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Saisonberichte 2015 - 2017


Die Berichte sind leider nicht ganz vollständig, weil sie aus persönlichen Gründen nicht lückenlos geführt wurden.....


Verbandsliga B: 7. Runde am 19.03.2017: 4,5:3,58 gegen den SK Kaltenkirchen und 8. Runde am 02.04.2017: 7:1 gegen den Lauenburger SV

Abstiegsgespenst vertrieben (fast...)

Gegen Kaltenkirchen konnten wir in der gewohnten Aufstellung antreten, aber wir taten uns mehr als schwer. Selbst die ultra-schnelle Führung durch mich brachte wenig Sicherheit in das Oldesloeer Spiel. Die Gästespieler waren um jeden halben Punkt bemüht. Eklatant deutlich wurde das in der Partie von Marc Duhn. Sein Gegner ging mit Weiß allen Komplikationen aus dem Weg und Marc fand keinen Dosenöffner. Einzig Nico Willers zerlegte schnell die Königsstellung seines erfahrenen Gegners, tat sich danach zunächst etwas schwer, aber gewann die Partie dann praktisch im zweiten Anlauf. Wir gerieten danach ins Schlingern, weil die Oldesloer ihre guten Stellungen nicht verwerten konnten und es kam, wie es kommen musste. Lennart Schneider stellte nach einem taktischen Patzer seine positionell gute Stellung ein. Als sein Gegner dann mit gesunder Mehrqualle Remis anbot, war der Kampf doch noch gewonnen, denn Axel Jakobi, Andre Blöß und Michael Gurski standen deutlich besser, wenngleich ihnen kein Gewinn mehr gelang. Stefan Kosanke überzog derweil seine Stellung und verlor sogar noch.

Für unseren Gegner aus der Runde 8 war schon vor der Partie klar, dass sie im kommenden Jahr wieder in der Bezirksliga angreifen müssen. Wir mussten dagegen noch etwas für unser Punktekonto tun, denn ggf. steigen 5 Teams aus beiden Verbandsligen ab und dann entscheidet das Fernduell der jeweiligen Tabellenachten über den Klassenerhalt.

Die Gäste waren mit 3 Ersatzspielern klar der Underdog, wenngleich Lauenburg diese Rolle in den letzten Jahren mit Genuß zelebriert hatte. Aber dieses Mal kamen sie vollständig unter die Räder. Nach einer Geburtstagsfeier am Vortag war die Anzahl der Stunden, die ich selbst mit Schlafen verbracht hatte, überschaubar. Da kam mir die relativ anspruchslose Eröffnungsbehandlungen meines Gegner sehr gelegen. Nach 13 Zügen Theorie Remis im 14. Zug. Alles in Windeseile runtergebolzt. Gesamtspielzeit keine 20 Minuten. Gefühlt stand da zumindest bereits Axel Jakobi auf Gewinn. Nach einer Stunde war zwar noch nicht viel passiert, aber an fast allen Brettern hatten wir die Initiative und nach 2 Stunden auch die ersten vollen Punkte. Lennart Schneider hatte seinem Gegner die Figur abgenommen, der dann wenig Lust auf Weiterspielen hatte. Axel hatte die Dame für Turm und Figur eingeheimst und konnte einen Mattangriff vollenden. Da konnte unser Edeljoker Peter Buchmann Remis machen und seinerseits zu einer Geburtstagsfeier aufbrechen. Kurz danach saetzte sich Nico Willers durch und auch Stefan Kosanke holte seinen Punkt. Andre vollendete seine Partie mit einem Matt-Zug (und holte endlich den vollen Punkt mit Schwarz ;-)).

Einzig Michael Gurski quälte sich und seinen Gegner noch etliche Zeit. Er hatte die Partiem klar dominiert, wählte dann aber in Gewinnstellung eine Fortsetzung, die die Partie - wie beabsichtigt - vereinfachte, allerdings zu sehr. Im weiteren Verlauf verlor sein Gegner dann aber die Übersicht und es entstand die Stellung, an der bereits viele Spieler verzweifelt sind: Turm und 3 Bauern gegen Läufer und 3 Bauern auf dem selben Flügel. Michael wickelte dies aber souverän zum 7:1 ab.

Das sollte es eigentlich gewesen sein. Aber 100%ig sicher ist der Klassenerhalt trotzdem nicht. Sollten tatsächlich 4 Teams aus der Oberliga absteigen und sollte es 2 Schleswig-Holsteiner erwischen, müssen unverändert zusammen 5 Teams aus beiden Verbandsligen absteigen. In der Verbandsliga A können die in Betracht kommenden Teams alle noch in der letzten Runde doppelt Punkten und uns abhängen, sollten wir gegen Eutin verlieren und am Ende Platz 8 einnehmen. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, aber sie besteht.





Verbandsliga B: 6. Runde am 19.02.2017: 4,0:4,0 gegen den Möllner SV

Endlich ein Teilerfolg

Der erste Teilerfolg war, dass wir wieder in voller Mannschaftsstärke antreten konnten. Und dann hätten wir fast 2 Punkte aus Mölln mitgenommen. 10 Uhr, 32 Personen stehen vor den Räumen in Mölln, aber wir kommen nicht rein. Wolfgang Krüger hat erst mit dem Kopf geschüttelt und dann gelacht, während der Hals von Mike Schlüter kurz vorm Platzen war. Dann schoss jemand heran und wir konnten mit rund 30 Minuten Verspätung doch noch anfangen.

Wer so etwas Ähnliches einmal erlebt hat, weiß vielleicht, wie es uns Oldesloern ging. Nicht das wir glücklich mit dem kampflosen Sieg gewesen wären, aber....

Anschließend war die Luft raus aus dem Kampf. Mölln war froh, nicht kampflos verloren zu haben und wir sind in ein kleines Tief gesackt. Wolfgang erstickte dann meine Vorbereitung im Keime, was ich aber postwendend in gleicher Weise erwiderte. Es kam wie es kommen musste: Wolfgangs Remisangebot, was ich zunächst zurückwies. Mal sehen, was die anderen machen. Das schien der Startschuss für die anderen zu sein. Ausgekämpft kann man das nicht nennen, aber wir waren am Ende zufrieden, an Stelle des Fast-Sieges wenigstens einen Zähler geholt zu haben.

Bezirksliga Ost-A: 6. Runde am 19.02.2017: 0,5:7,5 gegen den Schwarzenbeker SK

Nächste deklassierende Niederlage

Ein einsamer Spieler der gemeldeten Stamm-Formation war bei Oldesloe II noch an Bord und der holte sein Remis. Wolf Krumbholz vertritt den Verein in dieser Saison ausgesprochen gut. Aber die anderen waren schlicht überfordert. Wenn man vor der Saison gewusst hätte dass dem Team Rund um Runde die Unterstützung von den etablierten Kräften versagt wird, hätte man den Aufstieg sicher nicht angenommen. Einige Partien wurden dann sogar noch in klarer Gewinnstellung versemmelt. Es kommt wirklich knüppeldick.

Kreisklasse: 6. Runde am 19.02.2017: 1,0:3,0 gegen den Lübecker SV IX

Auch in der Kreisklasse sah sich das Oldesloer Team einem übermächtigen Gegner gegenüber. Jugendspieler Joseph Ho rettete die Ehre und holte seinen nächsten Punkt.



Verbandsliga B: 5. Runde am 05.02.2017: 3,0:5,0 gegen Lübecker SV IV

Nächste große Chance vertan

Immerhin mit 7 Spielern (und nicht mit 5, wie eine Runde zuvor) konnten wir gegen den LSV IV antreten. Diese Vorlage ist natürlich bitter, aber noch zappeln wir. Und nur, wer sich nicht bewegt, ist bereits tot.

Insgesamt waren die Chancen verteilt, wenngleich diese Punktvorlage etwas auf die Nerven der spielenden Oldesloer drückte. Es begann dann auch insgesamt recht verhalten. Etwas zäher Aufbau in der Partie zwischen mir und Marco Frohberg und etwas geschachtelt zwischen Andre Blöß und Heiko Rickert. Stefan Kosanke und Prof. Mentlein übten eine Art Könisginder. Marc Duhn hatteb nach meinem Eindruck gegen Detlef Pohl schnell Ausgleich, während Axel Jakobi gegen Frank-Michael Wirries einmal mehr einen Bauern für Druckspiel ins Geschäft gesteckt hatte. An den Jungbrettern 7 und 8 nichts los.

An dieser Situation änderte sich lange nichts. Die neue Bedenkzeittegelung bringt es aber mit sich, dass man bei bedächtiger Spielweise nach ca. 2 Stunden etwas Fahrt aufnehmen muss. Und just in diesem Mometn verlor ich den Faden. Als ich dann 2 Varianten miteinander verwob (in der einen hätte ich einen Bauern mit Schach geschlagen, ich wählte aber die andere glaubte aber immer noch an das Zwischenschach - oh man...) hatte mein Gegner einen saustarken Zwischenzug, der mich vollständig lähmte. Also 0:2, dem Andre leider nur ein Remis folgen lassen konnte. Nico Willers wühlte sich gegen Max Marian Dörp in ein offensiv vorgetragenes Endspiel, das in ein weiteres Remis mündete. Hochdramatisch die Schlussphase zwischen Horst Mentlien und Stefan Kosanke, die Stefan aber in haarsträubender beidseitiger Zeitnot zum sicheren Sieg nutzen konnte. Nachdem auch Axel seine Partie sauber gewinnen konnte, war der Ausgleich hergestellt.

Zu meinem Schrecken stellte Marc Duhn in einem etwas besseren Endspiel einzügig eine Figur ein und Lennart Schneider wusste mit Mehrqualle eine Doppelbauernwalze nicht zu stoppen. Am Ende eine etwas ernüchternde Niederlage.

