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Oberlige Nord Gruppe Nord - Saison 2016/2017


Nachfolgend stellen wir die Ergebnisse des aktuellen Spieltages der überregionalen Ligen mit Beteiligung von Teams aus Schleswig-Holstein vor. Die Zahl hinter dem Mannschaftsnamen entspricht dem Elo-Durchschnitt der jeweiligen Mannschaft in dieser Runde, beinhaltet also nicht die Elo-besten Spieler des Teams, sondern den Elo-Durchschnitt der tatsächlich eingesetzten Spieler. Ausgangsgröße sind die Elo-Zahlen zum Saisonstart.

Die Einzelergebnisse entnehmen Sie bitte dem Ergebnisdienst des DSB.
Oberliga Nord Gruppe Nord
   
(Elo-Schnitt dieser Runde in Klammern)
5. Runde am 05.02.2016

FC St. Pauli (2336) 5,0 - 3,0 Schachfreunde Hamburg (2202)
Lübecker SV (2258) 6,0 - 2,0 SK Marmstorf (2115)
Diogenes Hamburg (2215) 2,5 - 5,5 SF Schwerin (2240)
SSC Rostock 07(2112) 3,0 - 5,0 Agon Neumünster (2178)
Hamburger SK III (2237) 6,0 - 2,0 Königsspringer Hamburg (2229)


Tabelle: (Elo-Schnitt aller bisher gespielten Runden in Klammern)
MP BP
1. FC St. Pauli (2318) 10 : 0 26,0
2. SF Schwerin (2248) 9 : 1 25,0
3. Diogenes Hamburg (2217) 7 : 3 23,0
4. Schachfreunde Hamburg (2233) 5 : 5 18,0
5. Lübecker SV (2254) 4 : 6 21,5
6. Agon Neumünster (2184) 4 : 6 19,5
7. Hamburger SK III (2236) 4 : 6 19,5
8. Königsspringer Hamburg (2214) 3 : 7 18,0
9. SK Marmstorf (2123) 3 : 7 14,0
10. SSC Rostock 07 (2132) 1 : 17 15,5

Nach dem Aufstieg von Turm Kiel und den weiteren gewaltigen Verstärkungen im Team war der Weg frei und vorherbestimmt für die Schachmannschaft des FC St. Pauli. Mit ihrem Elo-Schnitt lägen sie bereits jetzt im Mittelfeld der 2. Liga. Alles andere als der Aufstieg für dieses Team wäre eine mittlere Sensation. Monika Socko hat am Spitzenbrett etwas zu knabbern, aber insbesondere die Neugänge Martha Michna (SK Norderstedt; 3,5/4) und Jonah Krause (SV Bargteheide; 4/5) haben eingeschlagen wie eine Bombe. Auch gegen den Wiederaufsteiger Schachfreunde Hamburg zeigte das Team seine Stärke an den vorderen Brettern. Während die Mannschaft im hinteren Bereich ganz leicht schwächelt, gelang vorne wiederum ein sattes 3:1. Kein Beinbruch für die Schachfreunde, die sich als Aufsteiger erheblich stärker präsentieren, als in ihrem ersten Jahr die Verstärkungen aus Pinneberg kamen (und die geblieben sind), was überraschend in den Abstieg mündete. Ein wenig verwundert bin ich immer noch ob des Zugangs von Thorsten Kittler (SV Bargteheide), der für seine alte Mannschaft nach Jahren des Schachabstinenz im vergangenen Jahr ein paar Einsätze in der Oberliga hatte. Nicht-Spielen; das hätte er auch in Bargteheide gekonnt. Oder ist das ein Zeichen, das nur Insider verstehen?

