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Berichte aus dem aktuellen Spielbetrieb


Bezirksliga Ost(A): 1. Runde am 27.09.2019. : 2,5 : 6,5 Bad Oldesloe 1 vs. Kaltenkirchen 1

Auf ein Neues

Es war wieder soweit. Die ersten Mannschaftskämpfe standen an und wieder einmal traten wir im Vergleich zum Vorjahr dezimiert auf. Unser bisheriges Brett 1 hat uns verlassen und selbst unser Brett 3 war soweit nicht in Sicht. Zwar hatten wir nun auch einige neue tatkräftige Gesichter jedoch waren wir was DWZ und Erfahrung angeht einfach ins Minus gekommen. Jedoch auch die Bezirksliga hatte im Vergleich zum Vorjahr rapide an Niveau abgenommen, was uns in die Karten spielte und ich doch Hoffnung auf Klassenerhalt oder mit viel Glück sogar noch mehr sah. Doch nach wie vor bin ich guter Dinge, dass wir einige Erfolge feiern werden.

Kaltenkirchen gehört mit uns zum Mittelfeld dieser Saison. Trotzdem setzten sie in der ersten Runde vergleichsweise sehr starke Spieler ein. Im Klaren waren ihre hinteren vier Bretter unseren klar überlegen. 200 DWZ Vorsprung sind eben doch eine Hausnummer, die man nicht immer überwinden kann. Dazu kam es noch, dass der ehemalige Mannschaftsführer Wolf Krumbholz im Urlaub und somit abstinent war.

Außerdem hörte ich einige Tage vor Sonntag, dass unser großes Auto einen Totalschaden hatte und möchte mich noch einmal hier an die spontane Hilfe von Stefan und Heiko bedanken.

Kurz nach 10 also ging es los. Ich hatte es mit Helmut Kracht zu tun, der etwas verwundert schien, da er mit Andre als Gegner gerechnet hatte. Wir kamen in das Londoner System, wobei es hier in Anführungszeichen zu setzen ist, da einige Ungenauigkeiten dazu führten, dass ich mich mehr entfalten konnte, als es die Theorie normalerweise zulässt. Währenddessen konnte ich bei Stefan ein abgelehntes Wolga-Gambit erkennen. Ich selbe spielte diese Variante nicht und wusste daher nur, dass der Schwarze einen leichten Aufbau hatte. Zu meiner rechten Seite saß unser aller Hoffnung dieser Saison Jugendspitzenspieler Baran Yüksel, der sich gleich in der Eröffnung einen Fehler erlaubte, den der Gegner allerdings nicht ausnutzte.

An Brett 4 hatte sich Michael in der Zeit ruhig aufgebaut und entwickelte sich behutsam. Bei ihm schien sich so bald nichts auf dem Brett zu tun. Bei Matthias war eine Art Englisch auf dem Brett und Matthias schien nicht hundert-prozentig vertraut zu sein. Auf dem Brett von Bernd und seinem Gegner fand ich zunächst einen geschlossenen Sizilianer und ein wenig später ein Doppel-Fianchetto auf Seiten Bernds wieder, was mich ein wenig ins Grübeln brachte. Die Stellung der beiden Läufer war zu grundsätzlich nicht schlecht, jedoch mangelte es meiner Meinung nach an Perspektive.

Neuzugang Heiko Behsen vermengte zwei Systeme im offenen Sizilianer und spielte c4 sowie die große Rochade. Abgesehen von diesem faux pas und einer vergeudeten Chance sah es jedoch ziehmlich akkurat aus. Nachwuchstalent Ruben Engels spielte eine Variante auf d4 die mir einfach auf Grund verschwendeten Potentials nicht gefiel. Objektiv gesehen ist sie nicht schlecht, aber man sollte sie keinem Amateur (dazu gehören wir alle) nicht empfehlen. Er fiel in eine sehr schwierige Stellung mit 2 Springern zurück, die er jedoch ausbauen konnte. Eine wirklich respektable Leistung!