Bezirksliga Ost-A: 5. Runde am 05.02.2017: 2,0:6,0 gegen den Ahrensburger TSV

Jugend hält die Fahne hoch, trotzdem deftige Niederlage

Die Ausnahme wird zur Regel: Wieder einmal tritt die 2. Mannschaft mit zahlreichen Ersatzleuten und nur mit sieben Spielern an. Der Blick auf die Aufstellungen zeigte gleich, wo es lang geht. Die Oldesloer lagen zwischen 100 bis 400 DWZ-Punkte hinter ihren Gästen aus Ahrensburg zurück.

Der Spielverlauf ist schnell erzählt. Die Ahrensburger drückten ihre Gegner schnell in die Defensive, nur Taron Khachatryan hatte sich bereits einen Bauern gemobst. Anja Yüksel stellte gegen Jens Lorenz eine Figur ein, was gegen einen erfahrenen Gegner nicht zu kompensieren ist. Auch Viggo Westerlin musste gegen Wolfgang Suchanek erkennen, dass er kombinatorisch unterlegen war; also erneute Niederlage. Die Überlegenheit bei den Gästen mussten dann nacheinander Alik Khachatryan uns Edris Hami erkennen. Sie wurden von Dümmke und Hölzel überspielt.

Dann die erfreuliche Überraschung: Baran Yüksel gewann gegen Henkel.Baran konnte spielerisch diesmal sein Potential umsetzen und nach Damengewinn die Partie locker nach Hause fahren. Dagegen hatte sich Michael Kottke gegen Lehmann viel zu passiv aufgestellt, was dieser konsequent ausnützte. Taron hatte seine Bauernraub-Beutezug fortgesetzt und lag mit zwei bzw. drei Bauern in Front. Obwohl Hilbig noch länger"zappelte", musste er die Überlegenheit des jungen Oldesloers anerkennen und in die Niederlage einwilligen.

Die beiden Siege der jungen Nachwuchsspieler Baran und Taron waren an diesem Sonntag das einzig Erfreuliche, die Niederlage mit 2:6 unter den geschilderten Umständen gegen hoch überlegene Ahrensburger standesgemäß.

Kreisklasse: 5. Runde am 05.02.2017: 0,0:4,0 gegen Turm Reinfeld II II

Null Chance

Gegen die zweite Mansnchaft aus Reinfeld trat an diesem Wochenende eine reine Jugendmannschaft an, die gegen die erfahrenen Gäste nicht den Hauch einer Chance hatte. Getoppt wurde alles noch dadurch, dass Brett 1 verschlafen hatte. Nur U10-Spieler Ruben Engels brachte seinen Gegner etwas ins Schwitzen, übersah dann aber eine forcierte Abwicklung.



Verbandsliga B: 4. Runde am 15.01.2017: 3,5:4,5 gegen Turm Kiel II

Chancenlos

Gleich zu Beginn des neuen Jahres hagelte es Absagen für diesen Mannschaftskampf und das sowohl für die erste, als auch für die zweite Mannschaft. Wir hatten damit nicht einmal 16 Spieler im Angebot, wobei man die logistische Seite nicht vergessen darf. Was nutzt es einem, wenn man in einem Team 8 Autofahrer hat und in dem anderen nicht einen? Turm Kiel II gehört in dieser Saison sicher nicht zu den eigentlichen Oldesloer Gegnern so dass ich mich entschloss, unserer zweite Mannschaft nicht völlig im Regen stehen zu lassen. Dabei war ich selber noch einen Tag vor dem Kampf außer Gefecht und fuhr im wahrsten Sinne des Wortes mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend nach Bordesholm und nicht nach Kiel. Die Türmer haben nämlich ihren Spielort verlegt. Schöne Räume und nette Gastgeber (auch wenn sie uns die Punkte nicht geben wollten).

In Anbetracht von 3 unbesetzten Brettern war die Wurst bereits vor dem ersten Zug gegessen. Aber die 5 Aufrechten (im Vergleich zu den vielen Waagerechten) machten ihre Sache gut. Ich hatte es mit Ferdinand Voelzke zu tun, der wie immer unter die Maurer ging und klassische Musik auflegte: Die Fuge in C-Ment. Stefan Kosanke und Peter Marxen übten sich in gegensätzlichen Rochaden, während Axel Jakobi gegen Rolf Luckow ein mutiges Gambith entkorkte. Nico Willers und Lennart Schneider bauten sich derweilt gegen Philipp Sieweck und Bernd Hansen sehr solide auf.

Als erste hatten Stefan und Peter keine Lust mehr. Ausgekämpft war das nicht, aber ein schönes Remis für Stefan.Das taten ihm dann Nico und Lennart nach. Bei Gegnern mit fast 400 DWZ-Punkten Vorsprung eine gelungene Vorstellung. Ich hatte meine Druckstellung behalten, während bei Axel die Luft raus war. Sein Gegner wollte unbedingt weiter spielen, wenngleich die Stellung mittlwerweile trotz Minusbauern für Axel gut haltbar schien. Axel raunte mir dann zu, dass er aufgeben würde, wenn ich meine Partie beenden sollte. Da der mögliche Sieg gegen Ferdinand noch einen Haufen Arbeit versprach, bot ich meinem Ggener Remis an, was dieser sofort annahm. Das 2:6 ist vermutlich um mindestens einen halben Punkt zu niedrig für uns ausgefallen, aber so kamen wir zeitig nach Hause.

Bezirksliga Ost-A: 4. Runde am 15.01.2017: 1,5:6,5 gegen den Lübecker SV V

Kein Blumentopf zu gewinnen bei Lübeck V

Stark ersatzgeschwächt musste Bad Oldesloe II bei Lübeck V antreten, und die DWZ-Unterschiede waren eklatant zu Gunsten deer Domstädter. Einen Punkt gaben die Gäste gleich mal ab, da sie nur zu siebt antreten konnten. Nach gut einer Stunde war der nächste Punkt weg, da Baran Yüksel kurz nach der Eröffnung eine Abwicklung falsch berechnete, obwohl er endlos Zeit dafür zur Verfügung hatte. Michael Kottke rührte gegen seinen deutlich DWZ-stärkeren Gegner Beton an und bot Remis an , was auch angenommen wurde. In einem Spanier vertauschte Matthias Gödelt die Zugfolge, geriet damit in eine Eröffnungsfalle, aus der es kein Entrinnen mehr gab.

Taron Khachatryan, ein talentierter Nachwuchsspieler, konnte zwei Springer gegen einen Turm einheimsen, übersah dann eine Angriffsmöglichkeit seiner Kontrahentin und verlor Haus und Hof. An Brett 1 musste auch Wolf Krumbholz gegen einen deutlich DWZ-überlegenen Lübecker antreten, baute verdeckte Drohungen auf und verursachte langes Nachdenken beim Gegner; so langes, dass jener schließlich durch Zeitüberschreitung verlor, bei etwa ausgeglichener Stellung. Viggo Westerlin riskierte es bei deutlich schlechterer Position einen Bauern zu "fressen", was postwendend zum eigenen Untergang führte.

Eine wirklich technisch schöne Partie spielte Edris Hami in seinem ersten Punktspiel in der zweiten Mannschaft. Obwohl in der DWZ haushoch unterlegen, heizte er seinem Gegner kräftig ein. In Verkennung seiner noch reichlich vorhandenen Zeit, fabrizierte er eine Ungenauigkeit, die der Lübecker sofort ausnützte und die Partie gewann.

So lautete das Endergebnis 1,5 zu 6,5. Die Oldesloer mussten damit in der Bezirksliga einmal mehr Lehrgeld zahlen.

Kreisklasse: 4. Runde am 04.12.2016: 3,5:0,5 gegen Lauenburg II

Toller Erfolg

Mit einer Jugendmannschaft im Schlepptau reiste Anja Yüksel nach Lauenburg. Der klare Underdog ging aber schnell in Führung, als Lasse Schneider seinen Ggener überrollte. Mohammad Tabakh konnte dem ein starkes Remis folgen lassen. Den Sack band dann Anja Yüksel am Spitzenbrett selber zu, als sie ihrem Gegner zunächst einen Bauern abnahm, den sie im Endspiel zum Sieg nutzte. Dem tollen Tag setzte Anes Idrizilari die Krone mit einem weiteren Sieg auf. Ein Sieg - zumal in dieser Höhe - hätte vor dem Kampf wohl niemand der Oldesloer erwartet.



Verbandsliga B: 3. Runde am 04.12.2016: 3,5:4,5 gegen TuRa Harksheide

Nächste große Chance vertan

In dieser Saison gehört TuRa im Grunde nicht zu unserer eigentlichen Gegnerschaft. Die personellen Zugänge, sowie die fast dramatischen persönlichen Spielstärkesteigerungen im Team aus Norderstedt haben sie zum einzig verbliebenen echten Konkurrenten von Turm Kiel II gemacht. Mein Gesicht hellte sich allerdings etwas auf, als ich die Aufstellung unserer Gegner sah. Das sah nicht so aus, wie in der Runde zuvor. Wir konnte dagegen wieder auf Michael Gurski zurückgreifen. Die nächste Steilvorlage erhielten wir, als Henrik Meyer nicht erschien und Michael nach einer Stunde den kampflosen Punkt einfahren konnte. Sein Gegner war erkrankt und wusste tags zuvor noch nicht, ob er würde spielen können.

