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Saison 2012/2013 komplett


Verbandsliga B: 11. Runde am 02.06.2013 3,5:4,3 gegen die SG Glückstadt

Vom Kampf gegen Glückstadt gibt es im Grunde nicht viel zu erzählen. Lange vor dem Kampf stand fest, dass wir 3 Ausfälle haben würden. Aufgrund der Konstellation (Sieg oder Niederlage für uns würde bei einem gleichzeitigen Erfolg des LSV in Itzehoe über Platz 3 oder 4 in der Endtabelle entscheiden. Auch im Abstiegkampf würden wir nicht mehr zu Gunsten von Glückstadt eingreifen) entschied ich mich, neben unserem Dauerreservisten Michael Kottke die jungen Spieler Jacob Warter und David Borukhson aufzubieten.

Das Anstrengenste an diesem Tag war für mich die Fahrerei. Geplant waren 90 Minuten; nach zügiger Fahrweise und aufgrund der Verkehrsverhältnisse waren wir nach 75 Minuten vor Ort. Da auch unsere Gegner 2 Ersatzspieler an die Bretter ließen, waren wir auf dem Papier trotz unseres Aderlasses leicht favorisiert. Allerdings hatte Andre Blöß im Grunde keine Zeit und einigte sich nach 5 Zügen auf Remis. In gleicher Weise verfuhr Michael Gurski. Er war etwas angenervt, weil "sein HSV" am Vortag gegen den übermächtigen THW ins CL-Finale eingezogen war, aber er war nicht in Köln, sondern in Glückstadt. HSV? Zur Erklärung: Das ist der Handballklub mit der Fußballsparte.

Kurz nach den beiden Remis meldeten auch Axel Jakobi und Michael Kottke ihre Punkteteilungen. Nach ca. 1 Stunde stellte auch Stefan Kosanke seine Versuche ein, eine interessante Stellung aufs Brett zu bekommen. Nach einer weiteren Stunde hatte ich meine leicht vorteilhafte Stellung zum Ausgleich verdorben und fand keine Motivation mehr weiter zu spielen, so dass nur noch unsere Youngster am Brett saßen. David hatte einen Bauern geopfert und stand optisch etwas freier. Derweil hatte Glückstadts Hilke Jessen gegen Jacob Warter eine Figur geopfert, was für die Aussenstehenden zunächst verdächtig aussah, sich aber in der Analyse als verdammt stark herausstellte. Jacob fand am Brett keine Verteidigung und musste aufgeben. Damit es schenll nach Hause ging, willigte David ins Remis ein. Trotz der wieder rund 75 minütigen Rückfahrt waren wir früher zu Hause, als bei manchem Heimspiel....



Verbandsliga B: 10. Runde am 28.04.2013 5:3 gegen die Segeberger SF

Für den Kampf gegen die Segeberger SF mussten sich die Oldesloer Spieler erst motivieren. Für uns ging es im Nichts mehr und auch die Segeberger Schachfreunde zeigte sich recht locker. 1 Punkt aus 2 Spielen - das sollte doch drin sein, zumal sie gegen uns in Bestbesetzung antreten konnten. Aber auch wir waren gut aufgestellt.

Gleichwohl waren 3 Partien sehr schnell beendet. Andre Blöß und Jacob Roggon, sowie Michael Gurski und Steffen Wrage einigten sich auf Remis, noch bevor ich mich meinerseits friedlich mit Julian Schwarzat einigen konnte. An den übrigen Brettern wurde hart gerungen.

Danach verlor ich die Partien etwas aus den Augen. Nach 1,5 Stunden hatte Hauke Maag gegen Thomas Werner eine aussichtsreiche Stellung aufgebaut, ob sein Opfer der Dame nebst Springer gegen 2 Türme allerdings korrekt war, konnte ich nicht beurteilen. Peter Buchmann hatte sich einiger heftiger Angriffe zu erwehren. Sein Gegner Martin Gütschow hatte eine ganze Figur ins Geschäft gesteckt, um Peters König ins Freie zu zerren, was allerdings zunächst nur teilweise gelingen wollte. Stefan Kosanke war gegen Mirko Neitzel in eine Variante der modernen Verteidigung geschliddert und Axel Jakobi musste die Angriffe von Jörg Offen gegen einen rückständigen Bauern abwehren. An Brett 8 stand Michael Kottke gegen Manfred Haß sehr solide, auch wenn seinerseits wenig Aktivitäten möglich schienen.

Nach gut 2 Stunden verließ ich den Ort des Geschehens, weil wir nach dem Kampf noch eine gemütliche Runde bei mir im Garten geplant hatten und ich noch einiges vorbereiten musste. Mein Gefühl beim Aufbruch war durchwachsen. Hauke hatte mittlerweile eine klare Gewinnstellung auf dem Brett, weil Thomas die richtige Verteidung ausgelassen hatte. Auch Peter hatte sich nach meinem Eindruck aus der Umklammerung lösen können, so dass Martin schon zu ungewöhnlichen Hammerzügen griff, die seine Stellung aber auf Sicht nicht verbesserten. Stefans Stellung schien ok zu sein, nur spielt er dieses Variante eigentlich nicht und versank bereits in tiefes Brüten. Axel hatte da schon einen Bauern verloren und versuchte ein Gegenspiel aufzubauen. Michaels Stellung war immer noch in Ordnung. Er musste seinem Gegner aber das Läuferpaar überlassen.

Nach 2,5 weiteren Stunden war dann alles vorbei. Hauke und Peter hatten ihre Partien sicher zum Gewinn geführt, während Axel vom Figureneinstellers seines Gegners in Zeitnot profitierte und etwas überraschend den vollen Punkt einstreichen konnte. Michael errreichte dann das angestrebte Remis, sodass die Niederlage von Stefan zum 5:3 nicht mehr ins Gewicht fiel. Trotz allem ließen wir uns dann gemeinsam mit den Segebergern die eine oder andere Grillwurst schmecken. 2 Punkte, voller Bauch pralle Sonne - ein gelungener Tag.



Verbandsliga B: 9. Runde am 14.04.2013 5:3 gegen den Ahrensburger TSV

Souveräner Sieg

Der 9. Spieltag ist zwar nicht der letzte Spieltag in dieser Saison, aber zwei Runden vor Schluss befindet sich der SV Bad Oldesloe im Niemandsland der Verbandsliga B. Der Abstand zum Tabellenführer beträgt 5 Punkte und die gleiche Distanz liegt zwischen uns und Platz 8 der Liga. Gleichzeitig haben wir unseren Kreisnachbarn aus Ahrensburg endgültig in die Bezirksliga geschoben, denn ihr Punktekonto weist nun 5 Punkte Abstand zum rettenden Ufer auf.

Der 9. Spieltag war mir etwas unheimlich. Sonst der Schwarzseher in Person hatte ich vor dem Kampf in Ahrensburg keine Bedenken, dass wir als Sieger nach Hause fahren würden. Das lag an mehreren Faktoren. Zum einen trat Ahrensburg bislang oft mit Ersatz an und wir konnten endlich einmal in Bestbesetzung spielen. Zum anderen hatten wir gegen Ahrensburg zuletzt zwar keine Kantersiege eingefahren, aber irgendwann waren sie umgekippt und darauf setzte ich auch dieses Mal. Zumindest Letzteres sollte sich wiederholen. Außerdem setzte ich auf unsere "Bänke" Hauke Maag und Michael Gurski.

