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Saison 2010/2011 komplett


Verbandsliga-Ost: 9. Runde am 08.05.2011 gegen Schwarzenbek II

Versöhnlicher Saisonabschluss

Am letzten Spieltag erwartete alle Beteiligten eine Just-for-fun-Veranstaltung. In der Verbandsliga Ost war der Käse schon nach der 8. Runde gegessen. Trotzdem noch ein wenig Hektik in Bad Oldesloe. Massenweise Absagen nötigten mich an allen möglichen Orten nach Reservespieler zu suchen. Dann hatte ich 24 Spieler zusammen, aber einen Tag vor dem 8.5. gab es noch eine Absage, die die zweite Mannschaft treffen sollte.

In Bad Oldesloe gab es einen Vergleich mit Schwarzenbek an 16 Bretter, die unsere Gäste 8:8 gestalten konnten, obwohl sie nur mit 14 Spielern angereist waren. Die Schwarzenbeker Verbandsliga-Mannschaft hatte zusätzlich noch einiges an Ersatz aufbieten müssen, der meine Problem deutlich in den Schatten stellte. Ich selber war allerdings reichlich platt. Am Freitag hatte meine Tochter Geburtstag und am Freitag Abend gab es unser "Maiblitz". Am Sonnabend hatte dann ich Geburtstag und ich erhielt eine Meldung, dass die Segeberger (Spielort der 2. Mannschaft) kurzfristig ihren Spielort verlegt hatten. Ein wenig gehetzt und leicht übermüdet setzte ich mich ans Brett, um gegen Fabian Hundt anzutreten. Natürlich Fabian und nicht Thomas Bollow, auf den ich mich eingestimmt hatte. Irgendwie war es diese Saison verhext. Zwischendurch musste ich auch noch meine Ersatzjugendlichen für die 3. Mannschaft aus den Betten holen, so dass ich nicht viel Zeit für meine (allerdings auch extrem anspruchslose) Eröffnung und die Stellungen meiner Mitspieler hatte. Dann war es endlich soweit und gegen 11:30 Uhr der erste Blick auf die Bretter.

Meine Stellung gegen Fabian schätzte ich als ausgeglichen ein, Fritz fand sie sogar besser (naja). Peter Buchmann hatte gegen Norbert Raum das, was sein Gegner im Namen führt. Ich spürte, dass er den Gegner in Grund und Boden kneten würde. André Blöß sah gegen Manfred Dürer nicht nur vom Outfit her eher wie ein Urlauber aus. Seine Stellung war allerdings noch nichtssagender als meine. Axel Jakobi stand gegen Rüdiger Kempin sehr sicher, hatte m.E. sogar leichtes stellungsmäßiges Übergewicht und Stefan Kosanke hatte mit Schwarz seinem Gegner Ansgar Pleus bei vollem Brett bereits einen Bauern herausoperiert. Dagegen zog Mike Schlüter wieder wie die Feuerwehr und hatte im Grunde nur ganz vage Drohungen gegen Christian Aufenanger, die allenfalls im Blitz gezogen hätten. Jacob Warter hatte gegen Gideon Henkelmann wieder ein interessantes Gambit aufs Brett gebracht und hatte anhaltend Druck. Wolf Krumbholz war da schon wieder zu hause, denn er sah sich keinem Gegner gegenüber.

Nach einer weiteren Stunde gab es zwei Remis von André und Axel. Kurz danach gab Jacob auf, denn er hatte ein glatte Figur eingestellt. Meine Stellung sah interessant aus, aber dann tauschte ich die falsche Figur, weil ich mich in einem Angriff wähnte. Kurz bevor ich das geplante Opfer brachte, sah ich den Konter von Fabian. Opfer ging nicht und ich konnte einer Zugwiederholung nicht gut ausweichen. Es stand also 2,5:2,5 und es sah nicht gut für uns aus. Peters Stellung war besser, ohne dass es Zwingendes zu sehen war. Stefan hatte seinen Mehrbauern wieder verloren und stand unwesentlich besser. Auf Mikes Brett sah es nicht gut für ihn aus, positionell an der Wand.

Dann wendete sich bei allen dreien das Blatt. Peters Druck wurde immer größer und er legte entscheidende Schwächen seines Gegner offen. Er räumte den Damenflügel ab und hatte einen weit vorgeschobenen Freibauern. Auch Stefan hatte seinem Gegner viel zu Überlegen aufgegeben und in seiner Zeitnot griff Ansgar daneben. Es galt 2 Springer zu koordinieren, die sich gegenseitig und etliche Schwächen decken sollten. Die Zeitnot hat er noch geschafft, aber nach Stefans 40. Zug gab er auf. Mike hatte eine Qualität ins Geschäft gesteckt und warf eine weitere Figur hinterher, um den gegnerischen König mit Dame, Turm und Springer anzugehen. Tatsächlich fand Christian keinen Weg, um den eigenen König zu retten, womit der Kampf entschieden war. Peter spulte seine Stellung dann noch ruhig herunter. Ihm entglitten nur die Gesichtszüge, als sein Gegner wenige Sekunden vor dem absoluten Stellungskollaps ihm Remis anbot. 3 Züge später gab er dann auf. Falls es noch wichtig gewesen wäre, hätte Schwarzenbek sicher eine andere Mannschaft aufgeboten - wir allerdings auch.

Bezirksklasse Süd; 2. Mannschaft: 9. Runde am 08.05. gegen die Segeberger SF III

Wie bereits berichtet, musste unsere 2. Mannschaft mit einigem Ersatz und nur mit 7 Spielern antreten. Hier nun der Bericht von Siegfried Ehlers:
Durch das geänderte Spiellokal war ja schon genügend Verwirrung vorhanden. Lutz und Viggo sind dann erst zum alten Spiellokal gefahren, um die "Nichtunterrichteten" einzufangen. Bis auf Jörg ist dies auch gelungen. Der kam dann aber mit einem Spieler aus Segeberg doch noch kurz nach 10 Uhr im neuen Spiellokal an.

Zu den Partien kann ich nur kurz die Abläufe mitteilen.

Matthias und ich haben uns völlig verrannt und mussten schon nach gut einer Stunde die Segel streichen. Da wir ja nur mit 7 Spielern angetreten waren, lagen wir nun bereits 0 zu 3 hinten. Die einzige Partie zu diesem Zeitpunkt mit positiven Aussichten war Eitels Kampf, mit einer - und kurze Zeit später - mit zwei Mehrfiguren.

Jörg war stark unter Druck mit Minusbauer konnte aber remisieren. Viggos Partie sah stark nach Verlust aus, aber mit seiner Kampfkraft konnte er die Partie drehen und am Ende für sich entscheiden. Davids Partie konnte ich schlecht beurteilen. Die Figuren seines Gegners hatten mehr Raum und konnten mehr Druck ausüben. Durch gute Verteidigung ergab sich dann plötzlich für David ein Figurengewinn, den der Gegner zur Aufgabe getrieben hätte. Leider ließ David diese Chance aus und spielte Remis. Blieb nur noch Lutz, der seiner Spielweise zufolge immer etwas zurückhaltend operiert. Sein Gegner hatte ihn an der Rochade gehindert. Nach stellungsmäßigem Ausgleich gab Lutz dann leider Remis.