Also 1:0 nach 60 Minuten. Nur hatte ich das dann im Grunde schon ausgeglichen. Nach einem zweifelhaften Eröffnungszug spielte ich konsequent schlecht weiter und hatte nach 13-14 Zügen gegen IM Alexander Bodnar eine aufgabereife Stellung. Ich wollte das meinen Mitspielern nicht antun und tat so, als wenn ich Kompensation für die Qualität und den Minusbauern haben würde. An Brett 3 spielte Andre Blöß gegen Inken Köhler für meinen Geschmack zu passiv und an Brett 4 versäumte Stefan Kosanke gegen Artur Oganessjan eine vorteilhafte Fortsetzung und geriet in Bedrängnis. Marc Duhn hatte sich derweil gegen Emily Rosmait eine bequeme Stellung erarbeitet. Axel Jacobi stand gegen Thomas Mandelkow schlechtweg besser, Nico Willers hatte gegen Eberhardt Schabel Ausgleich erzielen können, während sich Lennart Schneider an Brett 8 seinen Gegner Tim Lengler langsam zurecht stellte, ohne dass dieser irgentwo die Initiative hätte ergreifen können. Alles in Allem standen wir besser, als man vor dem Kampf hätte befürchten müssen.

Leider dritete Andre in eine immer passivere Stellung, wenngleich der Dosenöffner für seine Gegnerin nicht in Reichweite war. Stefan hatte einen satten Minusbauern ohne Gegenspiel, dafür hatte Marc einen Mehrbauern und schickte sich an, einen zweiten zu gewinnen. Axel stand völlig überlegen und konnte vor Kraft kaum laufen, so wie auch Lennart; nur Nicos Stellung wurde schwierig.

Dann geschah auf meinem Brett das Unglaubliche. Mein Gegner fand drei Züge in Folge nicht einmal den zweitbesten Zug unf plötzlich hatte ich bei unveränderter Materialverteilung einen Monsterspringer im Zentrum und etliche häßliche Drohungen gegen die gegnerische Dame. Der IM gab die Qualle zurück und wickelte in eine Turmendspiel mit Mehrbauer ab. Für den Mops hatte ich nach meiner Einschätzung mehr als genug Kompensation. Es war noch ein hartes Stück Arbeit, aber das sollte ich halten könnne. Leider hatte Andre das falsch eingeschätzt und seine Stellung selbst geöffnet. Er glaubte nicht an seinen Mannschaftsführer. Verliert die Jugend ihr Vertrauen in mich ;-) ? Sei es drum. Inken Köhler ergriff die Chance, einen Bauern, das Endspiel und am Edne den Punkt. Stefan hatte da schon verloren. Marc brachte uns noch einmal heran und auch Lennart holte den vollen Punkt. Leider hatte Axel da seine Stellung verzockt. Nicht mel Remis, sondern eine Niederlage stand zu Buche. Dann war Caissa unseren Gästen hold. Nico hatte sich toll zurückgespielt und im Versuch seines Gegners, dem Remis auszuweichen, geriet er auf die Verluststraße. Leider sah Nico das nicht. Ihm unterlief dann ein grober Fehler und er verlor doch noch. Sehr schade....

Bezirksliga Ost-A: 3. Runde am 04.12.2016: 3,5:4,5 gegen den Möllner SV II

Gut gekämpft, aber gegen Mölln II knapp verloren

Als die Möllner ihre Spieler in die Aufstellungsliste eintrugen, war klar, dass sie unter allen Umständen gewinnen wollten. Sie hatten fast alle ihre bisher pausierenden Spitzenspieler dabei und den Oldesloern schwante Böses. Der Spielverlauf entsprch dem so aber nicht, sondern eine Niederlage hätte nicht sein müssen.

Gut, dass Wolf Krumbholz gegen den sehr starken Henke verlor, kam nicht unerwartet. Aber an den weiteren Brettern gaben die Oldesloer keinen Fußbreit nach. Michael Kottke spielte gegen Guzvic und Sascha Fröhlich gegen Werner unentschieden, was in beiden Fällen als Erfolg zu bewerten ist. Jacob Warter musste sich gegen viel Druck wehren. Als Fiedler dann eine Figur einstellte, heimste Jakob den ersten Sieg ein. Baran Yüksel versäumte dann die Rochade, verlor anschließend Material und Partie gegen Gäbler. Taron Khachatryan brachte in seinem ersten Spiel die Oldesloer wieder ran, indem er Krohn buchstäblich ausspielte.

Matthias Gödelt hatte gegen Weyland fast durchgehend komplizierte Stellungen auf dem Brett, aber schließlich einigte man sich auf remis, weil kaum erkennbar war, wie die Partie zu Ende gespielt werden könnte. Verbissen kämpfte Anja Yüksel um einen ganzen Punkt oder wenigstens um einen halben. Am Ende musste sie Morave die Hand zum Sieg schütteln, hatte dabei aber leider im Mittelspiel den vollen Punkt einfahren können.

Somit verlor Oldesloe II knapp mit 3,5 zu 4,5, zeigte aber mannschaftlich als Aufsteiger in der Bezirksliga zum ersten Mal in eine couragierte Leistung.

Kreisliga: 3. Runde am 04.12.2016: 1,0:3,0 gegen TuRa Harksheide II

Wie die erste Mannschaft, so zeigte sich auch die dritte Mannschaft gegen TuRa als guter Gastgeber. Alik Khachatryan spielte zwar mehr als sauber und siegte überlegen, aber Mohammad Tabakh verzockte in überlegener Stellung, 2 Züge vor dem Matt noch seine Partie. Sonst hätte es zum Unentschieden gereicht. Toll, dass Nestor Siegfried Ehlers zum Spiel antrat, wenngleich er die Partie verlor. Edris Hami spielte zu sehr nach hinten und versäumte die Entwicklung, so dass dessen Partie zu Recht verloren ging.



Verbandsliga B: 2. Runde am 20.11.2016: 3,0:5,0 gegen Doppelbauer Kiel II

Punkt verschenkt

Vor dem Kampf fuhr ich mit gemischten Gefühlen nach Kiel. Zu einigen Ausfällen kamen noch 3 angeschlagene Spieler bei uns. Wenn die auch noch ausgefallen wären, hätte ich den Kampf komplett ausfallen lassen können. In Kiel bestätigte sich dann meine Befürchtung. Bei einem Heimspiel (auch Doppelbauers Erste Acht hatte Heimspiel und musste kaum Spieler aus der Zweiten abziehen) trat das Kieler Team erheblich stärker an, als bei einem Auswärts-Spiel. Die Gastgeber waren dann an 7 von 8 Brettern auf dem Papier favorisiert - mit bis zu 350 DWZ-Punkten Vorsprung. Tatsächlich begann der Vergleich aber überaus ausgeglichen.

Ich hatte gegen Lukas Wanner eine Theorievariante auf dem Brett, die ich bereits mehrfach gespielt und nach meiner Erinnerung noch nie verloren hatte. Andre Blöß musste sich mit dem unorthodoxen Spiel von Kennth Nahnsen auseinander setzen und geriet schnell unter leichten Druck. Stefan Kosanke traf auf Gunnar Dietrich und beide griffen zu soliden Aufbausystemen, während Marc Duhn gegen Oliver Fritsche sich zwar ruhig, aber nach meinem Geschmack mit zu wenig Perspektive aufbaute. Ruhig ging es auch zwischen Axel Jakobi und Joachim Hoffmann zu. Hoffmann war nach meinem Eindruck der einzige Doppelbauer jenseits der 20 Lenze. Nico Willers konnte den Aufbau von Moritz Karlisch neutralisieren. Bei Lennart Schneider und Finn-Christopher Petersen zeichnete sich ein Kampf auf des Messers Schneide ab. Unser Jüngster, U12-Spieler Baran Yüksel, hatte es mit dem U18-Meisterklassenspieler Tom Behringer zu tun. Barans Aufbau war durch unbekannte Fahrwasser strategisch ungünstig, aber lange hielt er alles zusammen.

Die etwas andere Bedenkzeit und leider häufige Gänge zum stillen Örtchen ließen mich kaum auf die anderen Bretter sehen. Grundsätzlich war aber alles lange in der Waage. Ich stand deutlich besser, Axel konnte das Gleichgewicht halten und Stefan sprang seinen Gegner an. Der hatte seine Stellung gelockert, was sich nicht zu seinem Vorteil entwickelte. Marc fand keinen Weg, echte Spannung ins Spiel zu bringe und musste mit ansehen, wie sein Gegner die Stellung mehr und mehr verstärkte. Bei Axel blieb alles unverändert im Lot. Des gleichen bei Nico. Auf Lennarts Brett brannte es lichterloh. Baran triftete in eine schlechte Stellung. Dann konnte Stefan mit einem taktischen Schlag gewinnen. Andre und Axel holten ihr Remis, desgleichen Nico. Leider verlor Marc dann die Partie und auch Baran stand auf Verlust. Da hatte ich eine zündende Idee, spielte gekünstelte auf Angriff, was FRITZ von +0,8 in eine -0,3-Stellung bewertete. Ich sah dann auch warum. Ich gewann einen Bauern, stand aber Sch.... In dieser Stellung fand ich auch noch einen grottenschlechten Zug. Mein Gegner opferte eine Figur, hatte ein Freibauernpaar und ich sah leicht entnervt nicht, wie ich noch gewinnen sollte. Im 41. Zug dann der Ober-Patzer. Im Jugendtraining sahen selbst meine Jungs mit 1000 DWZ den sofortige Gewinn für meinen Gegner und ich bekam nicht einmal den halben Punkt.

Nachdem Baran verloren hatte, bekam Lennart, der zwischen zeitlich gewackelt hatte, sein verdientes Remis. 3:5 und zusammenfassend muss ich feststellen, dass ich der Mannschaft einen Punkt gekostet habe. Schöner Mist....