Zu Beginn des Kampfes musste ich feststellen, dass sich die Aufstellungsprobleme unserer Gegner in Grenzen hielt. Zudem traten die Gastgeber recht energisch und konzentriert an den Kampf heran. Sie nutzten jede Möglichkeit uns unter Druck zu setzen. Es galt für die Ahrensburger den letzten Strohhalm zu ergreifen. Nur ein Sieg über uns hätte sie noch hoffen lassen.

Nach 2 Stunden war noch nicht viel passiert. Mein Gegner Dirk Storbeck war unseren Eröffnungen der letzten Jahre ausgewichen und bei dem Versuch, meinerseits einer eventuellen Vorbereitung auszuweichen hatte ich mich in eine schwierige Situation manövriert. Allerdings konnte ich meinem Gegner ein paar Schwächen verpassen, die in einem Endspiel gutes Spiel für mich verhießen. Hauke musste sich dem druckvollen Spiel von Jurgen Dümmke erwehren. Er konnte alles parieren, musste aber höllisch aufpassen. Peter hatte nach meinem Eindruck eine bessere Fortsetzung verpasst, stand gegen Marc Duhn allerdings trotzdem deutlich besser.

Bei Andre Blöß gegen Erwin Lehmann konnte ich wie immer nicht viel erkennen. Eine Eröffnung, die ich nicht spiele, gegen eine Verteidigung, die mir nicht einfallen würde. Stefan Kosanke hatte sich einen Gambitbauern abnehmen lassen, den Nils Dettmann geschickt verteidigte. Dafür stand Axel Jakobi gegen Gert Henkel recht gut. Er war nach meinem Eindruck sogar spielbestimmend. Das galt auch für Michael Gurski gegen Jörn Gronemann. In der Eröffnung hatte Michael aber schwach gespielt, nur hatte sein Gegner das nicht ausgenutzt, was sich rächen sollte. An Brett 8 hatte Sascha Fröhlich gegen Wolfgang Suchanek eine feste Stellung erreicht, wobei aber auch er nach meinem Eindruck gelegentlich günstigere Abwicklung ausließ.

Danach nahm mich meine eigene Partie gefangen, so dass ich die Punkteteilung bei Axel nicht mitbekam. Nach der Partie stellte sich heraus, dass Axel in einer Schlüsselstellung Gespenster gesehen hatte, wodurch die Partie in der Folge verflachte. Mein Gegner verbrauchte extrem viel Zeit, was mir dann doch die Gelegenheit zu einem Rundgang verschaffte. Hauke hatte alle Drohungen des Ahrensburger pariert und war zum Gegenangriff übergegangen. Nach einem Damentausch war Dümmke praktisch paralysiert, was er nur auf Kosten eines Bauern beheben konnte. Peter hatte Marc auch einen Bauern abgenommen, allerdings hatte Andre einen eingebüßt und auch Stefan hatte den Gambitbauern bislang nicht zurückerobern können. Sein gutes Figurenspiel konnte als Ausgleich herhalten. Michael hatte seinen Gegner mittlerweile im Schwitzkasten. Ohne Material einzubüßen konnte der weder seinen Th8, noch seinen Lf8 entwickeln. Bei Sascha sah alles nach einer Punkteteilung aus.

Dann überschlugen sich die Ereignisse. Mein Gegner hatte keinen Weg gefunden, meine Stellung zu knacken und wir kamen ins Endspiel, in dem er von Angriff auf Verteidigung umschalten musste. Nur hatte er dafür verdammt wenig Zeit. In einem Doppelturmendspiel konnte ich diese Zeitnot nutzen und gewann zwei Bauern. In bereits verlorener Stellung stellte Storbeck dann im 40. Zug mit ein paar Sekunden Restbedenkzeit einen ganzen Turm ein. Ich selber hatte noch rund 10 Minuten Bedenkzeit und das war nach dem Remis von Axel erst die zweite beendete Partie! Michael holte fast zeitgleich den Punkt zum 2,5:0,5, als sein Gegner nach einem verzweifelten Befreiungsschlag erst eine Figur und danach noch die Qualle verlor - oder war es sogar noch ein ganzer Turm(?); egal. Dann gewann auch Peter. Er hatte die Qualle für einen Freibauern auf der vorletzten Reihe gegeben. Das fehlende Luftloch von Marc entschied dann endgültig für Peter. Stefan hatte ins Remis abgewickelt, in das auch Sascha einwilligen konnte. Vor diesem Schlussakkord hatte sein Gegner ihm Remis angeboten. Mit noch viel Restbedenkzeit wartete Sascha ab und konnte dann das Angebot zum 4,5:1,5 für uns annehmen.

Hauke und Andre kämpften noch, wobei Andre sich nach meinem Eindruck wieder Gegenspiel verschaffen konnte und Hauke m.E. glatt auf Gewinn stand. Aber die Luft war raus. Plötzlich stand Hauke im Anlysebereich und meinte nur, dass er grade eine Figur eingesetllt hätte. Er konnte immerhin noch in ein Endspiel überleiten, in dem sein Gegner nur noch einen Randbauern und einen Läufer mit der falschen Farbe zurück behielt. Andre gab kurz danach auf. In aussichtsreicher Situation zog er zu schnell und sein Gegner konnte umgehend den Fehler nachweisen. Das 5:3 geht in Ordnung.



Verbandsliga B: 8. Runde am 17.03.2013 4,5:3,5 gegen den SV Eutin

Harter Kampf

Nach unserem Unentschieden gegen Itzehoe ging es heute gegen den SV Eutin um ein wenig Wiedergutmachung für die bisherige Saison und um das Sammeln nötiger Punkte gegen den Abstieg. Bei 5 Absteigern reicht die Abstiegszone immer noch recht weit. Die Gäste hatten nach ihrer Niederlage gegen Quickborn die Saison vor dieser Begegnung wohl auch schon abgehakt.

Beide Mannschaften mussten einen Ersatzspieler aufbieten, wobei unser Verlust von Hauke Maag schwerer wog. Nicht zuletzt deswegen war Eutin leicht favorisiert. Zusätzlich hatten sie uns bislang regelmäßig satt gemacht und das ohne die neue Eutiner Nr. 1 Norbert Gromsch. Trotzdem schienen wir gut aufgelegt. Ich konnte schon in der Eröffnung leichten Vorteil erzielen. Peter stand gegen Gülke optisch auch etwas besser und Andre hatte gegen Jansen schnell Ausgleich erzielen können. Stefan hatte eine unklare Stellung gegen Heiden, während Axel gegen Töpper zufriedenstellend aus der Eröffnung gekommen war. Michael Gurski konnte Zeller schnell unter Druck setzen, während Sascha gegen Bohl seinem Gambitbauern hinterher hechelte. Nur die Stellung von Michael Kottke gegen Hartwig wollte mir nicht zusagen.

Nach 2 Stunden war tatsächlich noch nichts entschieden. An allen 8 Brettern wurde hart gerungen, wobei ich allerdings langsam zu zweifeln begann, denn von uns konnte nur Michel G. an Brett 6 seine gute Stellung bewahren. Der Rest war versandet und der andere Michael an Brett 8 musste schon einzige Züge finden, um die Stellung im Gleichgewicht zu halten. Es war nicht überraschend, dass sein Gegner ein Remisangebot ablehnte. Zudem hatte Sascha seinen Bauern nur durch Abtausch seines Fianchettoläufers zurück bekommen und seine Königsstellung war akut gefährdet.