Bezirksklasse Süd; 3. Mannschaft: 9. Runde am 08.05. gegen die SK Schwarzenbek III

Unser dritte Mannschaft war vollzählig, aber wohl in der schwächsten Aufstellung der laufenden Saison. Meine Jugendlichen kamen verspätet ans Brett, spielten aber konzentriert. Mit einem kampflosen 1:0 im Rücken bot Christian seinem starken Gegner Gisbert Claassen mit Mehrqualle gegen Bauer und Springer Remis an, was dieser annahm. Vorteile für Christian, aber mit gefährlichen Möglichkeiten des Schwarzenbekers. Gunter Frenzel machte dann den Reigen der Niederlagen auf. Dem folgte Manfred Tilp, der lange mithalten konnte, da hatte Herbert Hoffmann aber bereits einen ganzen Turm weniger. Meine Jungs Marvin Kayser und Najim Monawer konnten jeweils ein Remis erzielen. Das sieht gut aus, die Partien weisen aber noch viel Arbeit für ihren Trainer aus.

Am Schluss spielte noch Ulrich Masuhr gegen Ernst Dyck. Ulrich hatte seit 3 Jahren keine Figuren mehr angefasst, hatte seinen DWZ-stärkeren Gegner aber klar im Griff. Leider ließ Ulrich seinen Gegner entwischen und manövrierte sich in ein Springer-Turm-Matt. Da waren aber schon 3,5 Stunden gespielt und Ulrich war sichtlich kaputt.Trotzdem hatte er Spaß an der Partie und ich an seiner Ankündigung, sich bald häufiger sehen zu lassen.



Verbandsliga-Ost: 8. Runde am 20.03.2011 gegen Bad Segeberg

Lange vor der Runde sah es nicht gut aus um unsere Mannschaften. Wir hatten viele Absagen und eine Verlegung der letzten beiden Runden ist nicht möglich. Eigentlich fehlten uns 2 unserer Stammspieler der ersten Manschaft, die dann aber doch noch im Sinne der Mannschaft einsprangen. Ich wollte unbedingt vermeiden, dass wir nach einer Niederlage gegen die Segeberger bei einem gleichzeitigen Erfolg von Schwarzenbek II über Lauenburg (diese Einschätzung stellte sich als absolut zutreffend heraus) in der letzten Runde gegen Schwarzenbek eine Art Endspiel gegen den Abstieg hätten spielen müssen.

André Blöß saß wie auf Kohlen - was man ihm aber nicht anmerkte. Aufatmen bei ihm, denn Thomas Werner nahm sein frühes Remisangebot an. Danach war es an mir, die Nackenhaare aufzurichten. Meine Partie gegen Joschka Marx stand permanent etwas besser für mich. Da Joschka viel Zeit investierte, hatte ich viel Zeit zu Kiebitzen. Peter Buchmann hatte gegen Julian Schwarzat eine Stellung erreicht, die er unglaublich gerne spielt und sehr gut kennt, wenngleich zunächst nichts los war. Axel Jakobi konnte gegen Jacob Roggon schnell Ausgleich erzielen, während Stefan Kosanke gegen Mirko Neitzel erst einmal einen Gambit-Bauern ins Geschäft steckte. Er bekam anhaltenden Druck dafür. Aber dann ging es los: Mike Schlüter hatte sich gegen Bernd Roggon nicht gut aufgebaut, es roch nach Problemen. So sah es auch bei Timo Bücker gegen Manfred Haß aus, während Jacob Warter gegen Andreas Ferch ein gefährliches Gambit aufs Brett gebracht hatte. Leider spielte Jacob seinen Entwicklungsvorsprung nicht energisch aus, Timo verlor einen Bauern und Mikes Stellung wurde immer schwieriger.

Als Timo einen zweiten Bauern verlor, bekam er Gegenspiel, Manfreds Königsstellung konnte nicht entwickelt werden, das versprch noch interessant zu werden und auch Jacob W. hatte seine Zurückhaltung aufgegeben und Angriff bekommen. Nur Mikes Stellung war klinisch tot. Der erste Bauer war weg und es war nicht zu sehen, wie er Bernd aufhalten sollte. Dafür hatte Peter die Initiative übernommen. Danach einigten sich Axel und Jacob R., sowie Mirko und Stefan auf Remis. Man neutralisierte sich irgentwie gegenseitig.

Meine Stellung wollte nicht besser werden, allerdings hatte ich auch recht viel Zeit abzuwarten, wie sich die anderen Partien entwickelten. Da gelang Mike gegen Bernd ein Beschiss und es wurde eine Läuferendspiel mit ungleichfarbigen Läufern draus. Bernds Mehrbauer war nutzlos. Parallel hatte Peter Julian fest im Griff und erst einen und dann noch einen Bauern einkassiert. Nachdem zusätzlich Timo gegen Manfred ein Trommelfeuer auf die Königsstellung losgelassen hatte und plötzlich mit Mehrturm und Mehrqualle, bei allerdings gefährdetem König auf dem Brett und auch Jacob W. gegen einen in hoher Zeitnot spielenden Andreas den Bauern zurückbekommen hatte, bot ich Joschka Remis an. Nach dem Spielstand hätte er weiterspielen müssen, aber seine Stellung gab nichts her. Peter gewann und Mike holte sich sein Remisgeschenk gegen Bernd.

Dann wurde es noch einmal spannend, weil Jacob W. gegen Andreas mitblitzte und eine Figur einstellte - oh man... Aber Timos Stellung war klar gewonnen und er holte sich den Punkt zum Mannschaftssieg.

Bezirksklasse Süd; 2. Mannschaft: 8. Runde am 03.04. gegen Inselspringer Ratzeburg

Im Spiel um die goldene Ananas mussten die Oldesloer 4-fach Ersatz aufbieten. Das ging gegen Ratzeburg voll in die Hose. Außer einigen Achtungserfolgen war nichts drin.

Bezirksklasse Süd; 3. Mannschaft: 8. Runde am 03.04. gegen LSV VII

Das Leid der zweiten traf natürlich voll auch die dritte Manschaft, die ihrerseits Aufstellungssorgen hatte und mit dem buchstäblich letzten Aufgebot und 7 Spielern nach Lübeck fuhr. Christian Pauck konnte gegen Wolfgang Schwerdtfeger ein Remis behaupten und das war´s. Gegen den designierten Aufsteiger war kein Kraut gewachsen.



Verbandsliga-Ost: 7. Runde am 20.03.2011 gegen Eutin

Der Aufsteiger gibt sich die Ehre

Eutin gehört zu den Mannschaften, gegen die wir seit unserem Aufstieg nicht einen einzigen Blumentopf gewinnen konnten. Die Mannschaft ist keine wirkliche Übermannschaft, aber so extrem ausgeglichen besetzt und zudem mit einer Wand an den ersten beiden Brettern bestückt, an der alles abprallt, dass sich das Team wieder an die Spitze der Liga gesetzt hat. Wir waren zwar nicht chancenlos, aber am Ende war das Ergebnis klar in Ordnung.

Gleich zu Beginn des Kampfes war klar, dass Eutin uns Ernst nahm, denn sie hatten die absolute Top-Besetzung dabei. Sogar Oldi Rudolf-Rainer Gehrmann war mitgekommen. Der Kampf begann auch entsprechend spannend, bzw. ausgeglichen. Erst nach der zweiten Stunde zeichneten sich erste Konturen ab, leider keine guten für uns.

Ich kam mit der Sch...Eröffnung von Volker Gülke nicht zurecht und stand äußerst passiv. Peter Buchmanns Stellung sah gegen Andreas Jansen dagegen mehr als ordentlich aus. Auch André Blöß hatte sich gegen Konstantin Bornschein gut aufgebaut, während Axel Jakobi gegen "Mr. Beton" Frank Schmidt nur Ausgleich erzielt hatte. Stefan Kosanke sah sich einem gefährlichen Angriff von Markus Heiden ausgesetzt. Ausgeglichen stand es zwischen Mike Schlüter und Rolf Bohl, während Timo Bücker gegen Olaf Töpper mit dem Rücken zur Wand stand. Auch Jacob Warter hatte gegen Rudolf-Rainer Gehrmann eine nachteilige Stellung aufs Brett gezaubert und ließ - als ich noch Zeit hatte zuzusehen - reihenweise wichtige Sicherungszüge oder bissige Attacken aus. Kein gutes Gefühl für mich.

