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Alle Berichte der Saison 2006/2007


Die Saison 2006/2007 ist abgeschlossen. Bad Oldesloe I erreichte als Liganeuling mit 11:7 Punkten und einem teilweise dramatischen Ligaverlauf einen sehr guten 4. Platz.

Auch Bad Oldesloe II konnte ebenfalls als Liganeuling mit 6:6 Punkten und einem guten 3. Platz aufhorchen lassen.

Alle Berichte zu den Wettkampfrunden finden Sie chronologisch sortiert (letzter Kampf zuerst) hier. Beginnen Sie doch mal gaaanz unten, um die Dramaturgie genießen zu können.

Verbandsliga: am 13.05.2007 die neunte Runde gegen Kaltenkirchen II

Saisonabschluss gegen Kaltenkirchen II

Bereits vor Beginn der Runde stand fest, dass unser Gegner die Saison als Tabellenletzter beenden würde. Unsere Chance auf den Klassenerhalt betrug dagegen annähernd 100%. Nur bei ganz wirren Wettkampfverläufen in der Landesliga und der Verbandsliga Ost hätten wir noch einen Stichkampf befürchten müssen. Aber wir hatten es schließlich selber in der Hand, am Ende der Saison alles klar zu machen.

Zwar mussten wir auf Eitel Jandt verzichten, aber Viggo Westerlin hat sich diese Saison als guter Ersatz präsentiert. Er musste seine ansteigende Form aber nicht beweisen, weil unser Gegner das letzte Brett freiließ.

Mit diesem vollen Punkt im Rücken, ging es auch ansonsten gut los. Ich konnte meine Stellung gegen Gottwald schnell ausgleichen. Peter stand gegen Nowak bereits recht aussichtsreich und Johannes fühlte sich zu diesem Zeitpunkt gegen Holzberg noch wohl. Stefan hatte seinen Gegner Scharffenberg schon nach einer Stunde fest im Griff, Hans-Georg hatte gegen J. Walter die gewohnte etwas schwerfällige, aber langfristig aussichtsreiche Stellung erreicht. Auch bei Herbert gegen W. Harders und bei Wolf gegen Le Coutre war alles im Lot.

Aber schon als Stefan in der zweiten Stunde seine Partie überzeugend gewinnen konnte, sah es am heutigen Tag nach einem paradoxen Wettkampfverlauf aus. Während ich meine Stellung Zug um Zug verschlechterte (Gottwald entpuppt sich langsam zu einem Angstgegner für mich, denn das ist mir auch letzte Saison gegen ihn passiert), hatte Johannes einen völligen Blackout. Unser Top-Scorer dieser Saison (vor der Runde 7,5/8) spielte sich zügig um Haus und Hof. Peter hatte eine Mehrfigur, aber durch einen ungenauen Verteidigungszug konnte er Dauerschach nicht mehr verhindern.

In der Zwischenzeit hatte ich ein Remisangebot ausgeschlagen und mit meiner Antwort die Partie völlig verbaselt. Nach einigem Hin und Herr konnte ich froh sein, nicht mehr als einen Bauern verloren zu haben. Schließlich versuchte ich mein Heil in Frechheit und bot Remis an. Wie im Vorjahr nahm Gottwald in Gewinnstellung das Angebot an. Damit hatten wir vorne – anders als sonst – grade mal 50% gemacht. Gott sei Dank spielten diesmal die anderen groß auf.

Nur kurze Zeit nach meinem Remis konnte Wolf an Brett 7 den vollen Punkt vermelden. Damit stand es 4:2 und unser Klassenverbleib war mit dem sicheren Mannschaftspunkt endgültig gesichert. Allerdings standen auch die anderen Partien für uns sehr gut. Herbert lehnte ein Remisangebot ab und erhöhte den Stellungsdruck. Harders hatte gegen Hans-Georg mittlerweile einen ganzen Turm in seine Angriffbemühungen gesteckt und musste schließlich nach einem weiteren taktischen Geplänkel einsehen, dass da auch kein Dauerschach mehr drin war. Herberts Gegner gab schließlich die bedeutungslos gewordenen Partie auf. Er hatte allerdings auch 2 Bauern verloren und eine paralysierte Stellung.

6:2 ist vielleicht deutlicher, als es der Partienverlauf erahnen lässt. Trotzdem sind 11:7 Mannschaftspunkte für uns als Aufsteiger ein gelungener Saisonabschluss!



Verbandsliga: am 22.04.2007 die achte Runde gegen Mölln

Abstiegsgespenst vertrieben!

Hoch motiviert machte sich die Truppe aus Bad Oldesloe auf den Weg nach Mölln. Hatte man doch bisher gegen die vermeintlich starken Mannschaften der Liga punkten können (bis auf Segeberg) und Mölln lag vor der Runde auf Platz 2. Beste Voraussetzungen also, um die nötigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren.