Auf meinem Brett war nicht viel Los. Mein Gegner zog wirr seine Lichtfiguren hin und her und ich fühlte mich immer wohler in meiner Stellung. Ein Fehler kam jedoch von beiden Seiten nicht zu stande, sodass ich nach einer gewissen Zeit einen Plan brauchte, ihn aber nicht fand. Stefan hatte sich inzwischen sehr solide aufgebaut und stand meiner Meinung nach leicht besser, jedoch hatte sein Gegner zunächst das leichtere Spiel.
Baran hatte seinen Gegner komplett überspielt und suchte nun nach der abschließenden Kombination um ihn zur Aufgabe zu zwingen. Die fand er auch, 1-0 also. Michael hatte seinen Gegner ebenfalls überrannt und nahm im einen Springer für einen Bauern und Angriff ab. Matthias hatte nach einigen Bemühungen die Damen getauscht und versuchte nun sein Spiel zu öffnen, was ihm sein Gegner jedoch nicht erlaubte. Bernds Stellung wurde immer verrückter. Ein Spieler konnte sich später nicht erinnern ob da nicht vielleicht Halma gespielt wurde. Jedenfalls sahen weder Bernd noch ich einen Dosenöffner um sich zu befreien, so hatte sein Gegner alle Zeit der Welt.
Heiko hatte währenddessen seinen Gegner massiv unter Druck gesetzt und dann doch leider einen aktiven Springer abgetauscht und stand dann mit dem König relativ nackig da 1-1. Bei Ruben konnte ich meinen Augen kaum trauen. Er hatte aus einer komplett einseitigen Stellung eine spielbare gemacht und wollte nun selbst den Punkt.
Ich hatte inzwischen Remis geboten, da ich nach ein paar Täuschen keinen wirklichen Vorteil mehr in meiner Stellung sah. Ich hätte ganz einfach ein paar Züge zuvor meinen aktiven Springer passiv stellen müssen um ihn nicht zu tauschen, aber daran dachte ich nicht wirklich. 1,5-1,5

Als ich zur Analyse schritt kam auch Stefan mit einem Remis an. 2-2 Und danach ging es Schlag auf Schlag. Ich schaute mir die Bretter erneut an und fand Michael in einer ziemlich brisanten jedoch deutlich bessern Stellung wieder. Matthias hatte sich seinen Turm einsperren lassen und verlor. 2-3 Ruben stand weiterhin gut während Bernd sich weiter einkerken ließ. Wie genau diese Partien endeten habe ich nicht mitbekommen. Ruben holte sich ein mehr als verdientes Remis und Bernd versank in Drohungen. Baran zufolge, hatte es bei Michael einen Figureneinsteller gegeben, der zum Verlust führte.

Endergebnis: 2,5 – 5,5

Nicht unbedingt das womit ich gerechnet hatte, jedoch ein akzeptabler Ausgang, wenn man die Gegebenheiten bedenkt.




Jugendverbandsliga (B): 1. Runde am 22.09.2019. : 1,5 : 2,5 Bad Oldesloe 1 (J) vs. Möllner SV 1 (J)

Jugendverbandsliga (B) - Bad Oldesloe 1 vs. Mölln 1 (J) 1,5:2,5


Gut gekämpft

Vergangene Saison hatte unsere erste Mannschaft oft auf die Nase fallen müssen. Oft waren die DWZ-Differenzen einfach zu groß und die Spieler im Vergleich ihren Gegnern zu unerfahren. Letzten Endes sind wir dann im Mittelfeld gelandet. Doch neue Saison, neues Glück!

Nachdem unser Jugendspitzenspieler Baran Yüksel uns leider nur noch in der Erwachwachsenenliga unterstützt ist unsere erste Jugendmannschaft der klare Underdog in der Jugendverbandsliga B. Nahezu überall sind an den vorderen Brettern gewaltige DWZ-Unterschiede vorhanden. Hinzu kam noch, dass Brett 3 Julius Haas ausfallen musste. Doch trotz all dieser Startkomplikationen ließen sich die Spieler nicht unterkriegen.