Doch dann änderte sich das Bild dramatisch. Mein Gegner ließ sich einen Bauern herausoperieren und Michael K. bekam nach einigen energischen Schritten gegen den gegnerischen König doch noch sein Remis. Dann meldete sich das Handy von Eutins Meinrad Zeller. Nach einigem Hin und Her spielte der Eutiner weiter, musste aber kurze Zeit später ohnehin die Flügel strecken. Dieses kurze Hoch wurde zwar durch Saschas Niederlage gedämpft, doch ich konnte die Stellung aufbrechen und meinen Gegner vor viele Probleme stellen. In seiner beginnenden Zeitnot griff er daneben und fand sich in einem Schwerfigurenendspiel mit 3 Minusbauern wieder. Andre hatte alle Brücken hinter sich abgebrochen und eine Figur für 2 Bauern ins Geschäft gesteckt. Sein Gegner fand gegen den schnellen Vormarsch der beiden Bauern nebst der einen oder anderen Mattdrohung keinen anderen Weg, als eine Figur zurückzugeben, allerdings für nur einen Bauern und anhaltend gutem Spiel von Andre. In einem kleinen Zeitnotduell an Brett 4 bewies Stefan die besseren Nerven und konnte mit seinem 40. Zug die Glückwünsche von uns entgegen nehmen. Kurz zuvor hatte ich gewinnen können, denn mein Gegner überschritt mit seinem 40. Zug die Zeit. Als dann auch noch Andre den vollen Punkt reklamieren konnte, hatten wir den Kampf gewonnen. Da fielen es Peter und Axel nicht mehr schwer, ihre mittlerweile verlorenen Stellungen auch aufzugeben.

Im Nachhinein ein überraschend glatter Sieg.



Verbandsliga B: 7. Runde am 24.02.2013 4 - 4 gegen den Itzehoer SV

Besser, als erwartet!

Bereits früh kündigte sich an, dass aus Urlaubs- und Krankheitsgründen gleich 3 unserer Stammspieler gegen Itzehoe würden passen müssen. Kurz vor dem Kampf eskalierte dann aber alles, denn weitere Ausfälle bewirkten, dass ich am Freitag nur noch 6 Spieler für die erste Mannschaft auf dem Plan hatte. Gott sei Dank meldete sich unser Professor dann zum Spiel bereit, so dass wir uns entschlossen, etwas schief aufzustellen und es mit 7 Spielern gegen Itzehoe zu versuchen. Nicht nur deswegen schwante mir nichts Gutes. Zum einen mussten ich gegen Hajo Siewert spielen und der hat mir noch nie gelegen, ich ihm aber dafür um so mehr. Dann fiel Hauke Maag aus und damit unsere Punktebank. Peter Buchmann ist momentan zwar noch nicht in Form, aber wenn die Bretter 2+3 fehlen, ist das eine spürbare Schwächung. Stefan Kosanke und insbesondere Axel Jakobi haben bislang keine Bäume ausgerissen, Michal Kottke musste mit den ungeliebten schwarzen Figuren ran und Wolf Krumbholz spielt viel zu wenig, als dass er die Leistungsstärke früherer Jahre erreichen könnte. Keine Top-Voraussetzungen also, um gegen zuletzt starke Itzehoer zu spielen. Und es entwickelte sich ein spannender Kampf.

Nach einer Stunde 1-0 für Itzehoe durch das freie Brett, Da hatte Wolf aber schon eine Gewinnstellung auf dem Brett! Sein Gegner spielte seine unorthodoxe Spielweise mit, fand aber die wirklich gefährlichen Züge nicht. Beim Rest sah alles ausgeglichen bis gut aus. Ich fand mich einmal wieder in einer unvorbereiteten Eröffnung, blieb aber alles im Lot. Andres Stellung war wie immer für Außenstehende unklar, Stefan hatte seinen Gegner im Griff, stand m.E. eher einen Tick besser. Auch Axels Stellung sah zufriedenstellend aus. Michael Gurskis Gegner stellte sich mit Weiß viel zu passiv auf und überließ unserem Spieler die Initiative. Wolf stand - wie gesagt - auf Gewinn und Michael Kottke hatte gegen den jungen Itzehoer Newcomer Ausgleich.

Dann wurde es spannend zwischen Hajo und mir. Opfer und Rückopfer, Opfer und Rückopfer, danach sah es so aus, als wenn ich einen Bauern würde erobern können, aber meine Stellung wäre anschließénd blockiert gewesen. Mein König stand unsicher, so dass mein Gegner immer über mindestens ausreichende Kompensation verfügte. Es wurde folgerichtig Remis.

Wolf erzielte dann den Ausgleich. Er hatte noch einige Klippen zu umschiffen, aber alles sah gefährlicher aus, als es war, so dass er bald ebenfalls die Anstrengungen der Mannschaftskameraden als untätiger Kiebitz betrachten konnte. 3 Remisangebote unserer Gegner lehnten wir ab. Nur Axel fand keinen Weg, den isolierten, aber weit vorgerückten Bauern seines Gegners zu belagern oder seine Diagonalläufer zum Einsatz zu bringen. Ergo 2:2. Dann entglitt Michael Kottke langsam die Stellung. Er fand erst keinen und dann nur einen schlechten Plan, um auf die zum Teil etwas überhastet wirkenden Angriffe seines Gegners zu reagieren. Eigentlich war alles im Lot, aber bei seinen Bauernzügen befürchtete ich eine Fortsetzung, die nicht gut für ihn und damit für uns war. Und so kam es dann auch. Die Partie war weg. Andre hatte derweil nichts erreicht. schöner Zentralspringer ohne Perspektive. Ich hätte der gegnerischen Stellungs sogar den Vorzug gegeben. Stefan hatte einen Bauern gewonnen, stand aber passiv und verlor den Bauern wieder, so dass auch hier das Remis folgerichtig war. Michael Gurski hatte derweil seine Stellung stetig verstärkt und konnte Material einsammeln 2 Springer für einen Turm waren dann zu viel für den Itzehoer. Am Ende ein 4:4, mit dem wir zufrieden sein müssen.

Bad Oldesloe II litt etwas unter dem Beutezug der ersten Mannschaft und der vielen Urlaubs- und Krankheitsausfälle. Mit reichlich Ersatz gegen eine gut aufgestellten Mannschaft von Norderstedt III. Am Ende gab den Ausschlag, dass die Gäste 3,5 Punkte an den ihren Weißbrettern holen konnten. Auch wenn der Kampf knapp verloren ging, ist diese Niederlage achtbar. Hatten die Gäste doch an allen Brettern zum Teil deutlichen DWZ-Vorteil.



Verbandsliga B: 6. Runde am 03.02.2013 2 - 6 gegen den Travemünder TSV

Schnauzenberger!

Es gibt Tage, da sollte am besten die Klappe halten. Deshalb auch nur ganz kurz mein Bericht. Ich brachte unsere Gäste mit 1-0 in Führung, weil ich den Angriff meines Gegners unterschätzte und dann noch einen haarsträubenden Fehler hinterherschmiss (im letzten Jahr habe schon einmal so einen Sch... gegen Andreas Masio gespielt - ob er hypnotische Kräfte hat?). Haukes Gegner stellte relativ simpel eine Figur ein. Danach verdarben Stefan und Michael Kottke einzügig klare Gewinnstellungen zum Verlust. Andre war nur körperlich anwesend und Axel setzte seine Pleiten, Pech und Pannenserie fort. Dass Peter am Ende einen halben Punkt holte, lag zum einen daran, dass wir auf einen frühen Punkt verzichteten (das Handy des Travemünders trällerte los) und daran, dass Tönniges am Ende zu spät sah, dass man mit Läufer und Randbauer nicht gewinnen kann, wenn der Läufer nicht das Eckfeld hat. Michael Gurski hatte zuvor den Travemünder Sieg sichergestellt, weil er in bereits schlechterer Stellung in das Remis einwilligen musste. Also jetzt: Alles zum Kampf gegen den Abstieg bereit machen!