In der Folge konnte ich mich nur noch selten umsehen. Volker drangsalierte mich immer mehr. Ich stand mehr als deutlich schlechter. Dagegen hatte Peter einen Bauern erobert. André hatte aktive Figuren, fand aber keinen Weg, den Druck zu erhöhen und verbrauchte verdammt viel Zeit. Bei Axel plätscherte alles dahin und bei Stefan brannte das Brett. Markus hatte eine Figur geopfert, um Stefans Königsstellung auseinander zu nehmen. Mike bekam leichten Vorteil, aber Timo und Jacob wurden völlig überspielt. Timo verlor dann auch zum O-1. Kurz danach war Axels Partie Remis. Mike hatte einen Mehrbauern, aber bei 4:3 Bauern auf dem gleichen Flügel, sowie je einen Turm und einen Springer nebst beengter Königsstellung sah er keine Perspektiven mehr, also wieder einmal leider nur Remis - mit Mehrbauer im Endspiel.

Zwischenstand 1:2, meine Stellung war platt, die von Jacob auch. Peter mühte sich seinen Mehrbauern zu verwerten und André, das Zeitlimit einzuhalten. Stefan hatte alle Angriffe abgewehrt, aber kaum noch Bauern auf dem Brett und Jacob war klinisch tot. Er verlor dann auch die Partie und Stefan konnte nur ein Remis beisteuern. André hatte die Zeitkontrolle geschafft, allerdings auf Kosten der Stellung. Mehr als Remis war auch da nicht drin. 2:4 und Peter und ich spielten noch. Da übersah Volker einen schnellen Gewinn und ich konnte so etwas wie Drohungen aufbauen. Objektiv waren es lächerliche Drohungen, aber Volker riskierte bei dem Spielstand nichts. In der Folge konnte ich meine Stellung konsolidieren. Volker spielte auf das bessere Endspiel und FRITZ schätzte seine Stellung auch als klar gewonnen ein, aber tatsächlich gab es bei je 6 verschachtelten Bauern kein Durchkommen, also Remis und Sieg für Eutin. Peter mühte sich noch einige Zeit, aber auch er schaffte es diesmal nicht, seinen Vorteil zu verwerten. Klarer Sieg für Eutin!

Bezirksklasse Süd; 3. Mannschaft: 7. Runde am 20.03.2011 gegen Geesthacht II

Der Gegner aus Geesthacht reiste nur mit 5 Spielern an. Da sollte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn kein Mannschaftssieg gelänge. Allerdings hatten die verbliebenen 5 Geesthachter teilweise hohe DWZ-Vorteile. Der hohe Rückstand schien die Gäste aber zu lähmen. Peter Husfeldt hatte einen Läufer von Dietrich Gütschow, der sich auf a2 bedient hatte, mittels b2-b3 abgeklemmt. Herbert Hoffmann hatte den Damenflügel von Manfred Vogel gelähmt, um dann mit dem Läufer einfach den Turam auf a8 abzuholen. David Borukhson hatte gegen Giovanni Lana schnell ausgeglichen und kurz danach die Initiative übernommen. Simone Bücker stand gegen Werner Buhlmann ausgeglichen, nur Christian Pauck stand gegen Hanns-Adolf Hevendehl bedenklich.

In der Folge holte Peter an Brett 6 den Läufer ab, spielte danach jedoch schlecht weiter und verdarb die Stellung noch zum Remis. Das war jedoch nicht allzu schlimm, denn Herbert holte sich souverän den Sieg zum Mannschaftserfolg, den Simone mit ihrem Remis noch deutlicher machte. Kurz danach konnte auch David sein Endspiel gewinnen, so dass Christian die letzte Partie zu spielen hatte. Welch seltenes Bild! Sein Gegner hatte ein Remisangebot abgelehnt, stand auch objektiv klar besser. Aus der Ferne bekam ich dann mit, dass die beiden anfingen zu blitzen. Christian musste gut stehen, denn die Figuren wurden aufs Brett geknallt, dass es im Spielsaal hallte. Und richtig: Er hatte den Angriff abgewehrt und trotz Minusqualle einen Bauerndurchbruch geschafft. 7:1 ist ein stolzes Ergebnis!



Verbandsliga-Ost: 6. Runde am 27.02.2011 gegen LSV IV

Aufatmen!

Beim LSV weiß man eigentlich nie, woran man ist. Man spielen Sie wie der künftige Meister, dann wie ein Absteiger. Gegen uns machten Sie beides, Gott sein Dank in der richtigen Reihenfolge. Die Aufstellung der Lübecker war durchwachsen und wir konnten uns nicht beschweren.

Nach der Eröffnungsphase des Kampfes sahen unsere Chancen nicht üppig aus. Meine Stellung gegen Joachim Berger war ganz ok. Mindestens leichter Vorteil für mich. An den nachfolgenden 4 Brettern war allerdings alles im Lot. Das war schlecht für uns, denn Mike Schlüter hatte sich gegen Thomas Beckmann genauso schlecht aufgebaut, wie Jacob Warter gegen Ede Stomprowski. Die Lübecker konnten in aller Seelenruhe ihre Kanonen gen Oldesloer Königshäuser richten, von Gegenspiel keine Spur. Da half es ein wenig, dass Timo Bücker seinerseits seinen Gegner Joachim Rieckhoff zu überrollen drohte.

Die Stellungen an den letzten 3 Brettern wurden immer deutlicher und schließlich musste Mike die Hoffnungslosigkeit seiner Stellung einsehen. Aber dann kippte der Kampf zu unseren Gunsten, obwohl ich meinen Stellungsvorteil nicht verwerten konnte. Stefan Kosanke hatte gegen Dr. Frank-Michael Wirries ein Figurenopfer gebracht, das in der nachfolgenden Analyse als etwas anrüchig entlarvt wurde, aber in der praktischen Partie äußerst stark aussah. Stefan holte dann auch den Punkt zum 1:1 und Axel Jacobi hatte den Angriffsversuch seines Gegners Hartmut Gabor zum Kontor genutzt. Es war ein Doppelturmendspiel mit 2 gesunden Mehrbauern für Axel draus geworden. Da ich mich in meiner Stellung nicht mehr wohl fühlte und weil Peter und André mindestens Ausgleich hatten, bot ich Remis an. Joachim schaute bei seinen Mitspielern und hätte eigentlich weiterspielen müssen, aber ich hatte immer noch einige Pfeile im Köcher und seine Zeit war wie gewohnt nicht die Beste. Nach meinem Remis holte Axel dann schnell den Punkt zum 2,5:1,5. Derweil kämpfte Jacob immer noch und Ede hatte alle Hände voll zu tun, seinen Gewinn auch realisieren - wenn der Junge nur auch in der Eröffnung so kämpfen würde :-( .

Als Timos Sieg nur noch eine Frage der Zeit war, hatten kurz vor der Zeitkontrolle auch Peter gegen Heiko Rickert und André gegen Mikhail Schneider Gewinnstellungen erreicht. Jacob verlos dann doch noch seine Partie, aber die restlichen Punkte gingen ausnahmslos an uns. Dabei hatte André nur das Pech, dass sein Gegner in totaler Plattstellung bis 2 Minuten vor Blättchenfall noch ein paar hilflose Versuche unternahm, das Unvermeintliche doch noch abzuwenden. So kamen wir erst um 15:45 Uhr in Lübeck weg.