Bezirksliga Ost-A: 2. Runde am 20.11.2016: 1,5:6,5 gegen SK Norderstedt III

Zweite ersatzgeschwächt neue hohe Niederlage kassiert

Mit wenigen positiven Erwartungen reiste die zweite Mannscchaft nach Norderstedt, da sie erheblich ersazugeschwächt antreten musste. Nach einem ersten Rundgang sah es aber nicht schlecht aus, die Partien befanden sich noch im ruhigen Fahrwasser. Dann allerdings änderte es sich schnell. Wolf Krumbholz, gewohnt forsch im Angriff, verrechnete sich bei einem Abtausch verlor eine Figur und gab auf. Auch Viggo Westerlin patzte bei einem Abtausch, verlor massiv Material. Die nächste Niederlage. Alik Khachatryan, in seinem ersten Spiel, griff beherzt an und "würgte" seinen Kontrahenten ganz massiv.

Auch hier ging beim Abtausch Material verloren, und der Norderstedter nahm den vollen Punkt. Einen ersten Lichtblick gab es bei Matthias Gödelt, der seinem DWZ überlegenen Gegner sicher standhielt und einen halben Punkt bekam, genauso Michael Kottke. Nach Quali-Verlust kämpfte Jakob Warter verbissen weiter, aber Anke Freter zeigte ihm, wie man gewinnt. Als Letzte spielte noch Anja Yüksel, es nach nach remis aus, bis sie zu schlechter Letzt einen Turm einstellte.

Fazit: die erwartete Niederlage, allerdings mit 1,5 zu 6,5 etwas zu hoch ausgefallen.



Verbandsliga B: 1. Runde am 25.09.2016: 6,5:1,5 gegen die Kieler SG

Überraschender dafür um so erfreulicherer deutlicher Erfolg

Mit der Kieler SG hatten wir nicht weniger als eine landesliga-erfahrene Truppe zu Gast. Vor dem Spiel hatte ich kalkuliert, dass die Gäste nicht in Top-Besetzung antreten würden, da etliche Kieler Spieler in der jüngeren Vergangenheit ausschließlich Spiele in Kiel oder der näheren Umgebung bestritten hatten. Dass die Kieler Ersatzbank aber so stark strapaziert werden würde, hatte ich nicht geglaubt. Da wir selber einmal mehr unsere jungen Spieler aufbieten mussten, gab es einen Kampf auf Augenhöhe. Nach DWZ waren die Kieler leicht favorisiert, insbesondere an den hinteren Brettern hatten sie hohe DWZ-Vorteile. Aber der Kampf begann zunächst überaus ausgeglichen.

Ich musste mich mich Peter Schmidt auseinander setzen. Hat man ihn, der im Vorjahr an den hinteren Brettern zu spielen hatte, als Prellbock vorgesehen? Nun, er machte seine Sache recht gut, wenngleich ich wenig Mühe hatte, zum Ausgleich zu kommen. Michael Gurski sah sich früh einem überfallartigen Angriff von Niels Bracke am Damenflügel gegenüber. Dafür nutzte er seinen Raumvorteil am Königsflügel. Mir gefiel seine Stellung, wenngleich Michael mir hinterher erzählte, dass er sich seiner Sache nicht ganz so sicher war. Andre Blöß hatte gegen Günther Bestmann eine Auffangstellung aufgebaut, die nicht ganz so verschachtelt war, wie man es von ihm gewohnt ist. Der Kieler hatte mehr Raum, aber wer Andre kennt, weiß, dass er nur so gemütlich aussieht. Seine Konter sind bltzschnell und gefährlich.

Stefan Kosanke hatte gegen Altmeister Franz Felser eine ihm offenbar unbekannte Eröffnung auf dem Brett. Ich hatte die Eröffnung, die Felser spielte, mal ausprobiert und wieder verworfen, weil sie zu erheblichen Stellungsschwächen führt, wenn Weiß bestimmte Prinzipien beachtet. Das tat Stefan aber nicht, sodass ich hier leichte Befürchtungen hatte. Sowohl Marc Duhn und Hans-Jürgen Scepanik, als auch Axel Jakobi und Josef Kollhoff hatten jeweils eine merkwürdige Stellung auf dem Brett, die ich nicht einschätzen konnte. Alle schienen etwas unterentwickelt zu sein. Nico Willers probierte sich im Orang-Utan aus, baute sich ruhig und besonnen auf. Er ließ nicht wirklich etwas zu und Lennart Schneider tat es ihm gleich. Das sah erfreulich aus.

Die neue Bedenkzeitregelung setzt scheinbar einige Spieler unter Druck. Die ersten Vor-Entscheidungen kamen schneller als sonst. Ich konnte gegen Schmidt die Initiative übernehmen, aber noch hielt er alles zusammen. Michael hatte Bracke eine Figur abgenommen. Der suchte Gegenspiel, das Michael aber konsequent verhinderte. Bei Andre begannen sich Diagonalen auf zu tun und sein Gegner lockerte seine Stellung. Dagegen stand Stefan unter Druck, verlor sogar einen Bauern. Axel hatte nur noch die Schwerfiguren auf dem Brett, bei jeweils 7 Bauern, allerdings hatte sein Gegner die Initiative. Nico konnte mir da den ersten halben Punkt vermelden. Der jüngste Kieler sah keine Perspektive mehr. Lennart hatte sein Spiel geöffnet, was ihm klaren Vorteil brachte, da sein Gegner es versäumte, den Damenflügel zu mobilisieren. Er konnte seinen Vorteil kurz danach mit taktischen Mitteln zum vollen Punkt verwerten.

Als ich noch grübelte, wie ich das Bollwerk meines Gegners sprengen konnte, fuhr Michael neben mir den vollen Punkt ein. Erstaunlicherweise kam dann auch Stefan und vermeldete den Sieg. Es hatte bei offener Stellung ein Scharmützel gegeben, aus dem Stefan mit klarem Materialvorteil heraus kam. Beim Stand von 3,5:0,5 bot mir mein Gegner Remis an. Andre hatte eine gefährliche Doppelturmdrohung gegen sich, die er mit Läuferdiagonalen kompensierte. Aufgrund der gelockerten Stellung von Bestmann schien Andre besser zu stehen. Marc hatte einen Bauern verloren, den er aber wieder einsammeln konnte. Ohne tiefer einzusteigen, sah ich deutliche Vorteile für ihn. Axel verlor einen Bauern, was in Anbetracht der Reststellung nicht gefährlich schien. Da mein Gegner relativ planlos hin und her zog und ich einen Plan hatte, lehnte ich das Remisangebot ab. Dank der gütigen Mitwirkung des Kielers konnte ich den Plan vollständig umsetzen und sicherte den Mannschaftserfolg. Axel opferte einen Turm und kam zum Dauerschach, Andre holzte plötzlich einen scheinbar gedeckten Bauern raus, was seinen Gegner vollständig aus dem Konzept brachte. Dessen Antwort führte umgehend zu Andres Sieg. Marc musste sich am Ende auch mit einem Remis begnügen. 6,5:1,5 ist auch deutlich genug und ging am Ende rasend schnell.

Bezirksliga: 1. Runde am 25.09.2016: 1,0:7,0 gegen Segeberger SF II

Ersatzgeschwächt ohne Chance gegen hochüberlegene Segeberger

Viel lief nicht zusammen beim Gastgeber und Aufsteiger in die Bezirksliga Bad Oldesloe II gegen die sehr starke Segeberger Zweite. An den vorderen Brettern stark ersatzgeschwächt, war man sogar gezwungen, das Spitzenbrett verwaist zu lassen - ohne Rückmeldung des Spielers. Bei einem Rundgang durch die Reihen fiel auf, dass mehrere Oldesloer(Jakob Warter, Viggo Westerlin und Baran Yüksel) bald mit einer Figur oder Quali im Rückstand waren und letzlich ihre Partien gegen Ferch, Schwert und Marx verloren. Besser machten es Kai Timm und Wolf Krumbholz gegen ihre DWZ-stärkeren Gegner Solar und Reher. Sie holten jeweils ein verdientes Unentschieden, was gleichzeitig auch die ganze Ausbeute blieb, da nach langem Kampf auch Matthias Gödelt und Michael Kottke(gegen Fleischmann und Henschen) die Segel streichen mussten. So stand am Schluss ein deprimierendes 1:7 auf dem Protokollzettel.

Kreisklasse: 1. Runde am 25.09.2016: 2:2 gegen SV Bad Schwartau IV

Die Mannschaft begann stark. Manfred Tilp konnten seinen jüngeren Gegner überspielen und gewinnen, während Taron Khachatryan seinen Aufwärtstrend bestätigte und seinem älteren Gegner keine Chance ließ. Beim Stand von 2:0 und besserer Stellung ließ Edris Hami sein Handy klingeln, was den Anschluss bedeutete. Anja Yüksel ließ sich dann in ausgeglichener Stellung leider den Schneid abkaufen, so dass die überglücklichen Schwartauer zum Ausgleich kamen.






Verbandsliga B: 9. Runde am 10.04.2016: 5,5:2,5 gegen die SVG Friedrichsort

Es geht doch noch

Es stand frühzeitig fest, dass wir erneut die halbe Mannschaft ersetzen mussten. Gleichzeitig hagelte es Absagen aus der unbeschäftigten 2. Mannschaft, so dass wir aus der Not eine Tugend machten und die letzten drei Bretter mit unserem "Jungvolk" bestückten. Eine waise Entscheidung, denn unsere Meldebretter 18, 19 und 20 trugen uns praktisch zum Sieg. Die Spieler aus Friedrichsort waren erstmals bei uns zu Gast. Sie waren vollständig angereist und hatten ihrerseits 2 Ersatzspieler dabei. Diese beiden hatten mit unseren Nachwuchspielern mehr als genug zu tun.