Bad Oldesloe II verlor gegen eine zur Abwechselung einmal gut aufgestellte Mannschaft von Ahrensburg II 3:5. Einzelheiten liegen mir nicht vor. Bad Oldesloe III spielte gegen Bad Segeberg III 2:2. Auf dem Papier ein gutes Ergebnis, weil den Oldesloern einmal mehr ein Spieler fehlte und weil die Segeberger DWZ-Vorteile hatten. Allerdings verschenkte wir den Sieg aus Angst vor der eigenen Courage.



Verbandsliga B: 3. Runde nachgeholt am 27.01.2013 6,5:1,5 gegen den Möllner SV

Ende gut, alles gut.

Gegen den Möllner SV waren wir auf dem Papier klar favorisiert. Das steigerte sich noch, als die Möllner ohne ihren Spitzenspieler Gunnar Burmester antraten. Trotzdem taten wir uns schwer und lange Zeit sah es nicht nach einer so klaren Niederlage für die Gäste aus.

Nach einem schnellen Remis zwischen Axel Jakobi und Sabrina Schlüter war der Zwischenstand nach meiner Einschätzung durchwachsen, vielleicht mit leichten Vorteilen für uns. An Brett 1 hatte ich gegen Mike Schlüter schnell die Initiative übernommen. Ich hatte Mike mit einer von mir selten gespielten Verteidigung aus dem Konzept gebracht und er fand keinen vernünftigen Plan. An Brett 2 stand Hauke Maag gegen Jörg von Warburg auch etwas besser. Er hatte einen Bauern seines Gegners isolieren können und stellte einige Diagonaldrohungen auf.

An Brett 3 hatte Peter Buchmann gegen Martin Reinke seine Stellung schnell ausgleichen können. Sah aber zunächst nicht nach mehr aus. Dagegen stand Stefan Kosanke am 4. Brett gegen Simon Henke nach 10 Zügen nicht nur schlecht, sondern nach meiner Einschätzung schlichtweg platt. Brett 5 war bereits Remis und an Brett 6 war das Brett zwischen Michael Gurski und Dragan Guzvic noch voll. An Brett 7 stand Sascha Fröhlich gegen Manfred Luchs eingeengt. Der Möllner hatte kaum noch einen Bauern auf seiner Ausgangsposition und drohte Sascha zu überrollen. An Brett 8 spiele Michael Kottke gegen Friedrich Fiedlers König, ließ aber Gegenspiel am Damenflügel zu.

Dann konnte ich unsere Mannschaft in Führung bringen. Nach meinem 19. Zug gab Mike auf. Sein König stand noch im Zentrum, nur unzureichend von seiner Dame und einigen Bauern geschützt. Meine Schwerfiguren standen ihnen gegenüber, meine Bauern drohte das Zentrum zu zerstören, da konnte die schnelle Niederlage nur auf Kosten einer strategisch desolaten Stellung und einiger Bauern verhindert werden. Das wollte sich Mike nicht zeigen lassen. An den anderen Brettern hatte sich dann lange Zeit nichts getan. Sascha fing an wieder Luft zu holen, aber bei Michael Kottke hatte ich das Gefühl, dass er eine Chance ausgelassen hatte und einen weniger guten Plan verfolgte. Ich beschloss ein paar Minuten vor die Tür zu gehen, um mich abzulenken.

Als ich zurück kam, holte Hauke grade zum entscheidenden Schlag aus. Wie in seiner ersten Saison-Partie an gleicher Stelle entschied ein Bauernopfer auf b4 den Tag. Von Warburg versuchte noch mit einem Qualitätsopfer im Trüben zu fischen, aber Hauke hatte alles im Griff. Punkt zum 2,5:0,5. An Brett 3 hatte Peter gegen Martin einen Bauern eingesammelt, die Stellung trotz beginnender Zeitnot kompliziert gehalten und sein Gegner verlor die Übersicht und danach die Qualität. Das Endspiel Dame und Turm gegen Dame und Läufer entschied Peter schnell aufgrund seiner aktiven Damenstellung zum dritten vollen Punkt für uns. Danach machte Michael Kottke den Sack dicht. Der Möllner fand keinen Plan gegen Michaels Angriff, spielte viel zu passiv und wurde an die Wand genagelt. Einen Zug vor dem Matt gab Fiedler auf. Der Tag war gerettet.

Dann traute ich meinen Augen nicht. Stefan hatte Henke „besch….“. Der Möllner hatte einen Mehrbauern und die aktive Stellung, aber keine Geduld. Plötzlich gewann Stefan nicht nur den Bauern zurück, sondern die Qualität noch dazu. An Brett 6 suchte Guzvic mit hohem Zeitaufwand nach einem Weg gegen Michael Gurskis Bauernsturm mit e4, f4, g4 und bald dfanach f5 nebst g5. Dann überzog Sascha leider seine Stellung gegen Luchs. Es sah zeitweise noch nach einem Konter aus, weil der Möllner in Saschas Zeitnot recht schnell mitzog. Leider konnte Sascha das Blatt aber nicht mehr wenden: 4,5:1,5. Der nächste Blick zu Stefan zeigte mir – ein remislastiges Turmendspiel, dass Henke allerdings zu einem elementar verlorenen Bauernendspiel verdarb. 5,5:1,5 und Michael Gurski lehnte ein Remisangebot ab, opferte einen Bauern und die Qualität hinterher. Ob die Stellung tatsächlich gewonnen war, konnte ich nicht einschätzen, aber der Möllner fraß eine Figur und wurde einzügig Matt gesetzt. Das 6,5:1,5 ist objektiv zu hoch, drückt allerdings eine größere Matchhärte unseres Teams aus.



Verbandsliga B: 5. Runde am 13.01.2013 5,5:2,5 gegen den SV Bad Schwartau

Überraschende Wiedergutmachung

In Bad Schwartau trafen 2 Mannschaften aufeinander, von denen sie selbst und wohl auch andere vor der Saison etwas mehr erwartet konnten, als die bisherigen Runden gezeigt hatten. Insbesondere der SV Bad Schwartau musste sich nach der Rückkehr von Thomas Schmid und Friedrich Müller mit einer Bombenmannschaft die Rolle des Ligafavoriten aufbürden lassen (und nicht nur von mir). Wir selbst hatten uns bislang noch weniger mit Ruhm bekleckert, so dass ich mit gemischten Gefühlen zu unseren Gegnern fuhr. Im Vorjahr hatten wir gegen sie einen Sieg verschenkt, allerdings gegen eine deutlich schwächere Schwartauer Mannschaft. Und unsere Leistungen waren in dieser Saison bislang wenig berauschend. Zusätzlich musste etwas überraschend Michael Gurski passen und die allgemeine Personalnot spülte Jacob Warter in das Team. Sein Gegner würde mit Sicherheit Olaf Nevermann heißen - mit Schwarz. Ich sah die Gastgeber schon 1-0 in Front. Was sich dann allerdings abspielte, konnte niemand erwarten.