Die Möllner konnten bei zwei Siegen in den verbleibenden beiden Runden noch auf einen Aufstiegsstichkampf hoffen, falls Eutin die Segeberger nicht bezwingen kann. Etwas überrascht war ich dann schon, als die Möllner Gastgeber ohne ihre etatmäßigen Bretter 1 und 4 antraten. Auch wenn an den hinteren Brettern starke Leute nachrücken können, ist das eine Belastung für eine Mannschaft. In einem kurzen Gespräch mit dem gegnerischen Mannschaftsführer musste ich mich aber doch überzeugen lassen, dass trotzdem gegen uns gepunktet werden sollte. Ein 4:4 würde nicht angestrebt, also hieß es kämpfen!

Allerdings lief es alles andere als optimal für unsere Gegner. Nach der ersten Stunde standen alle Oldesloer aussichtsreich, mindestens ausgeglichen. Die Tendenz zeigte einen deutlichen Vorteil für den Aufsteiger.

Nach zwei Stunden hatte ich gegen Gunnar Burmester eine Angriffsstellung zusammengezimmert, Peter Buchmann spielte gegen Dragan Guzvic mit dem Läuferpaar und schickte sich an, erste Drohungen aufzustellen, Johannes Katzer hatte gegen Friedrich Fiedler seinen Panov verhunzt und stand total ausgeglichen, Stefan Kosanke und Heiko Daum waren noch kaum über die Eröffnungsphase hinausgekommen, Hans-Georg Heber hatte gegen Mike Schlüter eine Schachtelstellung aufgebaut, die ihm eigentlich liegt, Eitel Jandt hatte Manfred Luchs mit Schwarz in der spanischen Abtauschvariante einen Zentralbauern abgenommen, dem sein Gegner gleich den zweiten hinterherwarf, um wenigstens Spiel zu bekommen, Herbert Romahn und Hans-Paul Ollmann spielten einen dynamischen Franzosen und Wolf Krumbholz arbeitete seinem Gegner Mario Funke grade einen Bauern aus dem Pelz. Sah alles ganz gut aus und Stefan erhielt ein Remisangebot.

Da seine Stellung noch nichts sagend war und weil es an einigen Brettern zumindest unklar stand, hat er zunächst weitergespielt, so wie auch ich, denn auch mir wurde Remis angeboten. Dabei fühlte ich mich viel zu wohl in der Stellung, als so frühzeitig die Partie friedlich zu beenden.

Nach 3 Stunden waren es dann die Möllner, die einbrachen. Wolf konnte ein Bauernendspiel mit Mehrbauern locker nach Hause bringen. Mein Gegner verbrauchte seine gesamte Bedenkzeit für 27 Züge und verlor nach Zeit. Etwas ärgerlich war nur, dass ich kurz zuvor den sofortigen Gewinn am Brett ausgelassen hatte und in der Schlussstellung grade mal einen mickrigen Mehrbauern aus dem Powerauftritt herausgeholt hatte. Johannes ist diese Saison das Glück auch hold. Nach einer guten Partie seines Gegners übersah dieser in ausgeglichener Stellung einen simplen Trick und Johannes konnte die Qualle abräumen. Im Endspiel für nichts ist das zu viel und es stand 3:0 für uns. Peter hatte sehenswert einen Turm geopfert, dafür dann eine Figur und drei Bauern zurückbekommen. Zudem stand ein Springer seines Gegners teilnahmslos am Brettrand und die beiden Läufer unseres Spielers beherrschten das Brett. Dann veropferte sich Stefan und Heiko Daum konnte zum 3:1 verkürzen.

Nach der Zeitkontrolle musste Peters Gegner einsehen, dass seine Stellung trotz der Mehrqualle nicht haltbar war und wir hatten den ersehnten 4. Punkt. Zudem konnte dann Herbert in leicht besserer Stellung ein Remisangebot seines Gegners zum Mannschaftssieg annehmen. Hans-Georg hatte bis zum Schluss gekämpft, musste dann aber einsehen, dass er seine Stellung überzogen hatte. Den Schlusspunkt setzte Eitel. Er hatte seine beiden Mehrbauern bis in ein Damenendspiel retten können und beide Möpse zogen unaufhaltsam voran. Als dann sogar der Damentausch unausweichlich war, bedeutete Eitels Sieg die Wiederholung der letzten Runde:
Wieder haben wir dem Tabellenzweiten mit 5,5:2,5 eine deutliche Abfuhr erteilen können und mit jetzt 9:7 Punkten ist der Abstieg kein ernsthaftes Thema mehr.

Egal, ob Eutin oder Segeberg letztlich den Aufstieg schaffen, beide könnten ruhig mal einen Kasten Bier springen lassen; schließlich räumen wir ihnen alle Konkurrenten weg!



Verbandsliga: am 18.03.2007 die siebte Runde gegen Barsbüttel

So deutlich, wie das Ergebnis es aussagt, war der Kampf tatsächlich. Dabei konnte ich zu Beginn ein Stöhnen nicht unterdrücken. Bis auf Brett 5 war Barsbüttel in Bestbesetzung angetreten. Mit dieser Mannschaft hatten sie die bisherigen Kämpfe immer dominiert.