Nach rund 15 Minuten hatte Baran Yüksel an Brett 8 gegen Andreas Kohler eine klare Gewinnstellung auf dem Brett. Er benötigte weitere 5 Minuten zum Matt - 1:0. Danach tat sich lange Zeit nicht viel. Dieter Schalla entkorkte gegen mich eine Eröffnung, die ich tatsächlich noch nie auf dem Brett hatte. Die Theorie schätzt die Variante als fragwürdig ein, aber ich musste viel Zeit investieren, um mich zu orientieren. Beim Versuch einer schnellen Widerlegung schlitterte ich in gefährliche Situationen und in der Analyse habe ich einen Weg gefunden, in dem ich zwangsläufig einen Bauern eingebüßt hätte. Mein Gegner zog in dieser Phase überraschend schnell und er übersah seine gute Möglichkeit. So kam ich dann doch zum Ausgleich und langsam in eine vorteilhafte Stellung.

An Brett 2 versuchte sich Andre Blöß wie immer in seinem Schachtelaufbau mit seeeehr langen Wegen, den sein gegenüber Volker Haberer locker mitging. Marc Duhn hatte am dritten Brett gegen Torsten Bahr wieder Mal eine ausgefallenen Eröffnung mit Bauernopfer zelebriert. Keine Ahnung, wer da besser stand. Irgendwann sah ich, wie Marc einen Läufer auf f2 reinzimmerte, um anschließend einen Doppelangriff auf Turm und Springer zu führen. Das hätte was sein können, wenn Marcs König nicht im Zentrum festgehalten worden wäre. An Brett 4 stand Stefan Kosanke nach meinem Geschmack positionell deutlich besser, wenngleich kein konkreter Weg zu sehen war, wie er Volker Blitschau anspringen hätte können. Axel Jakobi konnte mit Schwarz gegen Marc Vollbrecht schnell zum Ausgleich kommen. Allerdings blieb ihm wenig Gelegenheit, seinerseits die Verteidigungskünste seines Gegners zu testen. Der ließ mit Weiß einfach nichts zu. Das sah bei Nico Willers gegen Volker Rohmann schon besser aus. Rohmann gelang es zwar, Nicos Königsangriff abzuwehren, indem am Damenflügel ein Streit vom Zaun gebrochen wurde, aber das brachte Nico einen gesunden Mehrbauern ein. Den hatte Lennart Schneider an Brett 7 gegen Harald Bedey auch abräumen können. Wann und wie das passierte, habe ich nicht mitbekommen. Lennart mühte sich redlich, seinen Mehrbauern zur Geltung zu bringen und ging dabei erfreulich überlegt und sorgsam zu Werke.

Ich versank in tiefes Grübeln, um meine Stellung noch weiter zu verstärken, so dass ich in latente Zeitnot kam und die Welt um mich zunächst nicht wahrnehmen konnte. Es war Stefan, der den zweiten Erfolg verbuchen konnte. Blietschau, der seine aktuell schwache Form unterstrich (0/8) fraß mit der Dame einen Bauern auf a2 und ließ sich diese dann für 2 Figuren abholen. Marc hatte sich mit seinem Gegner nach dem Tausch der meisten Figuren und Bauern auf Remis geeinigt, so, wie auch Axel, bei dem aber noch viel Holz auf dem Brett stand, das sich aber kaum noch bewegen ließ. Beim Stand von 3:1 bot ich Remis an, was sofort akzeptiert wurde. Kurz danach machte auch Andre Remis. Seine Stellung schien vorteilhafter zu sein, aber Lennart stand mit mittlerweile 2 Mehrbauern klar auf Gewinn, so dass Andre nichts reißen musste. Nico stellte dann mit seinem Remis den Sieg sicher. Er hatte seinen Mehrbauern wieder eingebüßt, aber die Reststellung konnte ohne hohes Risiko keine der Partien auf Gewinn peitschen. Lennart rundete dann im Endspiel den Erfolg ab. Eine gute Vorstellung!

Kreisklasse Ost: 9. Runde am 10.04.2016 2,0:2,0 gegen den SV Bad Schwartau IV

Davon habe ich wenig mitbekommen. Anja Yüksel hatte gegen Alwin Schwerdt nach ihrer Aussage einen Plan gefasst, der nicht funktionierte, so dass der Punkt verloren ging. Wie Mohammad Tabakh seine Partie verlor, habe ich nicht gesehen. Er war schnell wieder weg. Manfred Tilp soll viel Glück gehabt haben, denn sein Gegner gab wegen eines vermeintlich undeckbaren Matts aus. Tatsächlich soll es aber nicht undeckbar gewesen sein. Edris Hami stellte dann sicher den Ausgleich her.



Verbandsliga B: 8. Runde am 13.03.2016: 2,0:6,0 gegen Turm Kiel II

Auch in voller Besetzung chancenlos

Der Kampf gegen Turm Kiel II bot schon vor dem ersten Zug für uns nur wenig Hoffnung. 230 DWZ-Punkte Differenz im Schnitt verteilten sich auf 6 Bretter, d.h. an den einzelnen Brettern lagen unsere Gegner zwischen 300 und 500 DWZ-Punkten vorne. Da wir aber auch theoretisch nicht mehr absteigen konnten, war das die Chance für unseren jungen Leute, Erfahrung zu sammeln. Und das taten sie dann auch und stellten sich dabei zunächst ganz geschickt an.

Leider musste ich trotz vieler Jahre im Schachzirkus einmal mehr feststellen, dass es immer wieder etwas Neues gibt, was es zu erfahren gilt - auch wenn man darauf gerne verzichtet: 9:50 Uhr und 7 Oldesloer Recken standen vor dem Spiellokal. Um 10 Uhr nahmen diese 7 den Kampf auf und um 11:00 Uhr lagen diese 7 mit 0:1 hinten. Stefan Kosanke, ansonsten die Zuverlässigkeit in Person, war nicht erschienen. Das machte mich sehr unruhig und nachdenklich, so dass mein erster Gang zu Hause an den Rechner führte, aber auch da keine Nachricht. Dann nach meiner Kontaktaufnahme: Stefan hatte die Wochenenden verwechselt!! Unfassbar, aber zwischen dem 13. und dem 20. hatte Stefan ein weiteres Wochenende eingeschoben, quasi ein Wochende 13. 3/4 alá Harry Potter. Leider blieb dadurch ausgerechnet der junge dänische FM arbeitslos, der eine Anreise von 400 KM hinter sich hatte. Sorry, aber shit happens...

In der Folge wehrten wir uns gegen die drohende Niederlage. Axel Jakobi und Sascha Fröhlich gaben Kurt Voelzke und Hartmut Winkelmann die eine oder andere Nuss zu knacken. Sie konnte jeweils ein tolles und hochverdientes Remis erzielen. Lennart Schneider beging eine strategische Ungenauigkeit, die sein Gegner konsequent ausnutze. In seiner Unerfahrenheit sah Lennart seinen Fehler nicht ein, sondern wollte kitten, was schlecht zu kitten war, vergrößerte seine Probleme damit aber nur, so dass die Partie dann ganz schnell weg war. Nico Willers verlor seinen Isolani und entschied sich im Endspiel mit Minusbauer zu einer Offensive, die ins Nichts führte.

Beim Stand von 1:4 lieferten sich Hauke Maag und Altmeister Peter Marxen ein Zeitnotduell, in dem Peter nach Augenzeugenberichten die Zeit überschritt, was Hauke aber nicht bemerkte und sich dafür in einem schwierigen Schwerfigurenendspiel wiederfand. Leider übersah Hauke anschließend einen taktischen Überfall und der Sieg ging an Turm. Viele Jahren sind vergangen, seit ich in einer langen Partie zuletzt mit Ferdinand Voelzke die Klingen kreuzen durfte und nun war es wieder soweit. Ich versuchte erfolgreich Ferdis Lieblingseröffnung zu umgehen und konnte einen langfristig angelegten Vorteil erringen. Als mein Gegner zu einem Befreiungsschlag ausholte, konnte ich ihn taktisch überwinden und den Spielstand verkürzen, aber Marc Duhn wurde von Jörg Zeller souverän ausgespielt. Ein verdienter Sieg für Turm Kiel!



Verbandsliga B: 7. Runde am 21.02.2016: 3,5:4,5 gegen den Eutiner SV

Alte Stärke und alte Schwächen

Dieses Mal war keine kurzfristige Erkrankung, die uns das Leben schwer machte, sondern lange geplanter Urlaub, gepaart mit Spielerabgängen und dem Bestreben der zweiten Mannschaft, den Aufstieg unter Dach und Fach zu bringen. Die brauchten jeden Mann, so dass die eigentlich als Ersatz vorgesehenen Spieler nicht zum Einsatz kamen. Allerdings war auch Eutin mit etlichen Ausfällen gesegnet, sodass ich doch leichte Hoffnungen hatte.