Nach rund einer Stunde stand Jacob gegen – wie erwartet – Olaf Nevermann nur wenig schlechter. Sascha Fröhlich hatte an Brett 7 aus der Eröffnung gegen Yannick Noel Wilms nicht viel erreicht, stand aber sicher. Dagegen hatte ich an Brett 6 bei Axel Jakobi gegen Christopher Simon kein gutes Gefühl. Axel spielt derzeit weit unter seinen Möglichkeiten und oft fehlt ihm der rechte Plan. Heute sollte der Knoten wieder nicht platzen. Dagegen hatte Stefan Kosanke gegen Oliver Hausherr bereits einen Mehrbauern einfahren können! An Brett 4 konnte Andre Blöß gegen Friedrich Müller mit Schwarz schnell Ausgleich erzielen. Er baut sich Runde um Runde sicher auf, um seine Gegner langsam aber sicher zu erdrosseln. Er hatte nach nur 60 Minuten nichts Greifbares, aber Friedrich auch nicht und alleine das sorgte für ein gutes Gefühl bei mir.

Peter Buchmann hatte es einmal mehr mit Stefan Patzer zu tun. Sah beidseitig alles im Rahmen aus. Oliver Schwarz hatte sich gegen Hauke Maag nach meiner Einschätzung zu zurückhaltend aufgebaut. Hauke hatte bereits die Initiative übernommen. Und ich? Thomas Schmid wollte sich gegen mich nicht auf ein Theorieduell in der von ihm oft geübten Skandinavischen Verteidigung einlassen. Er spielte eine extrem seltene Verteidigung, die die Theorie als gefährlich (für ihn) einschätzt. Er hatte mich nach nur 2 Zügen zwar auf unbekanntes Terrain geführt, aber mit erheblichen Stellungsnachteilen, die ich auch nachweisen konnte. Auch FRITZ fand, dass ich klar besser stand. Insgesamt stand es überaus gut für uns.

In der Folge kippte der Kampf nicht, sondern es wurde immer besser für uns. Thomas hatte keinen guten Tag und nach rund 2 Stunden hatte ich einen Mehrbauern und Angriff, von Kompensation keine Spur. Es galt zwar noch etliche Klippen zu umschiffen, aber die Stellung war glatt gewonnen. Auch Hauke stand deutlich auf Gewinn. Oliver spielte offenbar mit angezogener Handbremse, verlor einen Bauern und tauschte, was das Zeug hielt! Hauke konnte sich kaum dagegen wehren, eine Gewinnstellung zu erreichen. Bei Peter gegen Stefan war immer noch alles im Lot und Andre hatte die Initiative gegen Friedrich, wenngleich nichts Handfestes zu sehen war. Stefan hatte gegen den zweiten Oliver immer noch seinen Mehrbauen, während Axel gegen Christopher immer weiter abrutschte. Dagegen hatte Sascha eine perspektivisch aussichtsreiche Stellung erzielt. Parallel trudelte Jacob gegen Olaf in große Probleme. Insgesamt immer noch gut für uns.

Dann hatte Hauke das Endspiel gewonnen und brachte uns erstmals in Führung. Allerdings hatte Jacob seine problematische Stellung aufgegeben. Er wusste nicht mehr was er spielen sollte, ohne entscheidend Material zu verlieren, so dass Olaf zum 1:1 ausgleichen konnte. Thomas versuchte gegen mich immer neue kleine Schweinereien, aber FRITZ schätzte meine Stellung bereits mit über 7 Punkten vorteilhaft für mich ein. Ich suchte nur immer noch nach seinem Konter, den es aber nicht gab. Stefan Kosanke hatte mittlerweile eine Figur gewonnen. Sein Gegner gab nach einigen wenigen Konterversuchen auf. Axel stand mittlerweile klar auf Verlust. Dann übersah er leider eine Reposte, die zum Ausgleich geführt hätte, spielte aber noch weiter. Nachdem Thomas seinen Widerstand endlich aufgegeben hatte, führten wir 3:1. Derweil hatte Friedrich gegen Andre einen Bauen eingesammelt, nur hatte Andre dafür einen starken Angriff bekommen. In m.E. verlorener Stellung überschritt der Schwartauer die Zeit. Kurz danach musste Axel aufgeben, also 4:2 für uns. Der erste von mir nicht unbedingt erwartete Mannschaftspunkt war uns sicher. Zusätzlich sah es nach mehr aus.

Sascha konnte seine Stellung nur mit einem groben Patzer verlieren. Vielmehr musste Yannik Noel ums Remis kämpfen, so wie Peter gegen Stefan an Brett 3. Der Schwartauer übersah eine gewinnträchtige Fortsetzung, während Sascha an Brett 7 erst einmal einen Bauern abholte. Einige Zeit danach konnte Sascha mit einer hübschen Kombi seinen Gegner zur Aufgabe überreden und als auch Peter seine Stellung zusammenhalten konnte, willigte Stefan Patzer zum 5,5:2,5 für uns ins Remis ein.

Bezirksklasse Süd: Runde 4 am 13.01.2013 1:7 gegen den SK Schwarzenbek III

Mir liegt kein Bericht vor. Augenscheinlich konnten die Gäste ihre großen DWZ-Vorteile in volle Punkte umwandeln. Nur die Oldesloer Spitze widerstand.



Verbandsliga B: 3. Runde am 25.11.2012 4,0:4,0 gegen LSV IV

Wir kommen nicht aus dem Quark!

In Bestbesetzung konnten wir unsere Gäste aus Lübeck begrüßen, die ihrerseits auf Dr. Frank-Michael Wirries verzichten mussten. Der LSV setzt in solchen Fällen konsequent auf seine Jugend, spielte also mit Fin Niklas Tiedemann und Alexander Rieß an 7+8.

Als geborener Pessimist beäugte ich den Partienverlauf äußerst kritisch, wobei ich mit meiner eigenen Partie alle Hände voll zu tun hatte. Gegen Thomas Thannheiser verlief zunächst alles in geordneten Bahnen, bis ich eine Schnapsidee hatte und fortan leicht schlechter stand.

Hauke Maags Stellung gegen Dr. Stephan Lübeck entwickelte sich recht erfreulich. Auch bei Peter Buchmann gegen Mikhael Schneider war ich zufrieden. Gegenläufige Rochaden und kein Angriff des Lübeckers in Sicht. Bei Andre Blöß gegen Hartmut Gabor blickte ich mal wieder nicht durch. Das musste ein gutes Zeichen für uns sein! Unruhig war ich bei Stefan Kosanke gegen Kevin Kololli. Ganz offenbar kannte sich Stefan mit der Eröffnung nicht aus. So war es aber auch bei Axel Jakobi gegen Martin Kololli - nur hatte Axel Weiß. Sein Stellungsaufbau gefiel mir überhaupt nicht und auch wenn ich die Eröffnung nicht kannte, konnte das nichts sein, was Weiß laut Theorie anstreben sollte. Bei Michael Gurski gegen Fin Niklas Tiedemann sah auch alles nach einem Schlagabtausch mit gegenläufigen Rochaden aus, wobei ich aufgrund der Dynamik die weiße Stellung bevorzugt hätte. Aber noch war nicht viel los. Erstaunt war ich über die Partie zwischen Sascha Fröhlich und Alexander Tiedemann. Wenn mich nicht alles täuscht, verließ Sacha mit Weiß erst um den 12./13. Zug herum die unteren 3 Brettreihen.