Als ich nach der ersten Stunde einen Blick auf die anderen Bretter werfen konnte, standen unsere Recken jedoch vorzüglich. Besonders Wolf Krumbholz war dabei, sich seinen Gegner Georg Andris regelrecht zurecht zu stellen. Hans-Georg Heber hatte gegen Valentin Andris seine Stellung konsolidiert und Herbert Romahn konnte gegen Nils Dettmann seinen Lieblingsfranzosen zelebrieren. Matthias Kemeny spielte gegen Johannes Katzer eine Variante, mit der er schon einmal gegen ihn das Nachsehen hatte, was Johanes ungewohnt oft gelassen durch die Reihen schlendern ließ. Peter Buchmann übernahm gegen Bernd Westphal zügig die Initiative. Und ich selbst? Nach einem ungenauen Eröffnungszug meinerseits fasste Dennis Wilde einen zu umständlichen Plan und ließ mich die Stellung ausgleichen. Nur einen Zug später warf er sie dann vollständig weg – mit Weiß und in weniger als 20 Zügen. So etwas dürfte Dennis schon lange nicht mehr passiert sein. Aber er kämpfte noch weiter und ich wurschtelte noch einige Zeit vor mich hin.

Kurz danach konnte Wolf seinen Sieg melden. Eine Fesselung gegen den schwarzen König brachte mit einer Kombination den Gewinn eines Turmes und damit der Partie. Herberts Gegner lehnte eine weitere Stunde später zunächst ein Remisangebot ab, um dann doch mit Zugwiederholung in das Unvermeidliche einzuwilligen. Warum Stefan Kosanke gegen Mathieu Sinn verloren hat, konnte ich leider nicht sehen. Sah einfach Matt aus. Dabei stand Stefan recht aussichtsreich – vorher.

Eine weitere Stunde später kämpften Dennis und ich immer noch verbissen und ich musste mich mehrfach zusammenreißen, weil die Stellung zwar tot gewonnen war, aber er einfach nicht aufgeben wollte. Mir fielen immer wieder zweitklassige Züge ein. Derweil brannte bei Johannes das Brett und Bernd Westphal entschloss sich, die Qualität für zwei Bauern zu geben. Die Alternative wäre ein Bauernverlust im Endspiel gewesen. Eitel Jandt hatte Vadim Andris im Würgegriff. Guter Springer gegen schlechten Läufer – bis ins Endspiel, in dem Eitel dann den ersten vollen Punkt dieser Saison einfahren konnte.

Leider ließ Hans-Georg seinen Gegner entwischen. In klarer Gewinnstellung verhaspelte er sich und lief direkt in das Matt. Nach fast 60 Zügen wollte dann auch mein Gegner nicht mehr. Drei Mehrbauern im Turmendspiel ohne Aussicht auf Schummelchancen. Als dann auch Peter den Punkt melden konnte, spielte nur noch Johannes. Bei dem Stand von 4,5 – 2,5 spielten Matthias Kemeny und er um die Ehre und um DWZ-Punkte. Johannes hatte in einem wilden Opfergehacke eine Figur in den Sand gesetzt, dafür aber 4 Bauern abgeräumt. Als er dann einen wichtigen Zentralbauern einstellte, wäre er wohl mit Remis einverstanden gewesen, aber sein Gegner fand an diesem Tag nicht den richtigen Weg und ein Freibauernpaar konnte gegen den Mehrläufer zum deutlichen 5,5:2,5 zur Geltung gebracht werden. Damit haben wir fantastische Chancen auf den Klassenerhalt und Barsbüttel muss wohl den geplanten Aufstieg auf nächstes Jahr verschieben.



Bezirksklasse: abgesagt!!

Ausgerechnet zur letzten Runde konnte das Oldesloer Team nicht mehr antreten. Gleich fünf heftige Krankheitsfälle konnten nicht kompensiert werden. Damit ist den Segebergern der Klassensieg kampflos zugefallen und die Oldesloer entschuldigen sich bei den Ahrensburgern, die damit über Platz 2 nicht hinauskommen.



Verbandsliga: am 25.02.2007 die sechste Runde gegen LSV IV
Oder : Meine Reise in die Vergangenheit

In einem sogenannten 4-Punkte-Kampf mussten die Oldesloer heute nach Lübeck. Die „neuen Räume“ in der Sophienstraße kannte ich noch nicht. Dabei sind die Lübecker vor über 10 Jahren umgezogen. Zu meiner Zeit beim LSV spielten wir noch in der Stavenstraße.
„Ede“ Stomprowski und der Mannschaftsführer Alf Dobbertin begrüßten uns herzlich. Danach war es zunächst mit der Herzlichkeit vorbei. Beide Mannschaften traten mit Ersatz an, wobei es den Lübeckern sicher mehr wehgetan hat, gleich die vorderen zwei Bretter ersetzen zu müssen. Trotzdem kamen sie gut ins Spiel. Peter Buchmann hatte sich für den heutigen Tag einiges vorgenommen, aber Ulrich Böttcher zauberte ein Morra-Gambit aufs Brett, dass es nur so rauchte. Eitel Jandt fand sich gegen Vjatscheslav Zaikin schon bald in der ungeliebten passiven Stellung wieder und Hans-Georg Heber hatte eine unschöne Eröffnung gewählt, aus der sein Gegenüber Alf Dobbertin mit Mehrbauer gegen das Läuferpaar herauskam.