Bezirksklasse Süd; 2. Mannschaft: 6. Runde am 27.02.2011 gegen Schwarzenbek III

Bericht von Michael Kottke:
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, 5 Siegen und 3 Unentschieden, kehrte die 2. Mannschaft aus Schwarzenbek zurück.

Wolf Krumbholz hielt wieder mal nichts von einem ruhigen Spiel, opferte Material und brach in die gegnerische Königsstellung ein. Mit einer umsichtigen Verteidigung gelang es dem Schwarzenbeker die Stellung zu halten; das erste Remis.

Robert Isengardt konnte endlich mal wieder sein wahres Können zeigen. Aus dem Mittelspiel kam er mit deutlichem Vorteil heraus und der Sieg ließ nicht mehr lange aus sich warten.
Siegfried Ehlers spielte aggressiv auf Sieg. Er riss die gegnerische Königsstellung auf und baute seinen positionellen Vorteil dann auch materialmäßig aus. Ein klarer Sieg für ihn. Auch an den übrigen Brettern drohte nichts Negatives.

Matthias Gödelt machte seinen Lapsus der letzten Runde wieder wett und gewann nach Bauerngewinnen überzeugend. Jörg Althaus äußerte zwischendurch die Vermutung, dass seine Patie wohl remis ausgehen würde; umso besser wenig später die Meldung, dass er gewonnen hatte. Damit war der Mannschaftskampf entschieden.

Bei Eitel Jandt sah es etwas kritisch aus. Sein Gegner hatte einen Bauern bis auf die siebte Rewihe geschoben, aber mehr ließ Eitel nicht zu, sondern setzte seinen materiellen Vorteil in einen Sieg um.

Meine Partie ließ lange Zeit einen Sieg möglich erscheinen. Aber wie schon in der letzten Runde fand ich auch diesmal nicht den entscheidenden Hebel. Nach einem forcierten Abtausch war am Schluss das Remis nach der Analyse für mich sogar schmeichelhaft. Am längsten kämpfte auch schon fast üblich Viggo Westerlin. Nach vorsichtigem Mittelspiel entschieden sich die beiden Kontrahenten dazu, den Überblick zu vereinfachen, indem sie alle Figuren abtauschten. Am Schluss blieben je zwei verbundene Bauern auf der gleichen Seite übrig, also eigentlich remis. Weit gefehlt. Verbissen wurde weiter gekämpft. Dann machte Viggo einen Fehler, was einen Bauern kostete. Der letzte Bauer auf dem Brett, allerdings beim Gegner, konnte nach Fehler des Schwarzenbekers nicht durchgeschoben werden. Das ditte und letzte Remis. Oldesloe II gewann 6,5 zu 1,5.

Bezirksklasse Süd; 3. Mannschaft: 6. Runde am 27.02.2011 gegen Kaltenkirchen II

Nachdem kurz vor dem Kampf Simone Bücker krankheitsbedingt ausfiel, fuhr die Mannschaft als krasser Außenseiter nach Kaltenkirchen. Insbesondere an den letzten 4 Brettern war der Vorteil der Gastgeber deutlich, aber auch an den vorderen Brettern, mussten man bis auf Brett 1 den Kaltenkirchenern die größeren Chancen einräumen.

Da war es ein wenig erfreulich, dass an den vorderen Brettern der Kampf in etwa ausgeglichen verlief. Am Ende gab es die erwartete Niederlage.



Verbandsliga-Ost: 5. Runde am 06.02.2011 gegen Ahrensburg

Während ich dies schreibe, ist das Ende des Kampfes gegen unseren Kreisnachbarn rund 3 Stunden her. Vielleicht 4,5 Stunden seit der entscheidenden Phase und meine Nackenhaare haben sich immer noch nicht vollständig gelegt. Vor der Partie war allen 16 Spielern klar, dass nur ein Sieg dem jeweiligen Team helfen konnte. Entsprechend kampflustig ging es los.

Im Gegensatz zu den vorhergehenden Kämpfen war nach der ersten Stunde noch nicht viel passiert. Ich stand gegen Dirk Storbeck leicht gedrückt, Peter Buchmann fand sich gegen Jürgen Dümmke in einer unvorbereiteten Variante wieder und André Blöß stand gegen Marc Duhn auch einen Hauch schlechter. Nix Gewaltiges bislang. Axel Jakobi wollte gegen Jörn Gronemann den Remisfluch endlich durchbrechen und hatte eine Kampfstellung auf dem Brett. Stefan Kosanke war gegen Erwin Lehmann dem Ausgleich recht nahe, was bei Mike Schlüter gegen Gert Henkel leider schon passiert war. Auch bei Timo Bücker und Mirco Wendriner hatte sich der Eröffnungspulverdampf verzogen, ohne dass etwas passiert wäre. Eine gute Stellung hatte Jacob Warter gegen Wolfgang Suchanek erreicht.

In der zweiten Stunde brach es dann über uns herein. An den ersten 3 Brettern tat sich nicht viel. Axel sah sich aber plötzlich einem heimtückischen Angriff auf seine Läuferpracht ausgesetzt. Das musste irgentwie mindestens einen Bauern kosten, entblößte aber Jörns König. Axel erzählte später, dass er das gesehen habe, seine Chancen allerdings (vielleicht zu) optimistisch einschätzte. Erwin und Stefan zelebrierten ein Stellungsspiel, nur Mike hatte sich verzockt und stand schlechter. Timo war da bereits im Remishafen gelandet. Er hatte sogar eher einen Tick schlechter gestanden. Recht finster sah es bei Jacob aus. Er hatte einen vergifteten Bauern gefressen und und spielte einmal mehr mit Minusfigur. Sein Gegenspiel erschien mir nicht ausreichend. Das sah bitter aus.

Glücklicherweise wählte Dirk gegen mich eine Fortsetzung, die die Stellung rasant öffnete, allerdings mehr zu Gunsten meines Läufers. Trotzdem war die Stellung so heiß, dass ich mich kaum traute, an die anderen Bretter zu gehen. Ein kurzer Rundumblick verhieß nichts Gutes. Mike und Jacob sahen k.o. aus und auch Stefan schwächelte, was mir die Notwendigkeit eines vollen Punktes vor Augen führte. Als Dirk und ich in tiefes Brüten versunken waren, kam plötzlich Mike an unseren Tisch und trug bei sich ein Remis in die Ergebnismeldung ein. Sein Gegner hatte das Endspiel falsch abgewickelt und Mike hatte seinen Springer gegen die letzten beiden Bauern seines Gegners opfern können. Als dann auch bei Jacob ein Remis gemeldet wurde (Läufer + Randbauer, aber mit der falschen Läuferfarbe), war es bei Dirk mit der Ruhe vorbei. In schwieriger Stellung wickelte er fast forciert in ein verlorenes Endspiel ab. Trotzdem erhellte sich meine Miene erst, als plötzlich auch André und Axel 2 volle Punkte melden konnten. Marc hatte gegen André sein Bauernendspiel überzogen und Axel hatte die Schwächen seines Gegners besser genutzt, als umgekehrt. Nach meinem Sieg über Dirk war die Niederlage von Stefan zu verschmerzen. Peter versuchte gegen Jürgen Dümmke noch zum Sieg zu kommen, aber am Ende wurde hier die Friedenspfeife geraucht, womit unser 5:3-Erfolg besiegelt war.

Bezirksklasse Süd; 2. Mannschaft: 5. Runde am 06.02.2011 gegen LSV VII

Michael Kottkes Bericht zum Punktspiel:
Gegen den bisher ungegeschlagenen Tabellendritten (ein Spiel weniger) und ohne die stärkste eigene Mannschaft anzutreten, erwies sich als nicht erfolgversprechend. Oldesloe II verlor etwas unglücklich gegen die fast reine Jugendmannschaft Lübeck VII mit 3,5 zu 4,5.

