mehr und bot Remis an. "Ich dachte, ich hätte Angriff." meinte er noch. Ich denke immer noch, dass er den immer noch hatte. Das sah sein Gegner vermutlich auch und nahm das Angebot an. Leider hatte sich Michael Kottke da verhaspelt und den zweiten Zug vor dem ersten gemacht. Die Situation, mit Michaels Dame und König immer noch in der Brettmitte nutzte sein Gegner geschickt und entscheidend aus. Lauenburg ging erneut in Führung, die ich nach ca. 3,5 Stunden Spielzeit wieder ausgleichen konnte. 2 Mehrbauern waren es mittlerwiele im Leichtfigurenendspiel bei abgeklemmtem gegnerischen König. Schröder schaffte zwar die Zeitkontrolle, gab aber bald danach auf. Michael Gurski hatte ein Remisangebot abgelehnt und uns nach dem Einsammeln erst einiger Bauern und danach der gegnerischen Dame erstmals in Führung gebracht.

Unseren Sieg sicherte dann Hauke. Er schob seine Freibauern in einer stark vorgetragenen Partie unaufhaltsam nach vorne. Peter und sein Gegner, der nach einem starken Figurenopfer zum Könisgangriff ausgeholt und dabei insgesamt die Qualle gewonnen hatte, einigten sich auf Remis. Peter hatte mit 3 vorgerückten Freibauern ausreichend Kompensation, aber einen luftigen König. FRITZ behauptet leichte Vorteile für Weiß, aber das ist auf dem Brett schwer zu finden.

Bezirksklasse Ost: 8. Runde am 06.04.2014 2,5:5,5 gegen den Ahrensbhurger TSV II

Nach großen Aufstellungssorgen hatten wir uns entschlossen, eine verstärkte Jugendmannschaft ins Feld zu schicken. Leider konnten die Gastgeber nicht einmal alle Bretter besetzen, so dass die Oldesloer 2:0 in Führung gingen. Allerdings war der Rest des Teams (6 Spieler noch ohne DWZ) chancenlos. Nur Viggo Westerlin konnte ein starkes Remis erzielen.





Verbandsliga B: 7. Runde am 16.03.2014 4,5:3,5 gegen TuRa Harksheide

Echter Dusel-Sieg
Dieses Mal konnten wir uns glücklich schätzen, 2 Mannschaftspunkte eingesammelt zu haben, während TuRa Harksheide einer verpassten Chance nachtrauern dürfte.

Zum zeitlichen Ablauf der Geschehnisse kann ich nicht viel sagen, denn Annika Polert setzte mir eine Variente entgegen, die ich nicht sehr gut kannte und die daher schon früh meine volle Aufmerksamkeit forderte. Als ich zum ersten Mal in die Runde sah, stand Hauke Maag gegen Alexender Bodnar bereits bedenklich. Schlimmer noch: Ich sah auf seine Stellung und überlegte, was Hauke ziehen könnte, denn e7-e5, was notwendig gewesen wäre, ging nicht und Hauke zog e7-e5 :-( und der IM nahm ihm den Bauern raus, ohne sich hinzusetzen. Diese Partie schien früh gelaufen.

An Brett 3 baute sich Emily Rosmait gegen Andre Blöß sehr passiv auf und an Brett 4 verlief alles noch in Theoriebahnen, mit leichten Vorteilen für Peter Buchmann gegen Thomas Mandelkow. An Brett 5 hatte sich Michael Gurski gegen Inken Köhler zu einem Bauernopfer für die Initiative entschlossen. An Brett 6 hatte Stefan Kosanke gegen Florian Wolf bedeutend mehr Raum, was an Brett 8 Bernhard Gottwald gegen unseren Sascha Fröhlich aufweisen konnte. An Brett 8 stand Jacob Warter gegen Eberhard Schabel recht ordentlich.