An den anderen Brettern war eigentlich nichts los, nur Stefan Gosch spielte gegen Johannes Katzer mit sehr passivem Aufbau.

Leider ist es heuer nicht die Saison von Eitel. In schlechterer Stellung sah er keine Verteidigungsmöglichkeit und gab bald danach auf. Oldtimer Herbert Romahn hatte es mit dem Lübecker Urgestein Ede zu tun, der die Partie offenbar etwas leicht nahm. Nach dem Co-Titelgewinn der Stadtmeisterschaft befindet sich Herbert auf seinem X-ten Höhenflug und knallte seinem Gegner einen Springer in die Stellung. So sehr sich Ede auch wehrte, Herbert konnte energisch zum 1:1 ausgleichen.

Ich schlief derweil den Schlaf des Gerechten und ließ Joachim Berger immer besser ins Spiel kommen. Dann habe ich so ca. 3 seiner Züge in Folge nicht gesehen und spielte mit dem Rücken zur Wand. Aber er ließ mich wieder Luft holen. Während dessen wurde Peter Remis angeboten. Er hatte die Qualität für zwei Bauern gegeben und war auf dem Weg, den dritten Bauern zu nehmen. Aber es war eine absolut unklare Stellung und er hatte nur noch rund 12 Minuten für 18 Züge auf der Uhr. Also nahm er das Angebot an.

Danach überschlugen sich die Ereignisse. Hans-Georg hatte alles versucht, aber konnte die Stellung nicht halten. Zeitgleich brach Prof. Kirchner gegen Viggo Westerlin ein. 2,5:2,5 und ich warf einzügig meine Stellung weg! Ich grübelte an einem Konter und sah erst kurz vor meinem beabsichtigten Zug, dass ich auf einem einzügigen Matt stand. Heiß und kalt wurde mir und ich musste mit dem König quer über das Brett flüchten Kf1-e2-d3-c4. Dann übersah mein Gegner in hochgradiger Zeitnot die richtige Fortsetzung und ich konnte – selbst auf „Halbmatt“ stehend - mit einem klassischen Damenopfer auf h7 nebst Th1 Matt setzen.

Danach konnte Johannes seine gute Stellung zum entscheidenden 4,5:2,5 umsetzen. Da hatte Hartmut Gabor gegen Stefan Kosanke keine Lust mehr, seine objektiv bessere Stellung auf Gewinn zu peitschen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir diesmal den Dusel hatten, den in den letzten Runden unsere Gegner aufweisen konnten. Wie viel Dusel wir hatten, zeigt meine Schlussstellung.



Bezirksklasse: am 25.02.2007 gegen Ahrensburg II
Unsere Tangstedter Abteilung traf mit fast 45-Minütiger Verspätung am Spielort ein. Zusätzlich hatte sich kurzfristig Peter Husfeldt krank gemeldet, so dass der Gastgeber nur zu siebt antrat. Radovan Filipovic spielte dann noch versehentlich ein Brett zu hoch, Robert Isengardt stellte im Abtausch eine Figur ein, Manfred Tilp und Herbert Hoffmann verspielten unkonzentriert ihre Chancen. Kein guter Tag. Nur Wilmhardt Borngräber konnte seinen eigenen Score endlich mit einem Sieg aufbessern. Gut auch das Remis von Matthias Gödelt gegen den starken Gerhard Hölzel und das Remis von Ulrich Masuhr, der leider nur selten ans Brett kommt. Damit ist Bad Oldesloe endgültig aus dem Rennen um den Titel in der Bezirksklasse




Verbandsliga: am 04.02.2007 die fünfte Runde gegen Kaltenkirchen I
Direkt nach dem Mannschaftskampf gegen Kaltenkirchen I hatte ich eigentlich vor, das Ergebnis unkommentiert zu lassen. In meinem Alter soll man sich nicht mehr aufregen, aber zum zweiten Mal in dieser Saison hätte ich jemanden würgen können... Aber der Reihe nach.

Zwei Tage vor dem Kampf musste Peter Buchmann wegen einer schweren Grippe absagen. In unserer Klasse ist es unmöglich, den Ausfall eines Leistungsträgers zu kompensieren. Fast noch schwerer wiegt es, dass alle anderen Spieler ein Brett aufrücken müssen. Aber es erschien mir dann doch besser, in voller Besetzung anzutreten und einem Spieler der zweiten Mannschaft die Chance zu geben, Verbandsliga-Erfahrungen zu sammeln. Außerdem hatte ich mir gegen Kaltenkirchen ohnehin nicht viel ausgerechnet, obwohl sie in der letzten Runde gegen Eutin II verloren hatten.