Siegried Ehlers und sein junger Kontrahent behandelten sich mit viel Respekt, waren auf Sicherung bedacht, und das erste Remis war die Folge. Robert Isengardt hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen Bauern verloren, die Partie schien aber haltbar zu sein. Bernd Baumast war pessimistisch, weil er mit Schwarz spielen musste, erzielte aber auch ein Remis. Dagegen kippte die Partie von Matthias Gödelt. Mit einer Qualität im Nachteil musste er zusehen, wie sein junger Gegner Schritt für Schritt den Sack zumachte und gewann. Jörg Althaus spielte auf Sieg, stand auch fast immer leicht besser, aber zum Sieg reichte es diesmal nicht, auch hier remis. Mein Gegner wollte wohl von Anfang an nicht mehr als ein Unentschieden. So gelang es mir mit Schwarz in die Offensive zu kommen. Vielleicht hätte ich meinen Angriff auf den gegnerischen König etwas besser vorbereiten müssen. Nach einem Abtausch der beiden Türme leider wieder nur remis. Der bisher recht unglücklich agierende Viggo Westerlin gelang endlich eine erfolgreiche Offensive. Den Bauerndurchmarsch, den letzten, den sein Gegner noch hatte, konnte Viggo auf der vorletzten Reihe stoppen, besaß selber drei verbundene Bauern. Das wollte sich der junge Lübecker dann doch nicht zeigen lassen und gab auf. In schlechter, gedrückter Stellung konnte Eitel Jandt gegen einen starken Gegner die Partie immer gerade so im Gleichgewicht halten. Da die Lübecker nur noch ein Remis brauchten für den Mannschaftssieg, bot er remis an, wozu Eitel nicht nein sagen konnte.

Das wars dann wohl mit dem Aufstieg, leider!

Bezirksklasse Süd; 3. Mannschaft: 5. Runde am 06.02.2011 gegen Trittau

Die Mannschaft aus Trittau erschien buchstäblich mit dem letzten Aufgebot und auch nur mit 7 Spielern. Schnell hatte Katrin Biehl an Brett 7 eine gewinnträchtige Stellung auf dem Brett und auch David Borukhson hatte seinem Gegner in der Eröffnung eine Figur abgenommen. Dagegen hatte Wilmhardt Borngräber einen Bauern verloren und Christian Pauck hatte erst einen Angriff gegen den lang rochierten König seines Gegners mit a7-a5 vorbereitet, um diesen dann abzubrechen und um seinerseits lang zu rochieren. Danach gingen allerdings die vormals vorgepreschten Bauern verloren. Nach 2 Remis durch Simone Bücker und Manfred Tilp stand es 4:2. Wilmhardt kurvte sicher in ein verlorenes Bauernendspiel und der Mannschaftsführer Herbert Hoffmann hatte den Sieg greifbar nahe. Viel zu überhastet gab er seinem Gegner plötzlich Konterchancen und bei eingemauerten eigenen Figuren letztlich den vollen Punkt zum 4:4. Das war keine Glanzleistung!



Verbandsliga-Ost: 4. Runde am 16.01.2011 gegen Bad Schwartau

Trübsal...

Bad Schwartau ist für uns einfach keine Reise wert. Zwar konnte wir im Vorjahr (mit viel Glück) einen Sieg in Bad Schwartau landen, aber sonst haben wir regelmäßig eine Packung kassiert. Auch dieses Jahr sieht das 3:5 besser aus, als es auf dem Brett war. Symptomatisch bei uns Peter Buchmann: er verliert jede Saison kaum mehr als eine einzige Partie. Gegen wen wohl?

Nach einer Stunde hatte ich gegen Stefan Patzer eine recht gute Stellung erreicht. Stefan gab in einer unorthodoxen Eröffnung ein überflüssiges Schachgebot und fortan stand er unter Druck. Die Partien von Peter Buchmann gegen Oliver Schwarz, André Blöß gegen Kai-Edgar Wapniewski, Axel Jakobi gegen Christopher Simon und Timo Bücker gegen Oliver Hausherr standen ausgeglichen. Mike Schlüter stand gegen Yannik Noel Wilms leicht unter Druck während Stefan Kosanke gegen Friedrich Müller bei entgegengesetzten Rochaden grade einen Bauern ins Geschäft steckte. Dass Friedrich den nahm, sah bei dem Entwicklungsrückstand und der Öffnung der Linien gegen seinen König anrüchig aus. Leider hatte Jacob Warter gegen Henning Peters just zu diesem Zeitpunkt eine Figur eingestellt. Die beiden Bauern, die es dafür gab, waren zu wenig.

In der Folge hatte ich wenig Zeit, die anderen Partien zu begutachten. Mitten in meinen Bemühungen, Stefan nicht zur Entwicklung kommen zu lassen, beging ich einen folgenschweren Fehler. Ich hatte das Läuferpaar, Angriffsperspektiven und bei entgegengesetzten Rochaden eine Lähmung von Stefans Königsstellung erreicht. Dann überlegte ich an der Fortsetzung: "Le3 ist schlecht wegen Se5, Le4 nebst Lxc6 gibt mir Chancen im Endspiel, aber mit allen Schwerfiguren und je 7 Bauern ist da kaum ein Durchkommen" Auch andere Züge überzeugten nicht und ich zog --- Le3. Super, denn nach Se5 nahm Stefan das Spiel an sich.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Peter recht gutes Spiel im Zentrum erreicht, Stefan hatte die Mehrqualle und Jacob noch nicht verloren. Bei André und Axel sah alles unverändert unklar aus. Mike hatte einen Bauern weniger, aber das war ein isolierter Doppelbauer auf dem Damenflügel. Haarsträubendes geschah auf dem Brett 7. Timo und Oliver hatten die Damen, einen Turm und eine Leichtfigur getauscht. Der Schwartauer Monarch wanderte quer über das Brett durch alle Reihen, dann wurden noch viele Bauern getauscht, sodass am Ende mehr Figuren rumstanden, als Bauern. Timo hatte einen Mehrbauern, aber Oliver plante offenbar einen Durchbruch mit dem a-Bauern. Das konnte ich nicht abschätzen.

Danach wurde meine Lage immer bedrohlicher. Als André und Axel Remis gaben, hatte Stefan schon gewonen und Jakob verloren. Dann folgte auch Mike ins Remislager. 2,5:2,5 und Peter hatte seine Zentrumsbauern falsch aufgebaut, so dass Oliver diese simpel blockieren und seine Übermacht am Damenflügel zur Geltung bringen konnte. Sch....benkleister, denn durch Peters Niederlage musste ich gewinnen! In schlechter Stellung bot ich im 40. Zug Damentausch und einen Bauern an (was Fritz in der Heimanalyse sofort als Gewinn für Stefan einschätzte). Ich hoffte jedoch auf Gegenspiel und setzte auf einen freien h-Bauern. Stefan blieb allerdings unbeeindruckt, überlegte bis 8 Sekunden vor Zeitablauf und lehnte meine Offerte ab. Statt dessen begannen wir einen Tango auf dem Brett. Dame, Läufer und Turm wurden hintereinander so gezogen, dass ich die richtige Reihenfolge einhalten musste, damit er mir nicht sofort den Garaus machte. Da Stefan alle Versuche von mir, doch noch im Trüben zu fischen, unterbinden konnte, war das Remis unausweichlich (und nach der Stellung ein kleines Geschenk von Stefan). Peter verlor und auch Timo konnte den Plan seines Gegners nicht vereiteln. Am Ende mit Turm gegen Dame bei noch je 2 Leichtfiguren nebst Bauern war die Sache klar.

Jetzt heißt es beissen für uns, denn aus der Landesliga kommt mindestens ein Ostklub zurück, mit viel Pech sogar 2, sodass es 2-3 Absteiger aus der Verbandsliga geben wird.