An meinem Brett spielte Thomas konsequent und stark. Er häufte minimalen Vorteil auf minimalen Vorteil, auch wenn ich optisch wieder etwas mitspielen konnte. Letztlich verlor ich einen Bauern, wenngleich die Partie durchaus haltbar schien. Hauke stellte einen Bauern ein - zumindest sah es so aus. Aber der Turm des Gegenüber, der den Bauern auf dem Königsflügel fraß, fehlte nun am Damenflügel und Hauke konnte seinen bis c6 vorgerückten Bauern zum Monster machen, als er den schwarzen Bauern auf c7 eroberte. Dafür sah es bei Peter nicht gut aus. Er verbrauchte massig Zeit, fand aber keine guten Züge und musste ansehen, wie ihn sein Gegner auf dessen Rochadeseite überrollte. Bei Andre entwickelte sich alles ultra-schachtelig. Für mich sah es extrem nach Remis aus. Stefan und Axel standen schlichtweg schlecht, dafür begann Michael und Sascha ihren jungen Gegner zu bedrängen.

Dann ging es Schlag auf Schlag: Stefan und Axel verloren ihre Partien, dafür gewannen Michael und Sascha. Und als auch Hauke seine Gewinnstellung in einen ganzen Punkt umwandeln konnte, führten wir 3:2. In beidseitiger hochgradiger Zeit konnte ich mich vom Stellungsdruck befreien, musste jedoch in ein Endspiel mit Minusbauern abwicklen. Das war aber keineswegs aussichtslos. Peter hatte jedoch gleich 2 Bauern weniger. Allerdings sah ich bei Andre interssante Konstellationen. Bei je einer Dame, einem Turm, einem Läufer (verschieden-farbig) und 7 Bauern standen die Bauern des Lübeckers so, dass Andre‘s Läufer in die Stellung eindringen konnte.

Im 41. Zug stellte ich dann die Partie ein! Mein Gott - 4 Stunden Arbeit einzügig weggeschmissen. Nicht dass das Remis unvermeidbar gewesen wäre, aber das Endspiel mit Turm, Läufer und 4 Bauern gegen Turm, Läufer und 3 Bauern wäre noch zu verteidigen gewesen, nicht aber das Bauernendspiel, zu dem ich meinen Gegner einlud. Konsequenz: 3:3 und kurz danach 4:3 für Lübeck, denn Peter konnte die Partie nicht halten.

Damit begann der Gewaltmarsch von Andre. Es gelang ihm, die Stellung noch weiter zu öffnen und spielte gegen den gegnerischen König. Den Kiebitzen versagte der Atem, als Andre 2-zügig die Partie hätte beenden können und statt dessen einen unbedachte Zug machte, den sein Gegner geschickt konterte. Es gab noch Chancen, den Angriff fortzusetzen und draußen stürmte es heftig. Dann ließ der Sturm nach, so dass ich begann das umfangreiche Spielmateriel zusammen mit Hauke in meinen Wagen zu schaffen. Als wir zurückkamen, der erhobene Zeigefinger von Andre. Er hatte eine Abwicklung gewählt, die ich als ziemlich remislich einschätzte, in der er seinem Gegner aber die Gelegenheit bot, den letzten entscheidenden Fehler zu machen. Nach über 5 Stunden Spielzeit machte er ihn dann auch und Andre konnte zum 4:4 ausgleichen.

Das ist ein wichtiger Brettsieg und ein wichtige Punkt. In den überregionalen Ligen bahnt sich für Schleswig-Holstein Schreckliches an. Nach dem aktuellen Stand müssen insgesamt 11(!!) Mannschaften aus den Verbandsligen absteigen, weil gleich 4 Mannschaften aus der Oberliga absteigen müssen, von denen aktuell 3 aus Schleswig-Holstein kommen.

Bezirksklasse Süd: Nachholspiel der 2. Runde am 25.11.2012 7:1 gegen TuRa Harksheide II

Die Oldesloer erwarteten eine mit Nachwuchsspielern gespickte TuRa-Mannschaft. Da fiel es nicht ins Gewicht, dass auch wir Auffstellungssorgen hatten.

Es war Lukas Warter an Brett 8, der den Auftakt der Einzelerfolge machte. Schnell folgten Viggo Westerlin an Brett 6 und Robert Isengardt an Brett 7, aber auch Rainer Scheer an Brett 5 konnte seinen Gegner schnell auf die Verliererstraße bringen. Matthias Gödelt holte sich Bauer um Bauer, tauschte die Türmer, damit ihm nicht das gleiche Missgeschick wie gegen den LSV passierte und vollendete zum 5:0. David Borukhson setzte eins drauf, was Jacob Warter noch toppen konnte. Einzig Eitel Jandt quälte sich über die volle Zeitdistanz. Ihm unterlief dann ein vermeidbarer Fehler was den Ehrenpunkt für die tapferen TuRaner brachte. Ein klarer Sieg war vollendet.



Verbandsliga B: 2. Runde am 11.11.2012 3,5:4,5 gegen Holstein Quickborn

An Tagen wie diesen....

fragt man sich, ob man die Sonntage nicht anders "genießen" kann. Brennnesseln pflücken (ohne Handschuhe), Stacheldraht aufrollen, die jüngste Aufzeichnung mit Dieter Bohlen anschauen oder die Steuererklärung erstellen. Nein, man setzt allem die Krone auf und spielt Schach - oder wie immer das Spiel mit den schwarzen und weißen Klötzen heißt.

Vor einiger Zeit musste Peter Buchmann leider erneut absagen und dann musste auch noch Sasche Fröhlich passen. Na gut, das macht die Mannschaft nicht stärker, aber mit Michael Kottke und Wolf Krumbholz sollte es gegen Holstein Quickborn trotzdem reichen. Die Mannschaft ist unbequem, hat in der letzten Saison überraschende Niederlagen einstecken müssen, konnte aber als einziges Team gegen den späteren Aufsteiger Elmshorner SC gewinnen.

Am Morgen vor dem Spiellokal dann die Nachricht von Hauke Maag, dass er nicht spielen könne. Er war trotzdem nach Quickborn gekommen, machte mit seinem Gegner Thomas Schönegg ein paar belanglose Züge und dann Remis. Vielen Dank dafür an die Gastgeber. Da hätten sie sogar einen ganzen Zähler einfahren können.

Quickborn spielte ohne Dieter Kakoschke, so dass unsere Chancen sprunghaft anstiegen, allerdings die Vorbereitung einiger Spieler zu nichte waren - so wie bei mir. Dass ausgerechnet Brett 1 fehlte, sollte sich an meinem Brett für Quickborn vorteilhaft auswirken, denn ich war nicht auf eine schwerblütige Stellung eingestellt.

Nach einer Stunde stand es 0,5:0,5. Meine Stellung war minimal vorteilhaft für mich. Nach der Eröffnung suchte ich jedoch nach einem brauchbaren Dosenöffner, der gleichzeitig meine Stellungsprobleme beseitigen sollte. Andre Blöß hatte seine gewohnte Schachtelstellung, was mich schon mal zuversichtlich stimmte, denn meistens behielt er hier länger die Nerven, als seine Gegner und ich hoffte, dass dies auch auf Stephan Henne zutraf. Auch Stefan Kosanke hatte eine Lieblingsvariante auf dem Brett, machte sich bereit, für den Vormarsch am Königsflügel. Er konnte sogar gegen Klaus Klotzki am Damenflügel für etwas Ruhe sorgen - bzw. hätte gekonnt. Axel Jakobi hatte einen Bauern seines Gegners Andreas Jarchow auf d5 isoliert und einen Monsterspringer auf d4. Auch Michael Gurski freute sich über eine willkommene Variante gegen Andrej Martens, wobei sein Gegner einen Gambitbauern mehr hatte und offenbar keine Neigung zeigte, vorwärts zu spielen.