Als unser Gegner dann da war, war alles anders. Die waren gleich mit dreifachem Ersatz gekommen! Nach reinen Wertungszahlen an den hinteren Brettern leichte Vorteile für uns - ein echter Steilpass, wenn wir vollzählig gewesen wären! Eitel Jandt hatte es schlicht verpennt, dass wir einen Mannschaftskampf hatten. Nach einigen Telefonaten trudelte er dann doch noch ein. Die 30 Minuten sollten ihn und uns später schmerzen.

Zu Beginn des Kampfes war noch nichts los. Ich fand mich in einer mir unbekannten Variante wieder und hatte das Gefühl, schlechter zu stehen. Mir wollte kein Plan einfallen und Andre Blöß bot mir Remis an. Es grenzte zwar fast an Arbeitsverweigerung, zu so einem frühen Zeitpunkt Remis zu machen (noch keine Stunde gespielt), aber ich fühlte mich unwohl – objektiv zu unrecht. Nun denn : 0,5-0,5.

Lange stand es dann auch ausgeglichen. An Brett 8 schlugen sich beide Ersatzleute wacker, an Brett 7 verlor Wolf etwas den Faden und stand schlechter. Herberts Partie war ausgeglichen, Eitel hatte dynamisches Spiel, verlor dann aber einen Bauern ohne echte Kompensation. Hans-Georg stand dafür deutlich besser, Stefan hatte einen Bauern für die Initiative ins Geschäft gesteckt und Johannes war nach anfänglichen Vorteilen am Zurückrudern. Und dann kam es dicke. Zunächst konnte Herbert Romahn gegen Fabian Gnegel den bereits avisierten halben Punkt holen. Dann verzockte Hans Georg Heber seine Stellung gegen Stefan Ueckermann und Eitel Jandt? Tja, in Zeitnot (wo waren die 30 Minuten??) versuchte er zu schummeln, gab die Qualle, aber fand trotzdem keinen Weg, sich zu verteidigen. In verlorener Stellung lief seine Zeit ab. An Brett 8 war die Stellung tot Remis. Als ich dann an Viggo Westerlin weitergab, dass er Remis anbieten solle, machte sein Gegner Björn Brömstrup einen katastrophalen Fehler, den Viggo aber nicht sah. So einigte man sich zum 1,5:3,5 auf Remis. Ich hoffte noch, dass wir nicht zu 6 verlieren, aber was dann geschah, war ein komisches Drama oder eine dramatische Komödie. Außenstehende hätten sich auf die Schenkel geklopft, aber weder mir noch Andre Blöß war nach Lachen zu Mute.

1. Akt:
Wolf Krumholz fragte mich, wie es stehen würde. Nachdem ich sagen musste, dass Stefan und Johannes mit Glück zum Remis kommen könnten, meinte er, dass er dann auf Gewinn spielen würde. Ein Blick aufs Brett zeigte mir, dass er tatsächlich allen Grund für die Einschätzung hatte. Dann nahm Stefan Kosanke dem Kaltenkirchener Nicolai Quiring eine Figur für zwei Bauern ab und stand glatt auf Gewinn. Kurz danach stellte Jan-Philipp Arps im Endspiel gegen Johannes Katzer einen wichtigen Bauern ein. Es sah nach einem 4,5:3,5 für uns aus!!

2. Akt:
Alles geschah während Wolf überlegte, wie er seinen Gewinn realisieren sollte. Genau da, als er mir versicherte, er würde auf Gewinn spielen, verdarb Wolf einzügig seine Stellung und verlor einen Bauern, tendenziell 4,5:3,5 für Kaltenkirchen.

3. Akt:
Wolf erholte sich wieder, gewann den verlorenen Bauern zurück und drückte. Aber Johannes spielte ungenau und ermöglichte seinem Gegner den Abtausch eines wichtigen Bauern.

4. Akt:
Arps träumte von einer Springer-Turm Mattschaukel und und verschmähte die sehr remislich aussehende Fortsetzung. Stefan fummelte mit der Mehrfigur irgendwie planlos herum.

5. Akt:
Wolf hatte keinen Nerv mehr und nahm ein Remisangebot zum 4:2 an. Johannes hatte Mitleid mit mir und brachte seinen Mehrbauern endlich energisch zur Geltung: 4:3. Und dann Stefan - wie in Runde eins gegen Schwarzenbek – anstatt seine Mehrfigur dafür zu verwenden, einen Freibauern (er hatte nur noch zwei Bauern gegen vier seines Gegners), voranzutreiben, überließ er diesen wichtigen Bauern seinem Gegner, um zwei unwichtige gegnerische Bauern zu verspeisen. Quiring hatte aber ein zentrales Freibauernpaar und einen aktiven König. Damit konnte Stefan nur noch auf Remis hoffen, denn sein Freibauer hatte verdammt kurze Beine. Um alles klar zu machen, stellte er mit noch 16 Minuten auf der Uhr auch noch seine Mehrfigur ein und verhalf Kaltenkirchen zum 5:3.