Joseph Ho hatte es an eins gegen Luca Benito Krohn zu tun. Ich selbst hatte schon gelegentlich mit ihm zu tun und hatte ihn als kreativen und nicht zu unterschätzenden Gegner in Erinnerung, auch wenn er dazu neigte sich gegen mich passiv hinzustellen. An 2 kämpfte Ruben Engels gegen den DWZ-überlegenen Adam Imanov. Adam war schon häufig durch seinen "speziellen" Spielstil aufgefallen von daher sah ich für Ruben keine Probleme. Aufgerückt spielte an 3 Tassnim Tabakh gegen Christian Ruppert. DWZ war hier so gut wie gleich, von daher hatte ich auch hier gute Hoffnungen. An sprang Schwester Najat Tabakh gegen Joost Möllmann ein. Hier hatten wir jetzt tatsächlich einmal einen DWZ-Vorteil. Alles in allem ging ich von einem 1,5:2,5 bis hin zu einem 3,5:0,5 Ergebnis aus.

Die Bretter wurden eröffnet und Joseph Ho überraschte seinen Gegner direkt mit dem
sehr selten anzutreffendem Königs-Gambit (1.e4/e5 2.f4), einer sehr scharfen
Eröffnung, in der beide Spieler schnell patzen können. Sein 200 DWZ stärkerer Gegner wählte eine Remis-Variante in der Joseph leider als erstes von der Theorie abwich und dann einfach einen Bauern minus hatte. An Brett 2 baute Ruben sich sehr aktiv auf und überspielte seinen Gegner komplett. Als Ruben eine Gabel zum Quallengewinn sah patzte sein Gegner erneut. Anstatt den Turm zu schlagen, nahm Ruben den Läufer auf g2 vom Brett. Ruben selbst hatte währenddessen immer noch seinen Läufer auf b7 stehen, der nun einen Konter-Part mehr hatte und brandgefährlich wurde.

Bei Tassnim war es ein wahres Auf und Ab der Gefühle. Während sie die gesamte Partie ruhig und gelassen den Gegner zurecht schob, traf er die falschen Entscheidungen und stand darauf auf Verlust. Dann jedoch fällte Tassnim eine falsche Wahl und sie stand auf Verlust. Doch trotzdem wollte sie sich nicht unterkriegen lassen und blieb im Turmendspiel schön aktiv, was hier das A und O bedeutet. Das ging soweit, dass ihr Gegner sich auf einen Freibauern versteifte und sie mit dem richtigen Plan
wahrscheinlich hätte gewinnen können. Doch sie verrechnete sich und zog den König anstelle des Turms und konnte den Bauern nicht mehr aufhalten. So jedenfalls die meine Rechnung.

In Gedult und Gelassenheit ging der Preis des Tages definitiv an Najat Tabakh. Nach ungefähr 25 Minuten hatte sie einen Turm mehr und ließ dennoch nichts anbrennen und überstürtzte nichts. Nahezu bei jedem Zug überlegte sie 3 bis 5 Minuten um zu sehen ob es zu ihrem Kandidatenzug noch Alternativen gab. Bei ihr war der Punkt also so gut wie in der Tasche.

Nach weiteren 10 Minuten wurde Joseph Ho weiter zurechtgeschoben und er kam nicht zu eigenem Spiel. Auf die lange Bedenkzeit setzte sich der DWZ unterschied dann eben doch durch. Tassnim war als erste fertig, nachdem ihr Gegner eigentlich alle Möglichkeiten dazu hatte sich eine Dame oder ein paar Bauern zu holen.Doch Tassnim kämpfte wie ein Bär und schaffte es ins Bauernendspiel mit Minusbauern zu kommen, doch auch dieses war verloren. 0:1 Ruben hatte währenddessen leider nicht die richtige Kombination gefunden, um seinen Gegner zur Aufgabe zu zwingen. Stattdessen
brachte er seine Dame in Sicherheit und wollte es ruhig angehen (Was eigentlich nie verkehrt ist). Doch leider konnte sich sein Gegner aus der misslichen Lage befreien. 0,5:1,5

Najat hatte ihrem Gegner nach und nach alle Figuren abgenommen und zum Schluss noch eine Kombination, die Dame zu gewinnen. 1,5:1,5 Joseph hatte leider nicht ins Spiel zurück gefunden.

Endergebnis also 1,5:2,5

Doch an dieser Stelle muss ich nochmal hinweisen, dass die Spieler meines Erachtens nach alles wie Bären gekämpft haben, also war das Ergebnis völlig in Ordnung.





Autor: Lennart Schneider

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