Bezirksklasse Süd; 2. Mannschaft: 4. Runde am 16.01.2011 gegen Geesthacht II

ein kurzer Bericht von Michael Kottke:
Christian blitzte los, als ob nach dem Start gleich das Ende kommt. Sein junger Gegner tat ihm den Gefallen und machte mit, verlor erst eine Figur, dann eine zweite, und wenig später war wirklich Schluss. Oldesloe ging 1:0 in Führung, die aber wenig später wieder verloren ging, weil Wolf am ersten Brett sich bei seinem stürmischen Angriff verkalkulierte und einen Turm einbüßte. Die Aufgabe war logisch.

Bernd brachte die Oldesloer wieder in Führung. Ein Bauer und die deutliche bessere Stellung im Endspiel ließ seinen jungen Gegener aus Geesthacht resignieren. Dann folgten zwei Remis, eins von Eitel und dann von Matthias, für den ich schon etwas schwarz sah. Viggo spielte uninspiriert, d. h. viel zu passiv. Die Stellung zerbröselte ab dem Mittelspiel kontinierlich und nach Bauernverlusten blieb Viggo nur die Aufgabe. Jörg vergeigte die Eröffnung vollkommen, konnte keine Rochade mehr machen und musste auch einen Bauern hergeben. Meinen Rat, sich mit Kampf herauszuwurschteln, befolgte er, gewann die Quali und konnte Druck aufbauen. Als Jörg auch noch einen Turm gegen die gegenerische Dame eintauschte, hatte sein Gegner genug und gab auf.

Mein erfahrener, stoisch dasitzender Gegner spielte gegen mich Königsgambit. Ich weiß zwar, wie es mit Weiß geht, aber mit Schwarz ist mir das schon lange nicht mehr passiert. Ich konnte dem Herrn aus Geesthacht die Rochade versauen, dann aber verteidigte er sich umsichtig. Erst als nach dem von ihm gewünschten Damentausch ich seine Bauernkette aufreißen und auch zwei davon gewinnen konnte, kippte die Partie zu meinen Gunsten. Ich konnte mit meinen beiden Türmen die vorletzte Reihe besetzen, und auch noch mein Springer stand für das Matt auf der Grundreihe bereit. Mein Gegner schaute sich das an und gab auf.

Bad Oldesloe III hatte spielfrei



Verbandsliga-Ost: 3. Runde am 12.12.2010 gegen Lauenburg

man oh man...

es kann nicht daran gelegen haben, dass uns unsere Gegner Schlaftabletten unter die Getränke gemischt haben, aber die Vermutung liegt nahe. In Bestbesetzung gegen Lauenburg 4:4. Vor einigen Jahren haben wir die mittlerweile leicht verstärkte Truppe aus der Elbestadt mit einer erheblich spielschwächeren Mannschaft 7,5:0,5 bezwungen, aber heute konnten wir froh sein, überhaupt einen Punkt geholt zu haben.

Es begann mit meiner Partie gegen Michael Wiechmann. Nach rund 10 Zügen zum Angriff geblasen, stellte FRITZ 10 Züge später meinen Vorteil mit ca. 14(!!) Bauerneinheiten fest. Anstelle eines gewinnbringenden Turmopfers schmiss ich dann jedoch nur einen Läufer ins Gefecht und hatte aufgrund einer Grundlinienschwäche am Ende nur Zugwiederholung und Remis :-(

Danach machte Jacob Warter gegen Claus Lindges Remis. Der Lauenburger war mit der Eröffnung sichtlich überfordert und Jacob hatte nach Damentausch einen Mehrbauern (mit Schwarz). Den stellte er aber wieder ein und irgendwie sah man ihm etwas Lustlosigkeit an. Derweil standen Stefan Kosanke gegen Stefan Michels und Timo Bücker gegen Michael Reicke deutlich besser. Mike Schlüter gegen Matthias Groth und insbesonder Peter Buchmann gegen Heinrich Schröder standen allerdings fragwürdig bis anrüchig. Die anderen Partien waren unklar. Dann gewann unser Stefan gegen den Lauenburger Stefan recht einfach die Partie, aber es sah nicht gut für uns aus, denn André Blöß spielte gegen Rico Huhnstock absolut Ideenlos, Axel Jacobi musste sich einem gefährlich aussehenden Angriff durch Walter Rost erwehren, Peter hatte 2 Bauern weniger und Timo hatte seine gute Stellung versanden lassen. Dagegen hatte Mike das Blatt gewendet und ein günstiges Turmendspiel erreicht.

In der Folge erreichte Axel ein Remis, eigentlich grade, als ich für ihn ein besseres Endspiel zu sehen glaubte. Auch Mike konnte das Turmendspiel mit einem Mehrbauern nicht gewinnen und André vergeigte seine Stellung. Sah stehend KO aus.

Zwischenstand 3:3 und Peter stand immer noch sch.....lecht. Timo zeigte sich genervt, weil er weiterspielen sollte, dabei hatte er nach einigen einzigen Zügen die deutlich bessere Stellung, aber er hatte keinen Plan, also 3,5:3,5 und Peter? Tja, sein Gegner wollte sich mit den beiden Bauern nicht zufrieden geben, versäumte nach sehr starkem Spiel gute Fortsetzungen und lenkte in eine Stellung mit ungleichfarbigen Läufern, sowie je einer Dame und einem Turm. Da Peters Läufer sich auch bewegen konnte, stand er plötzlich glatt auf Gewinn!! Dann übersah er in Zeitnot einen Turmgewinn und nahm nur die Figur. Nur leider fielen Peters Bauern wie reife Früchte. Mit nur wenigen Minuten Restbedenkzeit einigten sich beide Kontrahenten auch hier auf Remis.

man oh man, um wieder zum Ausgangspunkt zurück zu kommen.

Bezirksklasse Süd; 2. Mannschaft: 3. Runde am 12.12.2010 gegen Kaltenkirchen II

ein kurzer Spielbericht: Um 12, also nach zwei Stunden war schon alles vorbei. Wolf spielte ein interessante Eröffnung, die ein Schachgebot auf c2 mit Turmgewinn ermöglichte. Der Rest war leichte Routine, da sein Gegner kein Gegenspiel zustande brachte.

Auch mein Gegner versäumte die Rochade, weil er im Sizilianer mit a6 und b5 munter angriff und mein f4 und f5 einfach ignorierte. Nachdem er noch falsch abtauschte, drohte matt auf f7 und er gab für mein Geschmack etwas frühzeitig auf. Jörg hatte bereits im Mittelspiel eine Figur gewonnen, machte zunächst Druck, so dass der Kaltenkirchner fast alle Figuren brauchte um seinen König zu schützen. Dann tauschte Jörg die Damen ab, und sein Gegner resignierte. Matthias besaß im Mittelspiel eine Figur mehr, und bei offnenem Spiel mit zwei Türmen, konnte er sich ein Springeropfer erlauben, so dass der König seines Kontrahenten keine Fluchtmöglichkeit mehr besaß. Das Matt wollte er sich dann nicht mehr zeigen lassen.

Viggo spielte am längsten, aber letztlich war das Remis in Ordnung.
David ließ seinen Gegner am Ende des Mittelspiels ein bisschen angreifen, was ihm zu einer schönen Mattkombination verhalf. Robert konnte die Könogsstellung aufreißen, dann stellte sein junger Gegner die Dame zum Schutz vor den König, was ein paar Züge später nach Damenverlust leicht zum Matt führte.

Also Endergebnis 7,5 zu 0,5, da Gillerts Gegner nicht erschien.