Vorhang


Bezirksklasse: am 04.02.2007 Bad Oldesloe II die fünfte Runde spielfrei



Verbandsliga: am 07.01.2007 die vierte Runde gegen Bad Segeberg
Das war nicht unser Tag! Absolut pünktlich trafen sich die Oldesloer Strategen, um den Weg nach Bad Segeberg anzutreten. Dort angekommen fanden wir um 9:45 Uhr zwar Spielmaterial vor (noch gut verpackt), aber keinen Segeberger. Gegen 9:50 Uhr dann der erste Gastgeber?! Nein, es war ein Spieler der zweiten Mannschaft, der uns fragte, wie er denn zu „Inselspringer“ käme. Gegen 9:55 Uhr die ersten Spieler, nur es mühte sich niemand, den Spielsaal herzurichten. Es wurde mit dem Spieler der zweiten Mannschaft diskutiert, ob er denn nun nach Ratzeburg fahren solle oder nicht.

10:00 Uhr war längst vorbei und langsam trudelten die Gastgeber ein. Um 10:15 Uhr war man dann soweit. Ich kann nicht verhehlen, dass mich diese unhöfliche, weil den Gast ignorierende Verhaltensweise ziemlich geärgert hat - und nicht nur mich, wie ich von anderen gehört habe.

Leider hatten wir diese Ignoranz offenbar verdient. An Brett zwei fand Peter Buchmann nicht ins Spiel und nahm in schlechterer Stellung ein Remisangebot seines Gegners an. Ich selbst habe – wie ich erst zu Hause feststellte – die Varianten vertauscht und fand mich dann auch in etwas schlechterer Stellung wieder, was mir die Entscheidung, das Remisangebot meines Gegners anzunehmen, erleichterte. 1:1 - Da sah es noch ganz gut für uns aus, wenngleich Wolf Krumbholz nach 4 Zügen eine Figur und die Partie weggestellt hatte. Seine Gegenwehr dauerte noch lange, war aber aussichtslos. Leider verdaddelte dann auch Herbert Romahn seine Gewinnstellung. Aus Mehrbauer und Superstellung wurde Minusbauer und Sch…stellung. Eitel Jandt verteidigte sich unglücklich und stellte dann noch die Qualität ein. Nachdem Hans-Georg Heber nach einem Qualitätsopfer nicht die korrekte Fortsetzung fand und ausgekontert wurde, war der Tag gelaufen. Stefan Kosanke hatte bei 5 Segeberger Punkten keine Lust mehr, seinen Mehrbauern in komplizierter Stellung zu verwerten; nur Johannes Katzer rang seinen Gegner nach 5 1/2 Stunden nieder. Aber auch das 2,5:5,5 ist mehr als deutlich.


Bezirksklasse: am 07.01.2007 die vierte Runde gegen Kaltenkirchen III
Die zweite Mannschaft hat sich auch auf dem Boden der Tatsachen wiedergefunden. Eine Niederlage gegen Kaltenkirchen III – bei sogar einem kampflosen Erfolg – war nicht eingeplant. An Brett 8 leistete sich dabei Manfred Tilp bei 2 Türmen und Läufer gegen die Dame, gleich zweimal nacheinander eine Gabel zu übersehen.



Verbandsliga: am 10.12.2006 die dritte Runde gegen Eutin II
Am 10.12.2006 kamen die Spieler der ersten Mannschaft an ihrem bevorzugten Treffpunkt in der Lübecker Straße zusammen, um gemeinsam nach Eutin zu fahren. Seit Jahren wieder eine Fahrt zu einem Spielort außerhalb des Bezirks Süd. Das war schon etwas Besonderes.

Die Mannschaft war vollzählig und zuversichtlich machte man sich auf den Weg. Hieß der Gegner doch Eutin II und Eutin I hatte in der zweiten Runde etwas glücklich ein 4:4 gegen uns erreicht. Nur der Mannschaftsführer und Berichterstatter trat die Fahrt mit gemischten Gefühlen an. Eutin II ist kein Neuling in der Verbandsliga und jedes Jahr wurden sie als potentieller Absteiger hoch gehandelt, aber jedes Jahr gelang ihnen die Rettung. Zudem mussten wir gewinnen, wenn wir eine Chance auf den Klassenerhalt wahren wollten.

