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Mannschaftsschwund



Bereits lange vor Saisonende hatten die Verantwortlichen des SC Eppingen in der ersten Schach-Bundesliga das Handtuch geschmissen. Der Hauptgrund war, dass die Schaar der "Macher" im Klub extrem abgenommen hatte. Nicht nur in der ersten Bundesliga gilt es viel zu organisieren. Als leidgeprüfter Vorsitzender eines kleinen Vereins kann ich die Entscheidung durchaus verstehen. Nun haben aus dem Westverband die möglichen Aufsteiger Köln-Porz (traditionell) und DJK Aachen auf den Aufstieg verzichtet, so dass neben den SF Berlin auch der FC Bayern München als beste Absteiger die Liga halten konnten.

Während ich die Entscheidung der Kölner, aus prinzipieller Ablehnung der Schachbundesliga als Institution auf einen Aufstieg zu verzichten noch nie nachvollziehen konnte, halte ich den Verzicht der Aachener aus finanziellen Gründen für ebenso schwerwiegend, wie den Rückzug der Damenmannschaft aus Halle aus der ersten Frauenbundesliga. Auch dort konnte man den finanziellen Aufwand nicht mehr stemmen. Die Professionalisierung des Schachsports - auch im Frauenbereich - hat Formen angenommen, die vermehrt den Vereinen ohne "Übersponsor" den Weg in höheren Ligen verwehrt. Aber ist das tatsächlich so?

Der SK Norderstedt hat zum zweiten Mal den Sprung in die erste Liga geschafft und das Team, hat sich mächtig gefreut. Es gilt viel zu organisieren und es gilt auch Geldmittel aufzubringen und zwar selbst dann, wenn die Spieler keine Vollprofis sind oder sogar in Gänze auf ein Gehalt verzichten. Wenn man die Grundkosten nicht decken kann, kann ich den Rückzug verstehen. Aber wenn man "auf Teufel komm raus" die Liga nur halten kann, wenn teure Spieler eingekauft werden, wozu dann der Aufstieg? Verstärkungen sind ok, aber die ganze Mannschaft umkrempelt? Spieler/Spielerinnen einzusetzen, die keinen Bezug mehr zum Klub haben? M.E. keine gute Entwicklung. Es gab in früheren Jahren laute Stimmen aus den Lagern etablierter Klubs, die angesichts der Dauer-Fahrstuhlmannschaften eine Reduzierung der Anzahl der Klubs in der ersten Liga gefordert haben. Diese Stimmen mag es immer noch geben, allerdings mögen sich diese Herrschaften einmal überlegen, ob sie tatsächlich eine Profiliga nach amerikanischem Vorbild wollen. Kein Auf- und kein Abstieg mehr?! Es ist doch ein tolles Gefühl, eine Liga nach oben zu klettern, selbst wenn man den sicheren Abstieg vor Augen hat. Das macht die Ligen breiter, es gibt mehr junge Spieler, die sich mit ihrer Mannschaft identifizieren können und das Schach in Deutschland kann auf Dauer nicht davon leben, sich aus dem Heer der "Gastarbeiter" aus Ost-Europa zu bedienen, bzw. sich permanent der Wanderarbeiter zu bedienen, die zeitgleich in 3-4 Klubs in ganz Europa beschäftigt sind.

Habt Mut! Es muss nicht immer ein Team von Spielern/Spielerinnen sein, das komplett aus Legionären besteht. Dann verliert man eben 0:8 gegen Baden-Baden und 1:7 gegen Werder Bremen, na und? Der eine Punkt gegen Werder wurde dem Team sicher nicht geschenkt.



Autor: Hans-Werner Stark

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