Dann knirschte es gewaltig bei mir. Ich war unvorteilhaft in eine Theorienebenvariante abgewichen und setzte kurz danach noch einen obendrauf. Ich hatte plötzlich die kleine Qualle weniger - ohne Kompensation - und meine Stellung driftete von bedenklich bis in den klaren Verlust. Hauke war da schon einen Schritt weiter. Er hatte seine hoffnungslose Partie aufgegeben. Gott sei Dank hatte Andre seiner Gegnerin da einen Bauern abgenommen, während Stefan einen eingebüßt hatte, aber mächtig Fahrt aufnahm. Inken Köhler war nach dem Bauerngewinn etwas gierig und fraß noch einen, danach wurde es aber schon schwierig für sie, denn ihr König kam nicht aus der Mitte raus und Michael öffnete diese mit aller Macht. Peter hatte seinen Gegner im Griff und zog die Schlinge immer enger. Leider unterlief Jacob in ausgeglichener Stellung dann ein Fingerfehler und er verlor einzügig die Figur und die Partie. Da konnte Stefan verkürzen. Auch sein Gegner kam mit dem König nicht aus der Mitte und hatte vergessen, dass man seine Figuren auch entwickeln muss. Nach einem Springereinschlag gab Florian auf. Michael konnte dann mit einem sehenswerten Mattangriff ausgleichen, aber Sascha verlor in hochgradiger Zeitnot die Übersicht, ergo 2:3. Just in diesem Moment konnten meine Figuren sich wieder bewegen. Immer noch in objektiver Verluststellung, konnte ich ein paar Probleme in die Stellung zaubern und meine Gegnerin griff fehl. Sie war es dann, die mir Remis anbot. Da stand ich schon etwas besser, nahm das Remisangebot allerdings an, denn Andre und Peter mussten schon einen Herzanfall erleiden, wenn sie ihre Partien nicht hätten gewinnen sollen. Aber es gab keinen Herzanfall, sondern 2 Punkte zum knappen Mannschaftserfolg.

Die zweite Oldesloer Vertretung hatte sich wieder weit in der Reservekiste zu bedienen und war gegen den SV Bad Schwartau III chancenlos. Einzig Michael Gödelt gelang ein schöner Teilerfolg.



Verbandsliga B: 6. Runde am 23.02.2014 2,5:5,5 gegen den SV Bad Schwartau

Knapper als es aussieht
Es waren denkbar schlechte Voraussetzungen. 3 Spieler hatten vor dem Kampf abgesagt, einer hatte sich gar nicht erst gemeldet. Wenn man nur 11 verbandsligataugliche Recken hat, bleiben 7, die zum Treffen gegen Bad Schwaratu gefahren sind. Von diesen 7 waren 2 gesundheitlich so angeschlagen, dass sie eigentlich nicht hätten spielen dürfen und 2 hatten private Verpflichtungen und saßen eigentlich auf Kohlen. Vor dem Kampf hätten wir daher gerne 7 Remis und eine kampflose Niederlage gesehen - außerdem war das Wetter gut, die Lust war eher mau. Aber dann ging es los.

Andre Blöß konnte sich schnell auf Remis mit Oliver Schwarz einigen. Damit war unser Hauptpatient glücklich wieder auf dem Heimweg. Michael Kottke hatte sich gegen Olaf Nevermann vorsichtig, aber nicht schlecht aufgebaut. Auch hier folgte ein schnelles Remis. Nachdem ich gegen Thomas Schmid meine gute Eröffnungsstellung hatte verflachen lassen, gab es auch hier eine relativ schnelle Punkteteilung und der 2. Patient war erlöst, allerdings konnte ich als Mannschaftsführer schlecht sofort den Heimweg antreten. Auch Axel Jakobi ging gegen Christopher Simon in aussichtsreicher Stellung den forcierten halben Punkt an und durfte flugs entschwinden. Damit waren unsere 4 Sorgenkinder tatsächlich erlöst und an den anderen Brettern sah es recht gut für uns aus. Leider verdaddelte Sascha Fröhlich seine aussichtsreiche Stellung etwas ud hatte plötzlich nur noch Turm und Läufer gegen die Dame. Aber Rene Radßat sah keine Chance, Saschas Festung zu stürmen - auch hier gab es ein Remis.

