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Vorabanalyse Verbandsliga Ost - Saison 2011/2012


SK Norderstedt
Bretter 1 - 8 Durchschnitt 2060 DWZ
Bretter 1 - 12 Durchschnitt 2005 DWZ

Den Verantwortlichen des SK Norderstedt ist bewusst, dass der Erfolg ihrer 1. Mannschaft auch vom Unterbau abhängig ist. Man kann nicht nur 8 Spieler im Kader haben, wenn man eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine stellen will. Gute Spieler, die als Ersatz zur Verfügung stehen, müssen Spielpraxis bekommen oder verstärken und sei es in der 2. Mannschaft. Nach dem Aufstieg der 1. Mannschaft ist der Abstand zur 2. Mannschaft wieder auf 3 Ligen angewachsen, d.h. Norderstedt muss versuchen, die 2. Mannschaft wieder in die Landesliga zu bringen. Nach dem DWZ-Schnitt ein einfaches Unterfangen, allerdings fällt in der 1. Mannschaft praktisch dauerhaft Hanno Sislian aus, so dass nur noch 3 der gemeldeten 4 Spitzen der 2. Mannschaft zur Verfügung stehen und die werden sicherlich auch nicht alle spielen.

Interessant ist, dass nun sogar Christian Michna in der 2. Mannschaft gemeldet wurde. Thomas Kahlert hatte im Vorjahr einen Einsatz in der 2. Mannschaft (ausgerechnet gegen Bad Oldesloe). Marina Smirnova ist dagegen nicht mehr gemeldet, aber auch sie hatten im Vorjahr nur einen Einsatz (auch gegen Bad Oldesloe…). Zu viele Papiertiger darf man sich in der Meldeliste nicht leisten, so dass ich davon ausgehe, dass in dieser Saison mehr als 1x Zweitligaspieler in der 2. Mannschaft eingesetzt werden. Ein Fingerzeig werden wir am 18.09. bekommen, denn da trifft Norderstedt II auf den Landesligaabsteiger aus Travemünde. Das kann bereits die Vorentscheidung um den Aufstieg in die Landesliga bringen.

Prognose: Norderstedt ist kein klarer und deutlicher Titelfavorit, weil kaum anzunehmen ist, dass die Mannschaft jemals in der gemeldeten Reihenfolge der ersten 8 Bretter spielt. Aber auch ohne diese Schachriesen ist die Mannschaft stark genug, um den Titel zu holen.

TSV Travemünde
Bretter 1 - 8 Durchschnitt 1951 DWZ
Bretter 1 - 12 Durchschnitt 1866 DWZ

Der Absteiger aus der Landesliga hat die Verbandsliga vor 2 Jahren klar beherrscht. Mit Frank Neumann haben sie zudem einen Spieler hinzubekommen, der vor 2 Jahren noch nicht gespielt hat. Notger Nickel hat dagegen ein Jahr pausiert, ist aber wieder nominiert worden.

Die Mannschaft hat sich im vergangenen Jahr nicht gut verkauft und unter ihrem Niveau gespielt. Sie werden mit Sicherheit wieder vorne mitspielen.

Prognose: Travemündes Erfolg ist abhängig vom Auftreten des SK Norderstedt II. Wollen die Nordersteder mit Macht die Chance nutzen, wird Travemünde über Platz 2 nicht hinaus kommen. Lässt Norderstedt die Zügel schleifen, setze ich auf Travemünde als Wiederaufsteiger.

SV Bad Oldesloe
Bretter 1 - 8 Durchschnitt 1937 DWZ
Bretter 1 - 12 Durchschnitt 1841 DWZ

Der SV Bad Oldesloe ist nominell im Vergleich zum Vorjahr wieder etwas stärker geworden. An den vorderen Brettern werden konstant positive Ergebnisse erzielt und diese vorderen Bretter wurden mit Hauke Maag erneut spürbar verstärkt. Die Oldesloer Schwäche bleibt der hintere Mannschaftsteil. Ab Brett 6 gibt es einen Leistungseinbruch, wobei es weniger die Spielstärke ist, sondern vielmehr die fehlende Konstanz und die fehlende Härte, gute Stellungen auch nach Hause zu spielen. Zudem ist es uns nicht gelungen, den Nachwuchs an das Verbandsliganiveau heran zu führen.

Das Problem setzt sich in den Ersatzbereich fort. Die alten Recken werden mit den Jahren nicht stärker, diese Tatsache müssen alle eingestehen. In diesem kleinen Verein fehlt der Mittelbau, auch alterstechnisch. Dass andere Vereine über die gleichen Probleme klagen, hilft uns wenig.

Prognose: Bad Oldesloe wird die Klasse sicher halten und am Ende auch vorne zu finden sein. Die fehlende Konstanz der Mannschaft wird den Sprung ganz nach vorne aber verhindern.