Wolf Krumbholz hatte da schon eine Notsituation überstanden, als er eine Figur einstellte, was sein Gegner Peter Pastorino jedoch nicht sah. Michael Kottke stand gegen den Nachrücker Jürgen Rapke sicher und ich hoffte auf ein aggressives Vorgehen seinerseits.

Auf meinem Brett tat sich lange Zeit gar nichts. Dann ereilte mich die Kunde, dass Michael Kottke und Wolf Krumbholz jeweils remisiert hätten. Michael hatte sich strategisch falsch aufgebaut und den falschen Turm nach c8 gezogen. Sein Gegner drückte am Damenflügel, was Michael durch einen Vormarsch am Königsflügel zu kompensieren suchte. Allerdings konnte ich dort keine Figuren von ihm erkennen. Trotzdem war sein Gegner von den vorrückenden Bauern beeindruckt und willigte in ein Remisangebot ein. M.E. Vorteil für Quickborn. Dafür hatte Wolf trotz Mehrbauern und klar besserer Stellung auch Remis gemacht. Vorteil für uns. Wolfs Stellung war aber deutlich vorteilhafter, als die von Michael nachteilig. Zu diesem Zeitpunkt war ich nicht glücklich über die beiden Remis. Stefan hatte die Chance, den Damenflügel in den Griff zu bekommen, verstreichen lassen, künstelte ein wenig herum und war ob eines Figurenopfers seines Gegners geschockt. Durch ein sofortiges Rückopfer mit Öffnung der Diagonalen h8-a1 wäre m.E. noch alles im Lot gewesen, aber dann zog Stefan alles zurück, hatte einen Bauern weniger und einen Trümmerhaufen als Stellung. Das konnte nicht gutgehen. Gott sei dank hatte Andre seinen Gegner da bereits im Schwitzkasten. Michael Gurski hatte derweil den Gambitbauern wieder und leichten Stellungsvorteil. Leicht heißt hier: hauchdünn. Martens hatte eine gesunde Bauernstruktur und in einem Figurenendspiel - egal mit welchen, wenig zu befürchten.

Ich hatte vermeintlich die Initiative übernommen, konnte jedoch nichts ausrichten. Auch in der Heimanalyse stellte sich heraus, dass die Partie komplett innerhalb der Remisbreite blieb - bis zum letzten Zug. Die wenigen Probleme, die ich meinem Gegner bereiten konnte, meisterte er sachlich und mit ein wenig Biss.

Die Schicksalspartie spielte sich an Brett 5 ab. Axel hatte bei der Wahl, welchen Turm er nach d1 ziehen musste, daneben gegriffen. Als sein Gegner danach ganz simpel einen Bauern zu erobern drohte, überlegte Axel eine geschlagenen Stunde an seinem nächsten Zug, um den Turm dann wieder zurück zu ziehen. 2 (in Worten "zwei") Züge später, zog Axel genau wieder diesen falschen Turm nach d1 und gab den a-Bauern. Danach hatte er eine gute Figurenstellung, die er aber auch mit dem richtigen Turmzug und dem gedeckten a-Bauern gehabt hätte. Einziges Manko: Eine schwache Damenstellung und eine beginnende Zeitnot. In diese Zeitnot unterliefen ihm dann gleich 2 happige Fehler. Den ersten nutzte Jarchow nicht aus, aber als Axel dann mit einem a tempo-Bauernzug den gegnerischen Springer a-tempo in seine Stellung ließ, war alles aus. Michael Gurski quälte sich noch bis in die 6. Stunde, versäumte es aber leider, die Türme zu tauschen. Nur ein Bauernendspiel bot noch eine geringe Gewinnchance. Dann willigte er mit weniger als 5 Minuten Restbedenkzeit ins Remis ein.

Ich kann nicht verhehlen, dass ich ziemlich enttäuscht bin. Nicht die Niederlage selbst ist erschütternd, sondern die Art, wie wir sie kassiert haben. Selbst Andre hätte die Partie m.E. früher entscheiden können, wenngleich er so etwas wie Normalform erreichte. An allen Brettern hatten wir mindesten 100 DWZ-Punkte Vorteil, teilweise fast 200. Es war auch nicht so, dass uns der Gegner - selbst in deren Gewinnpartien - überspielt hätte. Nein, wir schienen komplett ideenlos. Der Sieg der Quickborner geht mehr als in Ordnung. Sie nutzten ihre Chancen konsequent aus und nun ist das passiert, was ich vor der Saison vermutet hatte: Unsere Instabilität lässt uns früh aus dem Meisterschaftsrennen ausscheiden. Und wenn wir so, wie gegen Quickborn auch gegen die anderen Gegner aufspielen, befürchte ich, dass wir nicht mehr viele Punkte holen.

Kreisklasse Süd: 2. Runde am 11.11.2012 0:4 gegen Turm Reinfeld II

Bericht von Katrin Biehl:

"Bereits eine knappe halbe Stunde nach Beginn des Punktspieles hieß es an Brett drei "Ich gebe auf". Der erste Punkt für die Reinfelder. Wie es dem Gegner von Manfred Tilp in so kurzer Zeit gelungen ist, Manfreds König in die Ecke zu drängen, ist mir nicht bekannt.

An den anderen drei Brettern sah es zu dieser Zeit noch ausgewogen bis gut aus. Jamshid Zandi konnte bei seinem Gegner sogar einen Läufer gegen einen Bauern eintauschen.

Als ich dann nach einer kurzen "Frische-Luft-Pause" wieder in den Spielraum kam, hieß es schon 2:0 für die Gastgeber. Siegbert Marsoner berichtete mir, dass er aufgegeben hat, nachdem er eine Figur eingestellt habe.

Etwas später stellte ich dann ohne Kompensation einen Turm ein, als dann noch ein Läufer hing, gab ich an Brett eins auch auf.

Jamshid kämpfte hoch motiviert weiter, musste sich aber der Spielroutine seines deutlich DWZ- stärkeren Gegners geschlagen geben (Anmerkung: Das war das erste Punktspiel des jungen Afghanen). Dieser erkämpfte sich nach und nach vier weitere Bauern für seinen Läufer und brachte Jamshid König immer mehr in Bedrängnis.
Die Reinfelder siegten 4:0.

Für die nächsten Runden wünsche ich mir, dass jeder Spieler die noch laufenden Partien respektiert und noch laufende Partien nicht am Brett kommentiert werden, egal, ob keiner, einer oder beide Spieler am Brett anwesend oder abwesend sind."



Verbandsliga B: 1. Runde am 21.10.2012 7,5:0,5 gegen Elmshorn II

Ich muss zugeben, dass ich den Start der neuen Saison kaum abwarten konnte. Nach dem vielen Hickhack um die Einteilung der Verbandsligen wurden den Ost-Bezirklern Teile des Bezirks West zugeschlagen. Unser erster Gegner hieß damit Elmshorner SC II. Dass Peter Buchmann nicht spielen konnte, war schade, aber das sollten wir verschmerzen können. Michael Kottke rückte nach und damit waren wir fast in Bestbesetzung.