Zwischen Michael Gurski und Stefan Patzer brannte so ziemlich nach dem 2. Zug das Brett und die Flammen wurden immer heller. Michael bot mit 2 Bauern weniger Remis an und Stefan dachte ernsthaft darüber nach, das Angebot anzunehmen, spielte auf Geheiß seines Mannschaftsführers aber weiter. In etwas besserer Stellung übersah Michael dann erst den im Grunde einzigen Entlastungsangriff von Stefan, dann dass eine eigene Figur hing. Danach spielte Stefan zu sorglos, gab die Figur wieder her und in horrender Zeitnot übersah Michael den Gewinnzug. Als sich der Pulverdampf verzogen hatte, war ein Turmendspiel mit 2 Mehrbauern für Stefan entstanden, dass er mit viel Mühe auch zum Gewinn führte. Parallel hatte Stefan Kosanke seinen Gegner Friedrich Müller mit Schwarz immer im Griff und begann ihn einzuseifen. Aber auch hier übersah unser Spieler bei schwindender Zeit den Gewinnweg und verlor sogar noch. Mit 7 Spielern und reichlich Problemen hätten wir Bad Schwartau fast besiegt und das wäre nicht einmal unverdient gewesen. So sieht alles nach einem glatten Sieg der Gastgeber aus.



Verbandsliga B: 5. Runde am 09.02.2014 6,5:1,5 gegen Holstein Quickborn

Überzeugender Befreiungsschlag
In der letzten Saison konnte Holstein Quickborn einen grandiosen Saisonstart hinlegen. Dabei mussten auch wir beide Punkte den Gastgebern überlassen. Das sollte uns dieses Mal nicht passieren. Gut vorbereitet und hoch motiviert gingen wir an die Bretter. Zwar mussten wir einmal mehr auf Hauke Maag verzichten, dahinter waren jedoch alle an Deck. Schwerer wog der Aderlass der Gastgeber. Denn neben Birger Bethke, der in dieser Saison noch keinen Einsatz hatte, mussten auch Thomas Schönegg und Peter Pastorino passen. Der Ersatz war zwar stärker, als in den Punktrunden zuvor, aber sie konnten die fehlenden Spieler nicht vergessen machen.

Nach nur einer Stunde gab es den ersten Punkt für uns. Michael Gurski hatte mit Schwarz kurzen Prozesse mit Klaus Klotzki gemacht. Ein kurzer Rundblick hinterließ bei mir nicht nur deshalb ein guten Eundruck. Mein Gegner Dieter Kakoschke war im 10. Zug von der Theorie abgewichen und hatte sich in eine massiv passive Stellung drängen lassen. Andre Blöß hatte gegen Jochen Henne Ausgleich hergestellt, während Peter Buchmann gegen Andrej Martens einen Bauern gewonnen hatte. Stefan Kosanke hatte gegen Andreas Jarchow nach meiner Einschätzung die besseren Perspektiven, wie auch Axel Jakobi gegen Helmut Schüler. Michael Kottkes Gegner Harald Mohr hatte eine extrem passive Stellung, die aber eine Festung glich. Allein bei Sascha Fröhlich gegen Kurt Buhle sah ich die etwas besseren Chancen bei den Gastgebern.

Nach rund 2 Stunden stand ich auf Gewinn, den ich nach ca. einer weiteren Stunde dann auch realisieren konnte. Fast zeitgleich einigten sich Andre und sein Gegner auf Remis. Andres Freibauer war blockiert, konnte aber auch nicht erobert werden. Dann nahm auch Axels Gegner ein Remisangebot an. Michael Kottke musste nach einem Generalabtausch im Bauernendspiel noch einige bange Momente und scharfe Klippen umschiffen, dann war der nächste halbe Punkt gesichert. Stefan stand gegen Jarchow mindestens klar besser und auch Peter hatte nach einem mutigen Qualitäsopfer und einem Rückopfer bei nur wenig Material die besseren Perspektiven. Da veropferte sich Saschas Gegner in bereits schwieriger Stellung und der Tag war gelaufen. Auch Peter siegte und zur Zeitkontrolle spielte nur noch Stefan, der aber kurz danach zum 6,5:1,5 vollendete.

Damit können wir dem Rest der Saison gelassen entgegen sehen. Nach oben geht zwar nichts mehr, aber nach unten eher auch nicht.



Verbandsliga B: 4. Runde am 19.01.2014 4,5:3,5 gegen LSV IV

Erster Saisonsieg, aber mit Panikattacken
Zweites Heimspiel der Saison, zum zweiten Mal trat der Gegner nur mit 7 Spielern an und zum zweiten Mal durfte ich tatenlos zuschauen. Aber anders als beim ersten Heimspiel, waren wir dieses Mal vollzählig und das brachte am Ende die ersehnten 2 Mannschaftspunkte.