Der Kampf begann mit einer kleinen Überraschung. Frank Schmidt, der Gegner von Stefan Kosanke, spielte mit Weiß forciert auf Abtausch und Remis. Stefan war verblüfft, konnte dem Ansinnen aber wenig entgegen setzen, so dass es schnell 0,5:0,5 stand. Leider bestätigten wir die Absicht der Gäste, sich auf die Überlegenheit der letzten beiden Bretter zu stützen. In ausgeglichener Stellung übersah Marc Duhn gegen Rolf Bohl einen taktischen Zwischenzug, der dem Eutiner erst den Ausgleich und danach Vorteil sicherte. Der Vorteil wurde immens, als Bohl mit einer Springergabel Marc Dame kassierte. Derweil stand Jacob Warter stark unter Druck. Just als er sich befreit hatte, stellte er einzügig eine Figur ein. Da standen wir insgesamt wenig erbaulich. Ich stand lange Zeit gegen Volker Gülke schlecht, zumindest gefühlt und ich wusste eigentlich nicht so recht, wie ich meinen Gegner anspringen sollte. Also entschied ich mich Remis anzubieten. Gülke ließ sich nicht aufs Glatteis führen und Gewinnversuche unternehmen. und nahm das Angebot an. Dann hatte Viggo Westerlin an Bett 8 gegen Jochim Thielemann den Kürzeren gezogen. Er hatte schnell schlechter gestanden und konnte auch keine taktischen Fallstricke auslegen. Wenn, dann verfing er sich selbst darinnen.

Es stand also 1:4 und bei den Eutinwer begann das große Zittern. Andre Blöß hatte im Mittelspiel eine Figur für drei Bauern geopfert und nachdem er seinen König praktisch völlig entblößt hatte, stürmten drei Freibauern nach vorne: 2:4. Peter Buchmann hatte zwar einen Bauern gegen Olaf Töpper eingestellt, aber aktivierte seinen König rechtzeitig. Eine taktische Finesse des Eutiners ging völlig nach hinten los und nach 5,5 tunden verkürzte Peter auf 3:4. Parallel kämpfte Axel Jakobi gegen Thomas Hartwig aber schon mit dem Rücken zur Wand. Seine mutige Eröffnungsbehandlung war nicht belohnt worden. Axel gab daraufhin die kleine Qualität, bekam dafür aber ein entferntes Freibauernpaar. Leider wurde das dann abgeholt und Axel kämpfte mit Turm und Bauer gegen Läufer, Springer und 2 Bauern. Der Eutiner hatte die richtige Idee, setzte die aber falsch um und Axel bekam sein Remis. Trotzdem haben wir verloren.

Am Ende konnte die Oldesloer Spitze wieder überzeugen, aber die Reserve leider nicht.

Bezirksklasse Ost: 7. Runde am 21.02.2016 4,5:3,5 gegen den SC Barsbüttel

Bad Oldesloe II verpasst die Meisterschaft um Haaresbreite

Vor der letzten Runde hatten vier von sieben Mannschaften, Bad Oldesloe II, Mölln II, Barsbüttel und Ratzeburg realistische Chancen, die Meisterschaft in der Bezirksklasse zu erringen; wobei Mölln mit dem Absteiger Harksheide II die größten Chancen besaß.

Das Match Bad Oldesloe II gegen Barsbüttel konnte also ein echtes Meisterschftsspiel sein. Gastgeber Oldesloe bot praktisch die stärkste Mannschaft, um dafür gerüstet zu sein. Bernd Baumast spielte umsichtig und ließ nichts anbrennen, also remis. Fast parallel zeitlich und spielerisch die ersten beide Siege. Wolf Krumbholz und Lennart Schneider inszenierten einen Königsangriff mittels schöner Kombination. Als Lohn erhielten beide eine Figur, damit war es trotz weiterer vergeblicher Versuche ihrer Gegner schon gelaufen. Einen Rückschlag gab es dann durch Sascha Fröhlich, der leider die Segel streichen musste. Für ihn gab es schon bessere Tage.

Da die übrigen Partien noch im Lot waren, kein Grund zur Beunruhigung. Im Gegenteil, Nico Willers hatte seinem Kontrahenten eine Quali abgeluchst und ließ sich vom Sieg nicht mehr abbringen. Etwas blöd lief es für Matthias Gödelt. Von außen betrachtet, stand er lange offensiver und positionell besser. Bei einem gegnerischen Bauerndurchbruch agierte Matthias wohl zu passiv bzw. positionierte Dame und Turm zu weit weg, um die Bauernumwandlung zu verhindern. Also die zweite Niederlage für die Gastgeber, aber immer noch mit einem Punkt vorn. Es blieben noch die Partien an den ersten beiden Brettern.

Wolfgang Herre geriet nach ausgeglichenem Mittelspiel scheinbar in eine bedrohliche Situation. Er wickelte diese Verteidigungsaufgabe aber souverän ab und konnte seinerseits einen Angriff mit einem Bauerndurchbruch starten. Die verbliebene Figur des Barsbüttelers, ein Turm, stand zu passiv, ebenso der König. Damit stand der Sieg für Bad Oldesloe II fest. Michael Kottke hatte seinem nahezu 250 DWZ-Punkte überlegenen Kontrahenten lange standgehalten, aber nach zwei, drei ungenauen Läuferzügen brach seine Stellung zusammen und er musste nach gutem Kampf kapitulieren. Somit gewann Oldesloe mit 4,5 zu 3,5. Damit war Barsbüttel aus dem Rennen.

Man wartete sehnsüchtig auf die anderen Ergebnisse. Erwartungsgemäß gewann Mölln II gegen Harksheide, aber mit einem halben Punkt zu wenig. Oldesloe II war immer noch Erster, dann die kalte Dusche. Ratzeburg gewann mit 6: 2 gegen die Lübecker Nachwuchsmannschaft. Damit gewann es auch mit einem halben Punkt Vorsprung die Meisterschaft. Wenn auch traurig gestimmt, geht natürlich der Glückwunsch von Bad Oldesloe nach Ratzeburg.
Was den Aufstieg betrifft, gibt es Gerüchte. Warten wir mal ab, was kommt.

Kreisklasse Ost: 7. Runde am 21.02.2016 1,0:3,0 gegen den SV Bargteheide III

Obwohl in Bad Oldesloe ausgetragen, habwe ich nicht viel davon gesehen. Die Gäste waren nach DWZ ihren Gegner deutlich überlegen. Trotzdem konnte Mohammad Tabakh gegen Christian Lossner zum 1:0 für Bad Oldesloe abschließen. Schnell hatte Bargteheide durch Sven Heft gegen Manfred Tilp ausgeglichen. Edris Hami kämpfte lange gegen Wolfgang Heeser, der seinen Oldesloer Gegner dann aber doch überwinden konnte. Najat Tabakh kämpfte noch länger. Im Mittelspeil hatte sie eine Figur verloren, dafür aber 3 Bauern eingesammelt. Leider gingen die und am Ende damit auch die Partie verloren.



Verbandsliga B: 6. Runde am 31.01.2016: 2,0:6,0 gegen den Möllner SV

Die Seuche wütet weiter

Lange vor der Runde war klar, dass unser Team im Kampf gegen das neue starke Team in der Verbandsliga Ost zweifache Verstärkung benötigen würde. Um den Aufstiegskampf der zweiten Mannschaft nicht zu gefährden, gaben wir zwei jungen Nachwuchskräften eine Chance, Erfahrungen zu sammeln. Einen Tag vor dem Spieltag trafen 2 Krankmeldungen bei mir ein und es gab kein Raum mehr, zu reagieren. Damit war im Grunde schon Sonnabend klar, wo die Mannschaftspunkte hinwandern würden. Das bestätigte sich am Sonntag. Nach einer Kurzpartie gegen Wolfgang Krüger habe ich meinen Frust im Kaffee ertränkt und nicht mitbekommen, was sich so ereignete. Hauke Maag zierte sich noch ein wenig, gab dann allerdings in etwas schlechterer Stellung die Partie auch Remis. Stefan Kosanke konnte seine gute Stellung nicht ausbauen und musste phasenweise ums Remis kämpfen, was dann gelang. Jacob Warter hatte sich eine vermeintliche Angriffsstellung erarbeitet, dafür allerdings soviel Zeit investiert, dass er letztlich in hochgradiger Zeitnot heftige Fehler machte und zudem die Zeitvorgabe nicht einhalten konnte. U12-Spieler Baran Yüksel spielte eine gute Partie. Sein über 500 DWZ stärkerer Gegner nahm ihn vermutlich nicht ganz für voll. Leider ließ Baran in einer Schlüsselstellung eine Chance aus, seinen Gegner vor riesige Probleme zu stellen. Dieser hätte mit etwas Glück dann eine remisliche Abwicklung finden müssen. Im Endspiel setzte sich dann doch die Erfahrung durch. Am Schluss spielte noch Andre, der nach einem abgelehnten Remisangebot eine Figur für die restlichen gegnerischen Bauern opferte. 4x Remis, 2x verlore und 2 geschenkte Punkte. Schöner Schiet!

Bezirksklasse Ost: 6. Runde am 31.01.2016 4,0:4,0 gegen Inselspringer Ratzeburg
Aufstieg aus eigener Kraft kaum möglich

Es war ein echtes Entscheidungsspiel, dass der SV Bad Oldesloe II in Ratzeburg gegen die dortige Erste bestritt. Bei einem Sieg wäre man voll im Aufstiegsrennen. Entsprechend motiviert gingen die Travestädter zu Werke. Nur nichts anbrennen lassen hieß die Devise. Das galt aber auch für die Ratzeburger, die ebenso Chancen besaßen.