Unsere Gegner kamen pünktlich, aber leider waren es nur 6 an der Zahl. Es ist aus weiter Ferne betrachtet nicht eben verständlich, dass in einem solchen Fall die eigene dritte Mannschaft nicht aushilft, spielt sie doch nur freitags, so dass ein Doppeleinsatz zulässig wäre. Fast schon ärgerlich war, dass es ausgerechnet unsere beiden neuen Spieler Michael Gurski und Sascha Fröhlich erwischte. Auch sie hatten sich ihren ersten Einsatz in der Verbandsliga anders vorgestellt.

Nach nur einer halben Stunde sah es nach einem geruhsamen Tag für uns aus. Ich konnte gegen Alex Kossinz schnell ausgleichen und erspähte ein paar Ansatzpunkte für meine Figuren. Hauke Maag hatte gegen Kay Tamm die lange Läuferdiagonale Richtung a8, aber sonst war noch nichts los. An Brett 3 hatte Andre Blöß da bereits (mit Schwarz) den ersten Bauern einkassiert. Michael Wozny versprach sich Entwicklungsvorsprung, den er aber nicht bekam. Stefan Kosanke hatte gegen Moritz Otto eine Druckstellung aufgebaut, während Axel Jakobi sich von seinem Gegner mit einem unorthodoxen Eröffnungszug verblüffen ließ. An Brett 8 hatte Michael Kottke gegen Maximilian Otto bereits den schwarzen E-Bauern im Spanier abgeräumt. Hauke und ich flachsten noch, dass wir beim 4-0 Remis anbieten würden.

Eine Stunde später schoben sich Hauke und sein Gegner die Figuren um die Ohren, ohne dass sich viel veränderte, nur begann der Manövrierraum des Elmshorners enger zu werden. Andre hatte mittlerweile 3 Bauern mehr und bei Axel hatte sich die Spannung verflüchtigt, nur gab es auch für beide kaum Ansatzpunkte, die Stellung zu verkomplizieren. Nur das wäre im Sinne von Axel gewesen. An Brett 8 hatte Michael da seine Stellung schon fast wieder verdorben. Er hatte immer noch den einen Mehrbauern, aber gegen das Läuferpaar und schwarzem Entwicklungsvorsprung. Das hatte schon einmal besser ausgesehen. Nicht Fürchterliches war im Busch, ein paar Bauern zu viel drohten getauscht zu werden. Und bei mir? Da hatte sich buchstäblich nichts verändert. Alex hatte rund 60 Minuten lang nicht gezogen. Die Stellung sah nach einem weißen Angriff aus, auch wenn ich glaubte, alles parieren und den Angriff kontern zu können. Dann zog mein Gegner und alles löste sich in Wohlgefallen auf – zumindest aus meiner Sicht. Ich konnte seine Schwächen ins Visier nehmen. Plötzlich raunte mir Hauke zu. das er jetzt gewinnen würde. Und tatsächlich hatte Tamm seine Figuren so unglücklich laviert, dass er die Qualle geben musste, um nicht die Dame zu verlieren. Die ganze Qualität für nichts mit einem gedeckten Freibauern für Hauke. Sein Gegner zuckte noch, wollte nicht in das Unvermeidliche einzuwilligen. Andre hatte parallel zunächst den Gewinn einer Figur verschmäht und versuchte mit drei Mehrbeuern sein Heil in der Vereinfachung. Nur fielen dabei gleich 2 Bauern diesem Ansinnen zum Opfer. Mit Doppeltürmen und 4 gegen 3 Bauern sah das schon recht remislich aus. Darauf hatten sich Axel und sein Gegner kurz darauf geeinigt. Axel hatte keine Idee und Schwanke sein Ziel erreicht.

Michael hatte alle Klippen umschifft und stand im Endspiel wieder glatt auf Gewinn. Auch Stefan konnte Maximilian Otto mehr und mehr einschnüren, einen Bauern gewinnen und alle Figuren tauschen. Noch vor Axels Remis holte er das 3-0 und durch Michaels Sieg stand es kurz 4-0. Nach dem 4,5-0,5 konnten Hauke und ich auch weiterspielen, denn wir beide standen auch auf Gewinn. Kossinz hatte nur noch wenig Zeit und fand keinen Weg gegen einen Bauernverlust. Er tauschte dann noch die Damen, womit ich am Damenflügel 4 gegen 2 Bauern hatte, einen Turm auf der zweiten Reihe und kein Durchbruch meines Gegners in Sicht. Hauke gewann seine Partie dann jedoch vor mir. Ich bewies, dass das Endspiel technisch gewonnen war und vollendet zum 6,5-0,5. Kurz danach dann der Punkt von Andre, der seine Partie zum zweiten Mal an diesem Tag gewinnen konnte.

Bezirksklasse Süd: 1. Runde am 21.10.2012 1,5:6,5 gegen LSV VII

Zum Mannschaftkampf der zweiten Oldesloer Vertretung kann ich wenig sagen. Als ich noch vor 14 Uhr zum Spiellokal kam, war der Kampf auch schon aus. Siegfried Ehlers meinte, dass man hoch verloren habe, weil die Gegner einfach besser waren. Ich lass das mal so stehen, wobei einem bei teilweise mehr als 200 DWZ-Punkten Vorteil auf Oldesloeer Seite durchaus Zweifel an der Korrektheit der Aussage kommen können. Ich vermute und befürchte vielmehr ein altes Oldesloer „Kriegsleiden“: Man unterschätzt seine Gegner, wenn die nicht einmal so alt wie die eigenen Enkel sind, zieht recht forsch und wundert sich, dass die Gegner die Figuren nehmen, die so im Wege stehen. Schade, hier habe ich ein besseres Abschneiden erhofft.

Kreisklasse Süd: 1. Runde am 21.10.2012 3:0 gegen SG Bargteheide III

Auch zum Kampf unserer dritten Mannschaft liegt mir noch kein Kommentar vor. 5 Minuten nach halb 10 Uhr erreichte mich eine SMS, dass Neuzugang Jamshid Zandi, den ich 5 Minuten vor halb 10 Uhr abholen wollte, „unpässlich“ sei. Etwas knapp, um noch Ersatz ranzuholen. Aber auch zu dritt konnte Bad Oldesloe gegen ebenfalls nur 3 Bargteheider zu einem klaren Erfolg kommen.

Bericht von Katrin Biehl:
Krankheitsbedingt musste wir nur zu dritt antreten. Unsere Gegner vom SG Bargteheide III traf es aber auch nicht besser, so dass wir nur an drei Brettern den Mannschaftskampf austrugen.

Manfred Tilp an Brett vier spielte gegen seinen DWZ-schwächeren Gegner souverän und trieb den gegnerischen König nach und nach aus seiner Deckung. Nach einem Läuferspieß, der den Verlust der Dame nach sich geführt hätte, gab sein Gegner auf und wir gingen 1 zu 0 in Führung.

Rainer Scheer an Brett eins wickelte sein Spiel mit zwei Bauern mehr in ein Turmendspiel ab, welches er klar für sich entscheiden konnte. Sein Gegner gab auf.

An Brett zwei brauchte ich etwas länger um den gegnerischen König einzuengen. Nach einem Schachgebot hing die Dame meines Gegners und er gab auf.



Autor: Hans-Werner Stark

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