Nach dem Abstieg aus der 2. Liga heben die Schachfreunde Schwerin einige Spieler verloren, sind aber nicht ins Bodenlose gestürzt. Spitzenspieler Henrik Danielsen wurde nur beim grandiosen Auftaktsieg über den Namensvetter aus Hamburg eingesetzt. Aber ansonsten tritt die Mannschhaft kompakt und solide auf. Nach einigen knappen Ergebnissen und dem Unentschieden gegen Agon Neumünster gelang den Schwerinern nun ein überzeugender Erfolg über den SC Diogenes Hamburg. Nach den zuletzt starken Auftritten brach Diogenes insbesondere an den hinteren 4 Brettern ein. Mit dem aktuellen Zwischenergebnis von 7:3 Punkten bei dem noch ausstehende Spiel gegen Rostock wird die Mannschaft trotzdem zufrieden sein.

Hinter diesen 4 Mannschaften beginnt ein breites Mittelfeld (zu dem im Grunde auch noch die SF Hamburg gehören). Der Lübecker SV konnte mit einem deutlichen Erfolg über den SK Marmstorf jedwedes Gerede über einen drohenden Abstieg nachhaltig im Keim ersticken. Auch ohne Frerik Janz gehört die Mannschaft zum soliden Gerüst der Oberliga, aber auch nicht mehr - sehr zum Leidwesen der anderen Lübecker Mannschaften. Aus dem Reigen der starken Jugendlichen hat sich Kevin Kololli scheinbar etwas schachmüde zurück gezogen und der mögliche neue Hoffnungsträger Sigitas Kalvaitis wurde nicht nur überraschend weit hinten gemeldet, er spielt auch einfach nicht. Unter diesen Umständen wird es wohl noch etwas länger dauern, bis die Mannschaft an die Meisterschaftstür anklopfen kann. Der SK Marmstorf wiederum, der sich im Vorjahr auch gegen starke Mannschaften gut in Szene setzen konnte, ist in großen Schwierigkeiten, hat aber noch alle Chancen.

Der Aufsteiger aus dem hohen Norden Agon Neumünster hält sich vortrefflich. Es gingen erst 2 Kämpfe verloren und die auch nicht eben deutlich und man holt zusätzlich die wichtigen Punkte. Das sieht recht gut aus. Der blutjunge Neuzugang Ashot Parvanyan hat endlich in die Liga gefunden und ergänzt die unerschrockenen Recken. Der Sieg über den SSC Rostock 07 war sicher ein Pflichtsieg. Aber auch solch ein glatter Erfolg über Zweit- und Oberliga-erfahrenen Spieler muss erst geholt werden. Rostock konnte erst einen Zähler holen. Sie werden sich schwer damit tun, weitere Mannschaftspunkte zu ergattern. Auch für Oberligaverhältnisse war der Aderlass nach dem freiwilligen Rückzug zu heftig.

Der Hamburger SK III und Königsspringer Hamburg spielten in der 5. Runde ein Kellerduell. Wer hätte das gedacht. Der HSK III spielt im vorderen Bereich in konstanter Besetzung. Die ersten 5 Bretter haben alle Runden bislang gechlossen bestritten. Aber völlig überraschend lässt die Mannschaft grade hier entscheidende Punkte. Gegen Königsspringer gelang dann aber ein überzeugender Triumph, der den HSK III wieder ins Mitteld gespült hat. Königsspringer taumelt dagegen jetzt. Sie werden spätestens in Runde 7 gegen Marmstorf doppelt punkten müssen.

Fazit:
Der FC St.Pauli - wer sonst?? Im Kampf um den Titel werden die Spieler noch etwas arbeiten müssen. Aber der Titel sollte ihnen niemand streitig machen können.

Im Abstiegsbereich könnte es bei 2 Absteigern bleiben, denn aus der 2. Liga droht ihnen aktuelle niemand auf den Kopf zu fallen und in Mecklenburg tummeln sich hnter den SF Schwerin II - die nicht aufsteigen können - etliche Mannschafte aus dem östlichen Raum, die nicht in die Nordliga aufsteigen. Rostock isat für mich heißester Anwärter auf den Abstieg und ich tippe auf Marmstorf als ihren Begleiter.


Autor: Hans-Werner Stark

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