In Eutin erwartete uns dann die erste kleine unliebsame Überraschung. Da die Eutiner Schachfreunde ihr Spiellokal nur begrenzt nutzen können, werden die Heimspiele regelmäßig als Doppelveranstaltung ausgetragen. Die etwas besseren Plätze gehen da (natürlich) an die erste Mannschaft und deren Gegner. Eutin II muss sich auf zwei Räume in verschiedenen Stockwerken aufteilen. Geht alles, war nur unglücklich für mich als Mannschaftsführer, weil mir (die Bretter 1+2 spielten im Erdgeschoss) der Kontakt zu meinen Kameraden fehlte. Allerdings schien dies meine Mitspielern eher zu beflügeln (übe ich so viel Druck aus?). An keinem der acht Bretter hatten die Eutiner erkennbare Vorteile erringen können. Brett 3 gaben sie gleich kampflos ab und Nutznießer Johannes Katzer war keineswegs glücklich darüber, er war eher „echt stinkig“. Stundenlang zuschauen zu müssen kann auch extrem anstrengend sein. Und nach seiner Niederlage am vorangegangenen Freitag im Stadtpokal gegen Peter Buchmann war er heiß darauf, jemanden dafür leiden zu lassen.

Seine anfänglich düstere Miene erhellte sich aber zusehends. Meine erste Frage nach dem Stand der Dinge beantwortete er mit 3x gut und 2x ausgeglichen. Da Peter und ich unten spielten und wir beide deutlich besser standen, konnte sich Johannes dem parallel stattfindenden Kampf von Eutin I (Tabellenzweiter) gegen Kaltenkirchen I (Tabellenführer) widmen.

Als ich dann die Zeit hatte, mich oben sehen zu lassen, war ich mir nicht so sicher mit Johannes Einschätzung. Eitel Jandts Stellung war recht passiv und das liegt ihm nicht. Auch Wolf Krumbholz sah sich bei wechselseitiger Rochade dem Aufmarsch gegnerischer Kräfte gegenüber. Herbert Romahn stand ausgeglichen und Hans-Georg Heber ein wenig besser. Stefan Kosanke stand auch besser, aber sein Gegner hatte gefährliche Konterchancen.

Dann musste ich mich wieder in meine Partie vertiefen und kurz darauf kam Johannes’ Meldung „Oben gibt es ein Massaker. Alle 6 stehen auf Gewinn“.

Tatsächlich hatte sich Stefans Gegner seiner einzigen aktiven Figur beraubt, verlor erst einen Bauern, dann die Übersicht und dadurch gleich die Qualle mit. Eitel hatte seinen Gegner auskontern können und war drauf und dran die Figur und damit die Partie zu gewinnen. Hans-Georg erdrosselte in seiner ruhigen Art seine Gegnerin und Wolf zeigte seinem Gegner, wie man eine Stellung richtig knackt. Herbert hatte alle Angriffsbemühungen seines Gegners abgewehrt und war dabei, dessen Dame nebst einem Turm einzumauern.

Kurz danach kamen auch die Vollzugsmeldungen. Überraschenderweise hatte Eitel den Figurengewinn jedoch ausgelassen, was seine Stellung nicht aushielt. Der einzige Wermutstropfen an diesem Tag. Nachdem auch ich meine Partie sicher nach Hause bringen konnte, war es an Peter, wieder einmal als Letzter spielen zu müssen. Beim Stand von 6:1 lehnte er in beidseitiger hoher Zeitnot ein Remisangebot ab. Mit dem 40. Zug tauschte man die Damen und danach fand sein Gegner trotz 30-minütiger Überlegung keinen Weg mehr, sich zu verteidigen. Peter bot ihm dann durch einen unbedachten Zug unbeabsichtigt diese Möglichkeit, aber der Eutiner sah dies nicht und gab sich kurz danach zum 7:1 geschlagen.


Bezirksklasse: am 10.12.2006 die dritte Runde gegen Reinfeld II
Oldesloes Zweite Mannschaft hatte in ihrem Heimspiel die Zweite Mannschaft aus Reinfeld zu Gast. Man verfuhr wie in den vorangegangenen Runden: An den ersten Brettern hielt man die nominell stärkere Gegnerschaft im Zaum und der Kampf wurden an den hinteren Brettern entschieden. Bei dem 5,5:2,5 konnte man die einzige Niederlage von Peter Husfeldt verschmerzen. Zwar gab es auch hier einen kampflosen Sieg durch Bernd Baumast, der war aber nicht entscheidend. Wichtig war letztlich der doppelte Punkterfolg durch Herbert Hoffmann und Manfred Tilp, wobei Manfred gleich in der Eröffnung einen Bauern nebst Qualität einstellte, dies mit Einsatz und Kampfkraft aber wieder wettmachte.



Verbandsliga: am 19.11.2006 die zweite Runde gegen Eutin I
Die zweite Runde bescherte uns den Tabellenführer und „ewigen“ Meisterschaftsaspiranten von Eutin I. Die Eutiner hatten in Runde 1 ihre eigene Zweite Mannschaft mit 5:3 bezwungen und auch gegen uns trugen sie die Bürde des Favoriten. Dass diese Bürde ganz schön schwer sein kann, ließen sich die Gäste zunächst nicht anmerken.