Dabei begann alles wie gehabt: 2 Spieler strichen früh die Segel, so dass Michael Kottke und Sascha Fröhlich nachrückten. Die beiden kann man nicht mehr als Ersatz bezeichnen, denn ohne sie kommen wir seit Saisonbeginn nicht aus, obwohl sie bislang Ladehemmung haben. Das sollte sich heute ändern. Zumindest Michael war gut in Form, wie seine Ergebnisse bei den Segeberger und den Oldesloer Stadtmeisterschaften bewiesen. Leider erwies sich dies erneut als reiner Wunschgedanke. Zudem waren Andre Blöß und ich gesundheitlich stark angegriffen und hätten eigentlich nicht spielen dürfen.

Nach einer Stunde Spielzeit führten wir durch meinen kampflosen Sieg 1:0. An Brett 1 stand Heuke Maag gegen Dr. Stephan Lübeck sicher und hatte bereits Ausgleich. Andre Blöß hatte an Brett 3 gegen Mikhail Schneider einen Gambitbauern gefressen und hielt den erst einmal fest, ohne unter Druck zu geraten. Michael Gurski hatte eine ausgefallen Variante aufs Brett gezaubert und sowohl er, als auch sein Gegner Prof. Dr. Horst Mentlein versanken ins tiefe Grübeln.

Stefan Kosanke hatte an Brett 5 ein Bauernopfer seines Gegners Dr. Frank-Michael Wirries angenommen und harte der Dinge, während Axel Jakobi seinerseits gegen Alexander Ries einem Gambitbauern hinterhechelte. Bei Michael Kottke gegen Fin-Niklas Tiedemann und Sascha Fröhlich gegen Jörg Bohner war ich etwas skeptisch, denn beide offenbarten Schwächen auf den schwarzen Feldern und alles hing davon ab, wie die Gegner darauf eingingen. Ich musste dann auch gehen, spazieren nämlich, wie mein Arzt mir geraten hatte.

Als ich wieder zurück war, sah ich das Desaster an Brett 8. Sascha hatte eine Figur verloren und kämpfte einen verlorenen Kampf. Auch Michael K. stand mit dem Rücken zur Wand. Zwar hatte er noch kein Material eingebüßt, aber er sah sich einem starken Angriff ausgesetzt und sein Gegner konnte alle wichtigen Felder kontrollieren. Gegenspiel für Michael konnte ich nicht ausmachen. Dagegen hatte Axel umsichtig den Gambitbauern wieder eingesammelt und strebte einem Endspiel entgegen, was ich strategisch gegen den jungen Gegner als äußerst vorteilhaft einschätzte. Stefan hatte stark gespielt und plötzlich die Dame für Turm und Läufer mehr. Ein wenig gedrückt, aber es war nur eine Frage der Zeit, dass er sich befreien konnte. Dagegen hatte Michael G. an Brett 4 einen Bauern ins Geschäft gesteckt und ich sah nicht so recht, worin die Kompensation bestand. Michael selbst wohl auch nicht, denn Zug um Zug versank er in tiefes Grübeln. Andre hatte seine Drohung wahr gemacht und seinem Gegner die Friedenspfeife angeboten. Er konnte einfach nicht mehr sitzen und´sein Lübecker Gegner war ob des halben Punktes sehr glücklich. Haukes fragte mich wieder einmal, ob er im Zweifel auch Remis machen könne. Wie gegen Eutin staunete ich ungläubig, weil er schlicht besser stand und ich ihm schlecht sagen konnte, dass er nicht immer so viele Zweifel an seiner Stellung und seiner eigenen Spielstärke haben solle. Ich ließ ihm freie Hand und er wollte noch ein paar Züge machen, lehnte in Anbetracht der Entwicklung an den hinteren Brettern dann ein Remisangebot seines Gegners ab und drückte diesen danach an die Wand....

Dann folgte der Zwischenzeitlich Rückstand durch die Niederlagen an den letzten Brettern. Saschas Gegenangriff war verpufft und Michaels Gegner spielte furios und jagte den schwarzen König übers Brett, ohne zu vergessen, quasi nebenbei Material abzugrasen. Gott sei Dank konnte Axel sein Endspiel sauber nach Hause bringen, so dass es zum Ausgleich kam. Derweil brannte das Brett von Michael G. lichterloh. Er hatte eine Figur geopfert, musste leider viel Material tauschen und ich konnte absolut nicht einschätzten, wer besser stand. Beide Kontrahenten hatten erst rund 20 Züge gemacht, aber weniger als 15 Minuten Restbedenkzeit. Dann die Hiobsbotschaft an Brett 1. Hauke hatte in Gewinnstellung den Gegenangriff seines Gegners unterschätzt, verlor 2 Türme für die Dame und stand einfach platt - zumindest kurzzeitig. Im 2. Zug nach der Zeitkontrolle ließ der Lübecker ein Dauerschach zu - halber Punkt im Kasten und auch Michael meldete ein Remis, wobei ich bis dato nicht weiß, wer sich am Ende über das Remis freuen durfte.