Bezirksklasse Süd; 3. Mannschaft: 3. Runde am 12.12.2010 gegen die Segeberger SF III

Es hätte ein Spiel auf Augenhöhe sein können, wenn die Oldesloer genug Spieler hätte aufbieten können. Mit 6 Spielern gab es 3 erspielte Remis, sowie einen kampflosen Punkt. Hier nun der Bericht von Simone Bücker:

Es ging schon gleich "gut" los- denn wir starteten mit nur sechs Spielern... Doch Glück im Unglück- die Segeberger hatten auch einen Mann weniger. Doch statt die leeren Bretter gegeneinander spielen zu lassen, blieben Brett 2 und 4 unsererseits und Brett 6 der Segeberger frei und drei Mann mussten zugucken. Folglich stand es gleich zu Beginn 2-1 gegen uns.

Nachdem ich nun einen weiteren Blick auf die Aufstellung geworfen hatte, dachte ich mir, fein, an Brett 8 sollte Manfred keine Probleme haben und für den Ausgleich sorgen können... Doch weit gefehlt- es ging "munter" weiter... Manfred fühlte sich in der Eröffnung unwohl und bot nach nur 5 Zügen seinem Gegner (mit knapp 400 DWZ weniger) Remis an... Ist schon klar... Woraufhin Christian an Brett 1 nur mit den Augen rollte und seinem Gegner ebenfalls Remis anbot. Ok, den Gegner von Christian darf man auch nicht unterschätzen! Nun denn... nach noch nicht mal 30 Minuten stand es 3-2 gegen uns.

Nach einer weiteren Stunde (immerhin haben die verbliebenen Bretter so lange gespielt) stand es auf meinem Brett ausgeglichen. Ich hatte ein klein bisschen Raumvorteil, aber das war auch schon alles. Brett 5 und 7 (Fred und Herbert) standen beide schon hoffnungslos auf Niederlage, so dass ich das Remisangebot von meinem Gegner um 11.45h annahm. Und so endete unsere Begegnung 5,5-2,5 gegen uns.

Dafür steht man bzw frau sonntags früh auf! Freu!



Verbandsliga-Ost: 2. Runde am 14.11.2010 gegen Geesthacht

Nach unserer Auftaktniederlage gegen den Landesligaabsteiger Norderstedt II hatten wir in Runde 2 den starken Aufsteiger aus Geesthacht zu Gast. Unsere Gäste traten in Bestbesetzung an, während wir auf Timo Bücker verzichten mussten. An den Brettern saßen sich ausweislich der DWZ-Zahlen annähernd gleichwertige Spieler gegenüber, nur Peter Buchmann hatte gegen Beini Ma deutliche Vorteile. Und Peter war es auch, der uns schnell in Führung brachte. Beini zog einen Bauern vor und Peter holte ihn einfach ab. Als der junge Geesthachter dann beweisen wollte, dass Peters Zug inkorrekt war, manövrierte er seine Dame ins Abseits und nun war sie es, die „abgeholt“ wurde. Parallel stand Jacob Warter gegen Frank Hagemann verdächtig. Er verlor eine Qualität, nur die Felderschwächen des Geesthachters und aktive schwarze Springer verhinderten den sofortigen Verlust.

Die anderen Partien sahen interessant, aber wenig aussagekräftig aus. Gut stand noch Michael Kottke gegen Wolf-Rüdiger Siemensen. Dann entwickelte sich auf meinem Brett aus heiterem Himmel ein kleiner Orkan. Beeindruckt durch einen aggressiver Bauervorstoß von mir investierte Sören Schönfeld einen großen Teil seiner Bedenkzeit. Aus der folgenden Abwicklung ging ich jedoch mit einem Bauernplus hervor. Die allgemeine Lage ließ mich in ein Endspiel überleiten, dass ich nach meiner Überzeugung nicht mehr verlieren konnte. Für einen entfernten Freibauern im Läuferendspiel gab ich meinen Mehrbauern zurück. Parallel hatte Michael an Brett 8 seinen Gegner völlig überspielt und konnte vor Kraft kaum noch laufen, sodass ich es vorzog, kein weiteres Risiko mehr einzugehen. Die Abwicklung, die Sören dann einschlug, führte allerdings schnell in ein verlorenes Bauernendspiel. Fritz schätzte meine Stellung zwar bereits vorher als gewonnen ein, meine spätere Analyse lässt mich allerdings daran zweifeln. Sei’s drum: nach einem Remis zwischen Mike Schlüter und Lars Hendrik Homeyer konnte ich zum 2,5:0,5 vollenden. Das baute Stefan Kosanke gegen Heiko Daum noch zum 3,5:0,5 aus. Stefan hatte langsam aber sicher die Initiative übernommen. In schwieriger Lage stellte Heiko dann einzügig einen Turm ein, was die Partie sofort beendete.

Zu meinem Entsetzen stellte Michael dann seine Mehrqualität praktisch einzügig ein. Das nun entstandene Endspiel war klar verloren, so dass alles wieder spannend wurde, denn auch Axel Jakobi hatte alle Hände voll zu tun, um die Angriffe von Martin Gütschow abzuwehren. Dann lehnte André Blöß ein Remisangebot von Florian Frank ab. Zu Recht, denn er war klar spielbestimmend und insgesamt sah es plötzlich trotz unserer klaren Führung kritisch aus. In dieser Lage manövrierte Frank Hagemann einen Turm ins Abseits und Jacob konnte mit einer Springerschaukel das Remis herstellen. Die Rückgabe der Qualität hätte Jacob klaren Vorteil überlassen. Mit der 4:1-Führung bot André seinerseits Remis an, was sein Gegner nicht ablehnen konnte. Als unser Sieg feststand, einigten sich auch Martin und Axel auf Remis. Im günstigsten Fall für den Geesthachter hätte es ein Läuferendspiel mit ungleichfarbigen Läufern und 2 gegen 1 Bauern auf dem gleichen Flügel ergeben. Als Michael seine hoffnungslose Stellung aufgab, hatten wir unsere 3:5 Auftaktniederlage mit einem 5:3 wett gemacht.

Bezirksklasse Süd; 2. Mannschaft: 2. Runde am 14.11.2010 gegen Trittau

Wie unsere 2. Mannschaft in Trittau gespielt hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls ist Wolf Krumbholz nicht zum Kampf erschienen und das brachte die Gastgeber mit 1:0 in Front. An Brett 2 verlor dann Eitel Jandt gegen Sascha Fröhlich. Das kann passieren, aber die Niederlagen von Viggo Westerlin und Siegfried Ehlers gegen erheblich DWZ-schwächere Gegner sind eine Negativ-Bombe. Immerhin konnte der Rest der Partien gewonnen werden, sodass ein Mannschaftspunkt gerettet wurde.

Nachtrag von Jörg Althaus:
"Kurzer Report zum Spiel der 2.Mannschaft: Viggo hat unterirdisch gespielt und Eitel hätte trotz starken Drucks Remis spielen können,aber er hat bei einem Mattangriff auf seinen König den rettenden Zug nicht gesehen. Aber der Knaller und spielentscheidende Loser war Siegfried Ehlers.
Er hatte ein einzügiges Matt auf dem Brett und hat bei 1.15 Stunden Bedenkzeit für die letzten 10 Züge (sein Ggegner hatte noch 17 Sekunden!!!!!!!) auf einmal das Bedürfnis zu blitzen...und zog seine Dame einfach aus Versehen ein Feld zu weit in der Schnelligkeit. Und damit war der Gegner nicht einzügig matt,sondern Siegfrieds Dame war weg..... unfassbar!!!! Er hätte in Ruhe noch 1 Stunde auf den Zug schauen können,aber er zog in 2 Sekunden und verzog sich.

Dafür haben jetzt alle Stühle im Trittauer Vereinsheim den Gebiß-Abdruck von Siegfried, weil er in alle reingebissen hat.