An Brett 2 holzte Joachim Gerks gegen Michael Kottke alles ab, was rumstand und mit nur wenigen Figuren und geschlossener Stellung bot sich ein Remis an. So geschah es. Plötzlich musste der Mannschaftsführer aber sehen, dass Viggo Westerlin zwei ganze Figuren fehlten. Er spielte noch, als alle anderen Spiele zuende waren, und gab erst einen Zug vor dem Matt auf.
Es mussten zwei Siege her! Matthias Gödelt und Lennart Schneider besaßen gute bis sehr gute Stellungen, ansonsten alles ausgeglichen. Wolf Krumbholz spielte nach einer Kombination auf einmal mit Turm und zwei Springern gegen die zwei Türme von Joachim Lucas. Da aber seine Bauernstellung zerrissen war, musste er in ein Remis einwilligen. Sascha Fröhlich überzog im Gewinnstreben seine Stellung, musste dann bei drohendem Figurenverlust aufgeben. Dafür startete Matthias Gödelt einen schönen Mattangriff. Andreas Ollrogge wehrte sich noch, aber vergeblich. Der Sieg ging an Matthias Gödelt. Nachdem Nico Willers gegen Heinz Kersten keinen Vorteil erzielen konnte, endete eine weitere Partie remis. Just zu diesem Zeitpunkt startete Wolfgang Herre am Spitzenbrett gegen Heiko Daum einen Angriff, der den Ratzeburger in die Kniee zwang. Da die kommende Niederlage von Viggo Westerlin absehbar war, hing es von Lennart Schneider ab, ob die Oldesloer mit einem Gesamtsieg nach Hause fahren würden. Er hatte gegen Joshua Zander zwar einen Mehrbauern, aber ein Gewinnweg war nicht zu erkennen. Sein Gegner verteidigte sich geschickt, nach mehrfachem Abtausch drohte auch der Verlust des Mehrbauern. Also auch hier ein Remis!
So endete der Mannschaftskampf unentschieden 4 : 4. Schaut man sich die Tabelle und das Restprogramm an, so dürften beide gegenüber Mölln das Nachsehen haben, das gegen den Tabellenletzten hoch gewinnen sollte.

Kreisklasse Ost: 6. Runde am 31.01.2016 1,5:2,5 gegen Turm Reinfeld II

Unserer Dritte musste sich gegen im Schnitt 200 DWZ-Punkte stärkere Gegner beweisen. Das gelang in der Summe leider nicht. Mohammad Tabakh konnte zwar einen schönen Sieg feiern, aber Anja Yüksel und Neuzugang Edris Hami konnten ihren Gegnern nicht standhalten. Manfred Tilp erzielte einen Teilerfolg, wobei die Beobachter meinen, dass er viel zu früh in das Remis eingewilligt habe.



Verbandsliga B: 5. Runde am 17.01.2016: 4,0:4,0 gegen TuRa Harksheide

Punkt gewonnen oder verloren?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Legt man die Niederlage der Gäste gegen Raisdorf zu Grunde, dann war es für uns ein Punktverlust. Zieht man den Spielverlauf vom gestrigen Sonntag zur Einschätzung heran, dann war es vermutlich ein Punktgewinn.

Ca. 5 Minuten vor Spielbeginn erreichte mich die Nachricht, dass der geplante Ersatzspieler Sascha Fröhlich krankheitsbedingt ausfiel. So griffen wir aus unterschiedlichen Gründen einmal mehr auf Nico Willers zurück. Damit standen sich die beiden Mannschaften durchaus gleichwertig gegenüber. Und so begann auch die Auseinandersetzung. Ich hatte es mit IM Alexander Bodnar zu tun, der mir mit seiner Eröffnungswahl selbstredend alle Vorbereitungen zu Nichte machte. Allerdings wich mein Gegenüber von den mir bekannten Theoriepfaden ab. Ich konnte das relativ sicher abfedern und nach einem kurzen taktischen Schlagabtausch, bekam ich nach satten 14 Zügen ein Remisangebot. Ich hatte Schwarz, spielte gegen den vermutlich stärksten Spieler der Liga, den Top-Scorer der Gegner und bekam ein Remisangebot... Nun ja, ich habe nicht lange überlegt und willigte ein. Da war eine gute Stunde rum.

Anschließend sah es lange recht gut für uns aus. Hauke Maag bedrängte ohne große Gefahr für den eigenen König den seines Gegner Ole Lengler. Bernd Westphal stand dagegen gegen Annika Polert unter starkem positionellen Beschuss. Bei Andre Blöß gegen Emily Rosmait konnte ich wie immer nicht erkennen, wie man die gegenseitigen Betonwände durchbrechen sollte. Dagegen hatte Marc Duhn schon früh in der Eröffnung die Möglichkeit ergriffen, die Königsstellung seiner Gegnerin Inken Köhler zu belagern. Stefan Kosanke hatte seine Initiative gegen die Stellung von Artur Oganessjan abflauen lassen, obwohl ich noch Chancen sah, etwas zu unternehmen. Die Eröffnung zwischen Axel Jakobi und Thomas Mandelkow verlief in für mich unbekannten Bahnen. Ich hatte aber das Gefühl, dass der Turaner etwas zu optimistisch spielte. In der Partie zwischen Nico Willers und Jasmin Zimmermann stand unser Nico eindeutig besser, obwohl nichts Konkretes zu sehen war.

Oh man, hätte ich bloß weitergespielt. Dann hätte ich viele Dinge nicht mitbekommen. Fast zeitgleich opferten Marc Duhn, Axel Jakobi und Nico Willers jeweils eine Figur. Auch Hauke schleuderte seinem Gegner den Fehdehandschuh in Form von ein bis zwei Bauern ins Gesicht. Marcs Gegnerin versuchte zu kontern, nahm lieber die Qualität für 2 Bauern und scheußlicher Königsstellung und Marc gab ihr Recht, als er eine wirklich keulenartige Fortsetzung entkorkte, die absolut nach hinten los ging. Am Ende hatte er Turm und Figur weniger und musste künstlich beatmet werden. Aber dabei bekam er wiederum Unterstützung seiner Gegnerin, die auf den wirklich allerletzten Besch.... hineinfiel. Marc kam zum Dauerschach mit der Verteilung: Dame gegen 2 Türme und zwei Läufer; unglaublich. In Axels Partie gab es einen Ritt auf der Klinge. Mandelkow spielte sehr einfallsreich und gefährlich. Opfer und Gegenopfer, noch ein Opfer und wieder ein Gegenopfer. Am Ende fand Axel eine schöne Abwicklung, in der er Dame und Springer gegen 2 Türme und Springer zurück behielt. Nur standen die weißen Figuren noch in der Ausgangsstellung, während ihr Häuptling barfuss und spärlich bekleidet über das Feld huschen musste. Das kostete Material und Axel konnte den verdienten Punkt verbuchen. Nun schon den vierten im vierten Spiel! Nico fand dagegen nicht die beste Fortsetzung. Er versetzten den gegnerischen König zwar unter Dauerfeuer, aber seine Gegnerin konnte alles decken und biss dabei gefährlich um sich. Das Ende habe ich nicht bekommen, denn an drei Brettern gab es heiße Zeitnotduelle und ich musste mitschreiben. Leider unterlief während dessen Stefan Kosanke ein furchtbarer Fehler, der selbst im Blitzen nicht hätten passieren dürfen. Er stellte einzügig eine Figur ein. Zuvor hatte Hauke wirklich sehenswert gewonnen. Ole Lenler hatte die Bauernangebote verschmäht, so dass Hauke zu größeren Kalibern griff. Er hackte mit dem Turm eine gedecke Leichtfigur heraus und der unterentwickelte Schwarze musste mit ansehen, wie es seinem König an den Kragen ging. Die Krone eines Mattangriffs in Form eines erstickten Matts in allerdings seltener Konstellation beendete die Partie zu unseren Gunsten.

Andre Blöß kassierte gegen Emily Rosmait ein Dauerschach und in der Partie zwischen Annika Polert und Bernd Westphal hatten sich auf beiden Seiten jeweils 7 Bauern ineinander verhakt. Nach weit über 40 Zügen waren auf beiden Seiten im Kasten verschwunden: jeweils die Dame, eine Leichtfigur und ein Bauer. Theoretisch stand Bernd eine Nuance besser, praktisch war allerdings nichts mehr zu wollen.

Bezirksklasse Ost: 5. Runde am 17.01.2016 6,0:2,0 gegen den SK Kaltenkirchen II

Überzeugender Sieg der Zweiten gegen Kaltenkirchen

Wollte die 2. Mannschaft des SV Bad Oldesloe weiterhin vorne mitspielen, musste ein Sieg gegen Kaltenkirchen II her. Man legte auch gleich los.

Jakob Warter und Lennart Schneider zeigten gleich, wo es lang ging. Sie überspielten ihre Gastspieler komplett und schon stand es 2:0 für die Gastgeber. Bernd Baumast, kurzfristig eingesprungen für einen erkrankten Mitspieler, spielte sicher und ließ nichts anbrennen. Er steuerte ein Remis bei. Leider machte Michael Kottke, der nach eigener Aussage am diesem Tag nur Stroh im Kopf hatte, das gute Zwischenergebnis mit einer Niederlage fast zunichte. Aber Wolf Krumbholz zeigte ein gelungenes Positionsspiel, kassierte erst die Qualität, baute dann ein undeckbares Mattspiel auf, so dass seinem Kontrahenten nur die Aufgabe blieb. Matthias Gödelt bekam für zwei Bauern eine Figur, verpasste dann allerdings die beste Fortsetzung und musste am Ende noch mit einem Remis zufrieden sein. Damit hatten die Oldesloer schon einmal 4 Punkte, und zwei Spiele standen noch aus. Am Spitzenbrett musste Wolfgang Herre nach Qualitätsgewinn mit einem Bauern zurück lange lavieren, bis ihm ein Turmgewinn gelang. Das Weitere wollte sich der Kaltenkirchener nicht mehr zeigen lassen. In seiner bedächtigen, aber meist erfolgreichen Weise kam Viggo Westerlin einem Sieg immer näher, nachdem er einen Bauern gewonnen hatte. Am Ende hatte Viggo zwei Bauern am Rand, aber nur einer wurde von einem gegnerischen Bauern blockiert: klare Sache ein weiterer Sieg für Oldesloe II, das hoch verdient mit 6:2 gewann, und damit punktgleich an Platz 2 steht. Es ist noch alles drin.