An Brett 7 konnte Felix Heimbächer einen überzeugenden Angriff aufs Brett zaubern und Herbert Romahn hatte schnell das Nachsehen. Da auch Eitel Jandt gegen Jan Haserodt nach schlechter Eröffnungsbehandlung mehr als verdächtig stand, suchten wir an den anderen Brettern nach Kompensation, aber weit gefehlt. Nur Wolf Krumbholz hatte einen vagen Angriff, die anderen quälten sich in unklaren Stellungen.

Noch vor der ersten Zeitkontrolle hatte sich dann aber Johannes Katzer seinen Gegner Rolf Gehrmann zurechtgestellt. Seinem Angriff konnte sein Gegner nicht standhalten und Johannes konnte zum 1:1 ausgleichen. Danach verlor Eitel eine aussichtslos gewordene Stellung, aber im Gegenzug musste Rolf Bohl dem Angriffswirbel von Wolf an Brett 8 Tribut zollen. Er verlor eine Figur und die Partie. Zwischenstand 2:2 und plötzlich sah alles riesig für uns aus. Zwar verlor Hans-Georg Heber seine Partie gegen Bernd Chod, aber postwendend musste Olaf Töpper gegen Stefan Kosanke einsehen, dass sein verbundenes Freibauernpaar gegen 2 freie Randbauern auf a und h im Bauernendspiel auf verlorenem Posten stand. Die Stellung war aber auch sehenswert: 2 Bauernketten, die sich im Zentrum gegenüberstanden, dann die schon recht weit vorgerückten Freibauern auf f und g, aber der König des Eutiners war weit zurück und konnte sich entscheiden, welchen Randbauern er zur Dame ziehen lassen musste.

3:3 und an Brett 1 hatte sich Volker Gülke gegen mich in eine schwierige Stellung manövriert. Der Punkt musste meiner sein! Derweil schafften Peter Buchmann und Andreas Jansen in einer von Anfang an komplizierten Stellung grade so eben die Zeitkontrolle und Peter stand nach meiner Einschätzung eher etwas besser.

Tatsächlich konnte ich dann die Partie für uns entscheiden, auch wenn Volker bis zum 65. Zug gegen hielt und praktisch bis zum Schluss unangenehme Gegendrohungen aufstellte.

Leider verlor Peter seine Partie zum abschließenden 4:4 – 8 Partien und kein einziges Remis!

Vor dem Kampf wären wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden gewesen, zurückblickend konnten sich die Eutiner über den Punktgewinn mehr freuen als wir.



Bezirksklasse: am 19.11.2006 die zweite Runde gegen Kaltenkirchen IV
Der Mannschaftsführer hat mit nur einen Kurzbericht übermittelt - vielleicht gibt es demnächst etwas mehr...

Die neu formierte Mannschaft von Bad Oldesloe II macht Furore. Im zweiten Spiel der zweite Sieg und nach den Worten des Mannschaftsführers wieder mehr als verdient.

Die Siege erzielten Werner Kolbohm, Viggo Westerlin, Peter Husfeldt und Manfred Tilp. Neben den Verlustpartien von Herbert Hoffmann und DR. Wilmhardt Borngräber konnten Matthias Gödelt und Robert Isengardt mit zwei Remis den 5:3 Endstand einsacken, wobei Robert am Schluss in gewonnener Stellung beim Stand von 4,5:2,5 in das Remis einwilligte. Das sieht doch recht gut aus!





Verbandsliga: am 29.10.2006 die erste Runde gegen Schwarzenbek
Der Bericht ist leider verloren gegangen!
Also in Kurzfassung:
Unglückliches 3,5:4,5 gegen unseren "Angstgegner".
Lief alles super, bis Stefan Kosanke seine glasklare Gewinnstellung versemmelte. Dann wurde es eine Niederlage an Stelle des erhofften Siegs.



Bezirksklasse: am 29.10.2006 die erste Runde gegen Mölln
Zum Spiel liegen mir nur lückenhafte Berichte vor. Nach dem vermeintlichen kampflosen Punkt für Ulrich Masuhr an Brett 7 (er hätte an Brett 6 spielen sollen!!) gewann Herbert Hoffmann an Brett 6 dann recht schnell. Leider musste Peter Husfeldt die Segel streichen. Zum Schluss kämpften noch Viggo Westerlin und Matthias Gödelt. Da der Kampf entschieden war, wurden beide Partien Remis gegeben. Nach den Worten von Matthias hat es auf jeden Fall Spaß gemacht und der Sieg war mehr als verdient. Wenn das nichts ist!

Aufgrund eines Missgeschicks von mir (ich hatte den Spielbericht vorgeschrieben und leider Ulrich Masuhr vergessen aufzuführen) wurde die kampflose Partie von Ulrich leider für beide Seiten genullt, weil er dann versehentlich an Brett sieben gespielt hat, aber an sechs hätte spielen müssen. So wurde es ein 4,5:2,5 Sieg gegen Mölln II.




Autor: Hans-Werner Stark

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