3,5:3,5 und Stefan hatte seinen Materielvorteil festgehalten. Dabei wurde es noch dramatisch, denn auch hier waren die Kontrahenten in hochgradiger Zeitnot. Wirries war gezwungen abzutauschen und Stefan musste wiedernehmen, um nicht zu verlieren. Gleichwohl ließ er sich mit nur Sekunden auf der Uhr gnadenlos viel Zeit. Im 40. Zug hatte Wirries mit Schach einen Läufer geschlagen und Stefan hatte noch 19 Sekunden auf der Uhr. 18, 17, 16, 15, 14, 13... ich sah Stefan an und befürchtete, dass er gelähmt sei, eingeschlafen war oder einen Herzanfall hatte o.ä.. Aber seine Augen flogen immer wieder über das Brett und mit 5 Restsekungen führte er den 40. und absolut zwangsläufigen Zug aus. Danach bewies er seine gute Technik. Gleichwohl dauerte es noch über eine Stunde bis der Lübecker sich ins das Unvermeidliche fügte. Meine besser und hübschere Ehehälfte meinte zu Hause, dass ich ein paar graue Haare mehr haben würde. Wen wunderts?



Verbandsliga B: 3. Runde am 15.12..2013 4,0:4,0 gegen den SK Norderstedt II

Ein Silberstreifen am Horizont
Auch dieses Mal waren wir nicht Bestbesetzung, weil ausgerechnet Hauke Maag passen musste. Allerdings war sein Fehlen dieses Mal lange vorher bekannt, so dass sich alle darauf einstellen konnten/mussten, ein Brett höher zu spielen. Wie nicht anders zu erwarten war, trat Norderstedt II um einiges stärker an, als sie es in den ersten beiden Runden taten. Das konnte uns allerdings nicht schocken.

Im Vergleich zur unglücklichen Niederlage gegen Eutin und dem etwas blutleeren Unentschieden gegen Raisdorf traten wir in Nordertstedt erheblich selbstbewusster und kämpferischer auf. Nach der ersten Stunde war nichts bis gar nichts passiert. Erst nach 2 Stunden zeichneten sich Strukturen ab. Ich hatte es mit Thomas Kahlert zu tun und konnte eine recht bequeme Stellung erreichen, in der Thomas eine Ungenauigkeit unterlief, wodurch ich langsam ein gewissen Druck aufbauen konnte. An Brett 2 hatte Andre Blöß gegen Ralf Bohnsack alles im Griff. An Brett 3 war Peter Buchmann gegen Uwe Hartkopf gut aus der Eröffnung gekommen und hatte einige Drohungen im Köcher. An Brett 4 hatte Michael Gurski nach einer etwas schwerblütigen Eröffnungsbehandlung gegen Thorsten Bührmann etwas für mich Unübersichtliches auf dem Brett. Das konnte ich nicht einschätzen. An Brett 5 hatte Stefan Kosanke grade seinen Gambitbauern an Enrico Eichstädt zurückgegeben und strebte mit einem Freibauern nach vorne. Das sah interessant aus. An Brett 6 stand Axel Jakobi gegen Herbert Nachtkamp etwas gedrückt. Das sollte aber noch Theorie sein, bzw. eine Art Grundstellung. An Brett 7 hatte sich Michael Kottke gegen Stefan Ehrlich gegen seine eigene Verteidigung sehr solide aufgebaut, während es Sascha Fröhlich gegen Andre Nixdorf recht forsch anging. Für einen Gambitbauen hatte er recht gutes Figurenspiel.

