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Wir fahren nach Berlin - oder so ähnlich -


Das Abenteuer Pokal geht für die frischgebackene Verbandsliga-Mannschaft des SV Bad Oldesloe weiter! In der Vorrunde der Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft wurde der Hamburger Vertreter aus Eidelstedt mit 2,5:1,5 Punkten bezwungen.

Dabei sah es zunächst gar nicht gut aus. Mit Peter Buchmann und Stefan Kosanke mussten wir gleich 2 Stammspieler ersetzen und auch die Fahrt nach Eidelstedt (teilweise im Schritttempo) war wenig erfreulich. Mit 15 Minuten Verspätung trafen wir an dem etwas versteckt liegenden Spielort ein. Der Schiedsrichter hatte unsere Uhren bereits angestellt, die Luft war schon jetzt kaum atembar. Zusammen mit uns wurde auch die Vorrunde Barmbek – Meerbauer ausgetragen und mehr als die acht Tische passten in den Raum nicht hinein. Mit Schieri und Besuchern bereinigten so 20 Personen das Problem mit einer ggf. zu hohen Sauerstoffdosis. Ich mag gar nicht an die alten Zeiten denken, als da noch mindestens 10 Glimmstengel gebrannt hätten.

Dem wenig erfreulichen Auftakt folgt ein ebensolcher Kampfverlauf. Mein Gegner wollte sein Zeitpolster offenbar ausbauen und spielte zügig drauf los. In einer mir wenig bekannten Variante unterlief mir dann ein plumper Fingerfehler, der mich gleich zwei Tempi kostete. Derweil verschmähte (wohl zu Recht) Johannes ein Bauernopfer und Eitel fand sich im Königsgambit wieder, das er zunächst besser behandelte, als sein 200 DWZ-Punkte höher eingeschätzter Gegner. Altmeister Herbert übersah in einer soliden Eröffnung eine taktische Finesse und büsste einen Bauern ein. Nicht sehr prickelnd das alles…

Auf Halten konnte ich nicht spielen, also brach ich alle Brücken hinter mir ab und versuchte Druck auszuüben und tatsächlich, mein Gegner zockte weiter, als wenn es ein Schnellturnier zu gewinnen galt und verschaffte mir eine Chance. Als ich den Spielsaal zwischendurch verlassen hatte, um Draußen nach Restsauerstoff zu fahnden, musste ich bei meiner Rückkehr erst betrübt sehen, wie Herbert immer tiefer im Sumpf der gegnerischen Figuren versank, dann durfte ich leicht besserer Laune Eitels und Johannes’ solide Stellungen bewundern und traute anschließend meinen Augen kaum, als mein Gegner mir nach längerem Überlegen einen Steilpass zuspielte. Dann war ich es, der die nächsten Züge à Tempo spielen konnte. 40 Züge waren gespielt und mein Gegner hatte keine 60 Minuten Bedenkzeit verbraucht, dafür mir die Hand zur Aufgabe reichen müssen. Mit diesem überraschenden 1-0 für uns bat ich Eitel seinem Gegner Remis anzubieten, obwohl er zwischenzeitlich die Qualität gewonnen hatte und objektiv auf Gewinn stand, denn Johannes stand mindestens besser und die Berliner Wertung sprach durch meinen Sieg auch bei einem 2 - 2 für uns. Eitels Gegner war offenbar beeindruckt von der Kampfkraft des Oldies und nahm das Remisangebot an. Kurz danach dann der 1,5 – 1,5 Ausgleich, weil Herbert seine Stellung nicht mehr halten konnte. Aber es nützte den Eidelstedtern nichts. Mit einer sehenswerten Kombination und zwischenzeitlichem Damenopfer nahm Johannes seinem Gegner im Übergang zum Endspiel gleich zwei Bauern ab und stellte den 2,5 – 1,5 Endstand sicher.

Alle Ergebnisse :

Müller, Jörg 0 – 1 Stark, Hans-W.
Kjetsae, Johnny 0 – 1 Katzer, Joannes
Dumjahn, Carsten ½ - ½ Jandt, Eitel
Melde, Volker 1 – 0 Romahn, Herbert


Am 13.1.2007 findet die Zwischenrunde mit den 16 Vorrundensiegern und den 16 Erstligamannschaften statt. Jetzt also eine Erstligamannschaft knacken...

An diesem Tag werden wir zusammen mit Meerbauer Kiel antreten, denn auch sie haben ihren Gegner aus Barmbek mit 2,5 - 1,5 besiegen können. Für diesen Kampf hatte ich kaum einen Blick übrig. Aufgefallen ist nur der schnelle Bauerngewinn von Schwarz - Sander und die Tatsache, dass der Barmbeker Kaye den Meerbauern Hoffmann dadurch zu entnerven versuchte, in einer nichtssagenen Stellung nicht mehr zu ziehen. Nach etwas mehr als 10 Zügen hatte er schon über 90 MInuten Bedenkzeit verbraucht.

1. Sander - Schwarz 1/2
2. Kaye - Hoffmann 0-1
3. Stiemer - Jochens 0-1
4. Bigalke - Rathje 1-0


Damit endete der Vergleich Schleswig-Holstein - Hamburg glatt 2 - 0 für die nördlichsten Nordlichter.


Autor: Hans-Werner Stark

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