Kreisklasse Ost: 5. Runde am 17.01.2016 3:1 gegen den Lübecker SV X

Erster Sieg unserer dritten Vertretung!

Im Vorjahr gelang unserer Mannschaft gegen den gleichen Gegner ein Punktgewinn, weil einer der gegnerischen Spieler in Gewinnstellung nach einem irregulären Zug eines unserer Spielers den Gewinn reklamiert und sich geweigert hatte, die Partie nach der regel-konformen Korrektur weiter zu spielen. Dieses Jahr sollte es nicht so weit kommen. Gleich zu Beginn nahm U12-Spieler Baran Yüksel seinem fast 1500 DWZ-schweren Gegner eine Figur ab und ließ sich dabei auch nicht durch die etwas angeschossene Königsstellung aus der Ruhe bringen. Ein starkes Bauernopfer, das wegen eines hübschen Matts nicht angenommen werden konnte, ergab den Gewinn der zweiten Figur und nach Damentausch auch bald den Sieg. Manfred Tilp hatte ebenfalls früh eine Figur gewonnen, gab diese aber etwas unmotiviert zurück. Als Manfred danach einen Angriff startete, zog es sein Gegner vor, diesen nicht abzuwehren, sondern selbst Drohungen aufzustellen. Zur Ausführung kam es dann aber nicht mehr, denn ein Matt kann schlecht mit einem Gegenmatt gekontert werden. Einen Rückschlag gab es durch die Niederlage von Mohammad Tabakh, der Material durch zu schnelles Ziehen einbüßte. Am Ende siegte dann noch Anja Yüksel. Sie hatte in der Eröffnung einen Bauern geopfert, bekam dafür aber nicht viel. Erst im weiteren Verlauf der Partie nach etlichen Abtauchmanövern konnte sie ihren Gegner überspielen und nach dem Gewinn zweier Leichtfiguren den Sieg einfahren. Ein wirklich schöner Erfolg für das Team.



Verbandsliga B: 4. Runde am 13.12.2015 3,5:4,5 gegen die Segeberger SF

Zu Beginn der Saison hatte es auf dem Papier noch recht gut für uns ausgesehen, aber kurz danach mussten wir uns andere Ziele stecken. Eine überraschend stark aufspielende Nachrücker-Truppe ließ dann noch einmal ein klein wenig Hoffnung aufflackern, den so lange angestrebten Aufstieg doch noch anpeilen zu können. Aber das ist jetzt Schnee von gestern. Gegen die Segeberger SF fehlte die komplette Mittelachse und erneut mussten 3 Reservisten aushelfen. Den Segebergern fehlte im Vergleich nur Manfred Haß - sieht man einmal von dem schon lange schmerzlich vermissten Thomas Werner ab. Mit 4 jungen Spielern waren die Segeberger nach meiner Einschätzung leicht favorisiert, auch wenn der DWZ-Schnitt etwas anderes aussagte.

Nach einer Stunde hatte ich gegen Mirka Neitzel eine leicht vorteilhafte Theoriestellung erreicht. Hauke kämpfte gegen Steffen Wrage um etwas Gegenspiel, das dieser aber regelmäßig im Keim erstickte. Zwischen Peter Buchmann und Martin Gütschow war das Spiel bereits verflacht, aber danach begann unsere Problemzone der Bretter 4-6. Marc Duhn hatte sich gegen Dr. Jörg Offen nach meiner Einschätzung etwas krumm aufgebaut und konnte nur reagieren. Stefan Kosanke behandelte Wolfgang Rehers Holländer anspruchslos bis schlecht - zumindest hatte Schwarz "Null Problemo". Wolfgang Herres Aufstellung gegen Jacob Dreessen sah solide aus, aber ich vermisste sein Gegenspiel gegen die drohenden Wolken auf dem Königsflügel. Erfreulich erneut der Auftritt von Axel Jakobi. Axel, der eigentlich schon keinen Bock mehr auf Schach verspürt hatte, erlebt eine Art zweiten Frühling. Er widerlegte schnell Jacob Roggons gekünstelt wirkenden Aufbau und hatte nach meiner Einschätzung bereits eine Gewinnstellung auf dem Brett. Bei Michael Kottke gegen Jonas Westerhaus war dagegen noch nicht viel passiert. Sah alles fest und solide aus.

In der Folge sah alles unklar aus und lange passierte nicht viel. Axels Gewinnstellung wurde immer deutlicher, während sich sie Stellungen von Hauke, Marc und Wolfgang stetig verschlechterten. Ich konnte den Druck gegen die schwarze Stellung erhöhen, wenngleich FRITZ noch alles im Lot wähnte. Nach etwas über 3 Stunden brachte uns Axel 1:0 in Führung, die ich auf 2:0 erhöhen konnte, wenngleich Mirko etwas früh aufgab. Er ersparte uns beiden viel Arbeit. Peter brachte den nächsten halben Punkt nach Hause, aber der Rest sah wenig erfreulich aus. Haukes Figuren konnten sich kaum noch bewegen, Marc musste Zug um Zug Drohungen abwehren, Stefan sah sich einem gefährlichen Angriff ausgesetzt, Wolfgang kämpfte noch, aber so denn kein Wunder geschehen würde, eher aussichtslos und Michael hatte eine total passive Endspielstellung erreicht, in der nur noch sein Gegner auf Gewinn spielen konnte. Und dann war es Michael, dem in schon schwieriger Stellung ein heftiger Fehler unterlief. Kurz danach waren die Partien von Wolfgang Herre und Marc Duhn auch beendet und die Gastgeber führten 3,5:2,5.

Kurz vor der Zeitkontrolle hatte Stefan eine aussichtsreiche Stellung in horrender Zeitnot zum Remis verdorben und Hauke hatte nur durch Glück überlebt. Stefan machte dann mit ungleichfarbigen Läufern und blockierten Bauern Remis. Steffen Wrage hatte gegen Hauke Maag die Zeitkontrolle mit geschätzten 1-2 Restsekungen für den letzten Zug überstanden und stand glatt auf Gewinn. Mit seinem ersten Zug nach der Zeitkontrolle verdarb er nach langer Bedenkzeit jedoch einzügig die Stellung. Mit viel Glück und starken Nerven hielt er allerdings das Remis zum insgesamt verdienten Segeberger Erfolg fest.



Verbandsliga B: 3. Runde am 15.11.2015 5,5:2,5 gegen den Lauenburger SV

Angstgegner bezwungen und 2 weitere Punkte gegen den Abstieg gesichert...

Man wird gefragt: "Gegen wen müsst Ihr denn spielen?" - "Lauenburg" und dann folgt regelmäßig: "Solltet Ihr wohl schaffen". Tja, das sagt sich so leicht. Eigentlich seit Jahren favorisiert, tun wir uns gegen die Lauenburger regelmäßig schwer - zumindest in der Verbandsliga. Das Vorhaben wurde auch nicht leichter, als die Absagen eintrafen - zuletzt von Marc Duhn noch am frühen Sonntag Morgen. Aber im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, ist es heuer immer wieder unser Ersatz, der uns voranpeitscht.

Es war noch keine Stunde gespielt, da raunte Hauke Maag mir zu, dass Axel Jakobi eine Figur gewonnen hätte. Etwas ungläubig machte ich mich auf die erste Runde. Tatsächlich, Axel hatte Uwe Nilius eine Figur herausoperiert. Insgesamt machten die hinteren Bretter einen guten Eindruck. Lennart Schneider hatte gegen Michael Reicke aus der Eröffnung heraus eine bequeme Stellung erreicht und begann ein Druckspiel am Damenflügel aufzuziehen. Wolf Krumbholz hatte an Brett 7 für einen Gambitbauern mit Schwarz die Initiative an sich gerissen. An Brett 5 hatte Stefan Kosanke gegen Gisbert Claassen mit Schwarz leichten Raumvorteil. An Brett 4 wurde der Zement in der Stellung zwischen Andrè Blöß und Matthias Groth kräftig gerührt, während an Brett 3 Lauenburgs Neuzugang Timo Bücker gegen Bernd Westphal gewohnt zurückhaltend spielte, was für Schwarz immer angenehm ist. Meine Stellung gegen Walter Rost hatte da kaum die Eröffnungsphase überschritten. So sah es auch bei Hauke Maag gegen Heinrich Schröder aus.

Kurz danach hörte ich Hauke wieder murmeln "Wolf hat einen Turm mehr". Ich höre Hauke gerne Murmeln! Es dauerte auch nicht lange - so ca. 90 Minuten nach dem Start - bis wir 2:0 in Führung gingen. Alle anderen standen aktiver bis deutlich besser, so dass ich mich zu einem Remisangebot entschloss. Meine Stellung war einen Hauch besser aber extrem offen und ich wollte nichts riskieren. Leider stellte Lennart da eine Qualle ein. Nach meinem Eindruck war seine Stellung auch danach klar besser für ihn, aber in seiner Unerfahrenheit holte Lennart die Brechstange raus. Ein kluger Zwischenzug seines Gegners beendete praktisch die Partie zu unseren Ungunsten. Hauke hatte zunächst ein Remisangebot abgelehnt, aber als Stefan seinem Gegner auf offenem Brett die Dame abnahm, bot er seinerseits Remis an, was angenommen wurde. Stefan gewann und André einigte sich mit seinem Gegner auch auf Remis - hatten die beiden überhaupt etwas getauscht?? Bei Bernd hatte sich die Stellung zu einem Spiel auf ein Tor entwickelt. Timo hatte zu sehr auf Abtausch gespielt und das Endspiel aus den A

Autor: Hans-Werner Stark

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