Dann änderte sich die Lage zu unseren Gunsten. Ich konnte Thomas eine heftige Schwäche am Damenflügel zufügen und Michael Gurski war dabei die Stellung von Thorsten zu zerlegen. Dieser gab lieber die Qualle - für nichts. Dagegen stellte Peter gegen Uwe seinerseits die Qualle ein - auch für nichts. Aber da ansonsten alles im Lot war, leichter Vorteil für uns. Dann remisierte Michael Kottke. Sein Gegner stand vermeintlich einen Tick besser, wollte die Stellung aber nicht forcieren und willigte lieber ins Remis ein. Danach konnte ich alle Gegenspielversuche von Thomas im Keime ersticken und 2 Bauern abräumen. Als ich forciert die Dame und damit eine der noch aktiven gegenerischen Figuren tauschen konnte, gingen wir in Führung. Leider verdaddelte Michael Gurski seine Stellung, verbrauchte immens viel Zeit und gab völlig ideenlos lieber Remis, anstatt - wie gegen Eutin - das Ding in Zeitnot noch wegzustellen. Dann ging Axel gegen gegen Herbert unter. Sein Gegenspiel war ein Windhauch, den sein Gegner leicht blocken konnte. Gott sei Dank spielte Stefan wieder groß auf und brachte uns erneut nach vorne. Als auch Ralf gegen Andre einsah, dass nichts zu erben war, führten wir 3,5-2,5, aber bei gefühlten 2 Verlustpartien. Sascha hatte in der Zeitnot seines Gegners mitgeblitzt und seine aktive Dame getauscht. Sein Turmendspiel mit 4 vereinzelten Bauern war gegen 5 Bauern nicht zu halten. Peter kämpfte sich dagegen zurück. Am Ende setzte sich auch hier die Qualle nicht durch. Insgesamt erscheint dieses 4:4 sogar etwas glücklich für unsere Gegner, aber wir sind nicht unzufrieden.

3. Runde am 15.12.2013 0,5-7,5 gegen den SK Norderstedt III

Doppelspieltag gegen Norderstedt und ein klarere Erfolg für die Gastgeber. Unsere 2. Mannschaft konnte nur mit 7 Spielern antreten. Zudem mussten 3 SpielerInnen aufgeboten werden, die bislang keine bis wenig Ligaerfahrung haben. Unsere Jugendlichen machten eine gute Figur, waren aber chancenlos. Im Grund war nur das Remis von Manfred Tilp ein Erfolg. Alle Spieler hatten zum Teil mehrere 100-DWZ Nachteil



Verbandsliga B: 2. Runde am 24.11.2013 4,0:4,0 gegen die SG Raisdorf

Ernüchterung in Bad Oldesloe
Wenn man sich vor der Saison vielleicht etwas ausgerechnet hatte in der Verbandsliga B, dann dürfte das spätestens nach dem 2. Spieltag nur noch in Bezug auf den Klassenerhalt Gültigkeit haben. Doch der Reihe nach.

Vor der Runde hatte sich Peter Buchmann bereits abgemeldet. Als am Spieltag um 9:00 Uhr mein Telefon klingelte, schwante mir nichts Gutes und meine Ahnung wurde bestätigt. Hauke Maag meldete sich krankheitsbedingt ab. Bad Oldesloe II spielte ebenfalls zu Hause, aber meine Mannen entschieden sich, Brett 1 frei zu lassen, anstatt alles nach oben zu drücken und jemanden unten nachzuschieben. Dass unser Gegner ebenfalls nur zu siebend antrat, war nur ein schwacher Trost, denn Fakt ist, dass man gegen Raisdorf vorne die Punkte machen muss und wir gaben einen kampflos ab.

Als Zuschauer hatte ich dann jede Menge Zeit und das kann nervtötend sein. Erst nach 2 Stunden geschahen nennenswerte Dinge. An Brett 3 musste Andre Blöß sehr genau spielen, um dem Vorwärtsdrang von Dr. Gregor Ciemnyjewski zu begegnen. An Brett 4 war ich guter Dinge, denn Michael Gurski hatte die Partie im Griff. Marthe Benzen versäumte es, dem Ansturm ihres Gegners am Königsflügel als Entlastung am Damenflügel etwas entgegen zu setzen. An Brett 5 hatte Stefan Kosanke gegen Dirk Reps ein aussichtsreiches Bauernopfer gebracht und hatte klar die Initiative. An Brett 6 sah ich Axel Jakobi erstmals 1. e4 spielen, aber er machte es ganz gut, hatte jedenfalls

Autor: Hans-Werner Stark

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