Bezirksklasse Süd; 3. Mannschaft: 2. Runde am 14.11.2010 gegen Inselspringer Ratzeburg

Parallel zur ersten Mannschaft spielte unsere 3. Mannschaft gegen Inselspringer Ratzeburg. Die Partieverläufe konnte ich kaum verfolgen, denn der Kampf war schon vorbei, ehe wir uns gegen Geesthacht richtig hingesetzt hatten. Es begann mit einem Remis von Katrin Biehl gegen Rolf Lukas. Katrin hatte einen Bauern erobert und begnügte sich mit der Punkteteilung. Kurz danach eine Kurzpartie zwischen Peter Husfeldt und Herbert Weiß mit dem besseren Ende für den Ratzeburger. Dann war auch die Partie zwischen Christian Pauck und Jürgen Rössig vorbei. Ganz gegen seine sonstige Art ließ sich Christian einschachteln. Dem Angriff des Ratzeburger Spitzenmannes war er letztlich nicht gewachsen. Siegbert Marsoner stand gegen Horst Möller sehr ansehnlich. Er übersah allerdings ein Finte des Ratzeburgers, mit der dieser die Partie entscheiden konnte. Gut stand auch Wilmhard Borngräber gegen Joachim Gerks, aber dann ließ auch er sich verladen. Da kämpfte Herbert Hoffmann gegen Michael Gurski schon lange einen vergeblichen Kampf – mit Minusturm. Auch Najim Monawer hatte eine für ihn ungewohnte Schachtelstellung aufs Brett gebracht, die er nicht durchschaute und gegen den erfahrenen Ratzeburger nicht lange halten konnte. Unsere 3. Mannschaft spielt etwas überhastet, sonst könnten sie erheblich besser abschneiden.



Verbandsliga-Ost: 1. Runde am 10.10.2010 gegen SK Norderstedt II

Verpasste Chancen

Im Vorjahr haben wir die Saison mit einer dicken 2,5:5,5-Niederlage gegen die Segeberger SF begonnen. Damals waren wir absolut chancenlos und das sollte uns in dieser Saison nicht wieder passieren. Nun gut, chancenlos waren wir gegen den Landesliga-Absteiger aus Norderstedt nicht und wir konnten mehr als 2,5 Punkte holen, aber das war es auch schon.

Bereits vor dem Kampf sah es wenig erfolgversprechend aus. Mit André Blöß und Axel Jakobi fehlten uns ferienbedingt die etatmäßigen Bretter 3+4. Mit den weiteren Neuzugängen Mike Schlüter und Timo Bücker traten wir zwar stärker an, als noch vor einem Jahr, aber dann erwartete uns eine Norderstedter Mannschaft, die ich so nicht erwartet hätte. Nicht Ralf Bohnsack an Brett 1, sondern Thomas Kahlert und Marina Smirnova, die sich im Vorjahr recht rar gemacht hatte, an Brett 2. Meine Vorbereitung völlig im Eimer und an den Brettern 4-8 ein DWZ-Vorteil bis zu 150 Punkten für die Gastgeber.

Gegen Ralf hatte ich mich noch auf eine schräge Eröffnungsbehandlung verlassen, aber gegen Thomas geht so etwas nicht und so begannen wir beide recht verhalten. Ein Blick in die Runde ließ mich nicht schlauer werden, wie ich die Partie anlegen sollte. Peter Buchmann stand gegen Marina passabel, Stefan Kosanke hatte gegen Stefan Ehrlich leichten Vorteil. Während bei Mike Schlüter gegen André Nixdorf alles unklar war, hatte sich Herbert Nachtkamp nach meinem Geschmack gegen unseren Timo Bücker etwas krumm aufgebaut. Schön war, dass Jacob Warter gegen Uwe Hartkopf früh hatte Ausgleich erzielen können. Bei Wolf Krumbholz gegen Anke Freter mochte ich keine Bewertung abgeben. Wolf hatte wie immer einen Bauern weniger, stand aber aktiver, wohingegen Eitel Jandt gegen Tilman Reinelt für seinen Minus-Bauern m.E. keinerlei Kompensation hatte.

Dann änderte sich das Blatt leicht zu unseren Gunsten und als ich selber in einem reinen Schwerfigurenendspiel bei jeweils 7 Bauern meinem Gegner die etwas bessere Stellung einräumte, bot ich Remis an, was Thomas nach kurzem Nachdenken annahm. In der Analyse haben wir uns wechselseitig bestätigen können, dass wir die kleinen Schweinereien des jeweiligen Gegenüber erkennen und umschiffen konnten. Während unserer Analyse kamen auch Timo und Herbert in den Analyseraum. Auch sie hatten sich auf Remis geeinigt, was mich jedoch erstaunte, weil Timo nach meiner Einschätzung die deutlich bessere Stellung hatte. Er hatte eine Abwicklung für sich als unvorteilhaft eingeschätzt, die es tatsächlich nicht war. Das dürfte der erste halbe Punkt gewesen sein, den wir Norderstedt geschenkt haben. Unser Stefan hatte Norderstedts Stefan im Endspiel an der Gurgel. Dafür schlitterte Mike gegen André immer tiefer in einen Verteidigungssumpf. Das hatte Jocob bereits hinter sich. Ohne Gefühl für die richtige Verteidigung ließ er sich von Uwe Hartkopf überrollen. Dagegen hatte Wolf gegen Anke eine Angriffsstellung aufs Brett gezaubert, die einfach durchschlagen musste. Aber dann zog er nach einem Grundlinienschach zu schnell und Anke konnte die Damen tauschen. Selbst danach stand ihr König auf Halbmatt, aber auch auch da fand Wolf nur den Weg ins Remis, womit wir Norderstedt den zweiten halben Punkt gegönnt hatten. Als unser Stefan dann einen Gegenzug seines Namensvetters zu dessen Befreiung übersah, war dort das nächste Remis unausweichlich. Das war dann wohl der nächste halbe (mindestens viertel-) Punkt. Beim Stande von 3:3 war Mikes Niederlage noch nicht bestätigt, aber sie stand kurz zuvor. Eitel hatte sich in unnachahmlicher Weise befreit und konnte gegen Tilman sogar einen Mehrbauern ins Endspiel bringen. Dieser Bauer war aber kaum zu halten und bei dem Versuch, doch noch einen Weg zu finden, ließ Eitel im 37. Zug (bei noch 2-3 Minuten Restbedenkzeit) seine Uhr ablaufen!!. Oh man, dass war ein satter halber, vielleicht sogar ein dreiviertel Punkt.

Am Ende war die Sieg von Norderstedt II standesgemäß, aber recht glücklich (wofür wir uns nur nichts kaufen können....). Auf jeden Fall sind die Norderstedter noch stärker einzuschätzen, als ich vor Saisonbeginn kalkuliert habe, denn die Überraschungsspieler an Brett 1+2 sollen nach Bekunden der Norderstedter häufiger eingesetzt werden, als es den Gegnern lieb sein dürfte.

Bezirksklasse-Süd: 1. Runde am 10.10. gegen Bad Oldesloe II - Bad Oldesloe III

Der 10.10. war ein denkbar schlechter Termin für einen Saisonauftakt. So ist es uns nicht gelungen, 16 Spieler an die Bretter zu bringen. Zum Spielverlauf weiß ich wenig. Nur dass das Remis von Viggo Westerlin gegen Katrin Biehl recht glücklich für unseren Nordmann war. Erfreulich der Mannschaftseinstand von Najim Monawer mit seinem Remis gegen Matthias Huhn. Ansonsten blieb es eine klare Sache für unsere zweite Mannschaft.

d

Autor: Hans-Werner Stark

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