SV Bad Schwartau
Bretter 1 - 8 Durchschnitt 1910 DWZ
Bretter 1 - 12 Durchschnitt 1860 DWZ

Es ist 2 Jahre her, als Bad Schwartau völlig überraschend auf der Zielgeraden noch von Eutin abgefangen wurde. Das hat die Mannschaft offenbar bislang nicht verarbeitet. In den beiden Jahren danach war der Schwartauer Erfolg meilenweit von ihrer Leistungsfähigkeit entfernt. Natasja Strizak ist aus dem Kader verschwunden (hatte auch keinen einzigen Einsatz) und Friedrich Müller ist nach Eutin gewechselt. Kai-Edgar Wapniewski hat sich aus der ersten Mannschaft zurückgezogen. Dafür sind junge Spieler nachgerückt. Das macht Mut für die Zukunft. Die Meldung von Olaf Nevermann an Brett 1 überrascht. Er wird vermutlich - wenn überhaupt - nur extrem selten spielen.

Prognose: Bad Schwartau wird sich schon strecken müssen, um bei 4 Absteigern die Liga zu halten. Ich traue Ihnen allerdings zu, dass sie es schaffen.

Segeberger SF
Bretter 1 - 8 Durchschnitt 1897 DWZ
Bretter 1 - 12 Durchschnitt 1874 DWZ

Die Crew um Bernd Roggon und Martin Reincke musste eine dicke Kröte schlucken. Nachdem das Team erneut den Sprung in die Landesliga verpasst hat, wechselte ihr Brett 1 Joschka Marx nach Schwarzenbek. Bernd Roggon selbst hat sich aus dem Team zurückgezogen, Jan Philipp Arps wird kaum zum Einsatz kommen. Verstärkungen sind keine hinzu gekommen. Das wird eine schwere Saison für Bad Segeberg! Die Stärke des Teams sind die hinteren Bretter.

Prognose: Vorne halten, hinten spalten muss es für die Segeberger heißen und ich traue ihnen zu, genau das zu exerzieren.

TuRa Harksheide
Bretter 1 - 8 Durchschnitt 1894 DWZ
Bretter 1 - 12 Durchschnitt 1831 DWZ

Nach etlichen Anläufen hat es TuRa nun geschafft. Die Mischung aus Erfahrung und Jugend konnte in die Verbandsliga aufsteigen. Hier erwartet sie aber eine um einiges härtere Konkurrenz, als in der Bezirksliga. Alexander Bodnar an Brett 1 ist eine Macht. Maryanna Huda an Brett 2 steht dem in Nichts nach - wenn sie denn spielt, was ich bezweifele. Hinter diesen beiden beginnt die Problemzone. Ole Lengler und Annika Polert sind gute Talente, aber ihnen wird der Wind voll ins Gesicht blasen. Das gilt auch für die nächsten Bretter. Aufgrund der Ausgeglichenheit des Teams werden die Chancen an den hinteren Brettern wieder besser.

Prognose: Mit Frau Huda kann die Mannschaft gut um den Klassenerhalt mitfechten, ohne sie wird es vermutlich nicht reichen.

VfL Gessthacht
Bretter 1 - 8 Durchschnitt 1865 DWZ
Bretter 1 - 12 Durchschnitt 1750 DWZ

Geesthacht hatte im Vorjahr als Aufsteiger eine gute Saison. Sie kamen nie in Abstiegsgefahr und landeten am Ende auf einem guten Mittelplatz. Sören Schönfeld kann sicherlich mehr als 4/9 erreichen und Beini Ma (2/7) schien etwas weit vorne zu spielen. Das Mittelfeld war sehr solide und Wolf-Rüdiger Siemensen konnte seinen Mannschaftskameraden als Ersatzspieler mit 7,5/8 an den hinteren Brettern das eine um das andere Mal eine Steilvorlage liefern. Das wird sich in dieser Saison aber wohl ändern.

Florian Frank hat den Verein Richtung Lüneburg verlassen und Frank Hagemann ist nicht mehr nominiert. Spielerzugänge sind nicht zu verzeichnen, so dass die Mannschaft schwächer einzustufen ist, als vor einem Jahr. Das wird Probleme mit sich bringen.

Prognose: Der Erfolg eines Teams ist immer abhängig von den Gegnern, aber objektiv betrachtet muss Geesthacht bei 4 Absteigern als potentieller Abstiegskandidat betrachtet werden.

Lübecker SV IV
Bretter 1 - 8 Durchschnitt 1842 DWZ
Bretter 1 - 12 Durchschnitt 1828 DWZ

Bei einem Verein wie dem Lübecker SV ist die Spielerfluktuation naturgemäß recht groß, insbesondere in den unterklassigen Mannschaften und dazu gehört mindestens auch LSV IV. Neue Namen tauchen auf, bekannte Namen verschwinden, wie der von Prof. Mentlein, der nun zum Stamm der Landesligatruppe zählt. An den vorderen Brettern muss die Mannschaft regelmäßig versuchen, den Kampf ausgeglichen zu gestalten. Gelingt dies, kann dahinter ausreichend gepunktet werden Der DWZ-Schnitt an den ersten 8 Brettern ist wenig berauschend, wobei man die Meldeliste auch um einige Karteileichen bereinigt hat. Der DWZ-Schnitt an den ersten 12 Brettern ist dagegen wieder konkurrenzfähig.

Platz 8 wie in der Vorsaison kann nicht das Ziel der Mannschaft sein. Sie müssen mindestens 6. werden und um diesen Platz wird das Gerangel groß sein.

Prognose: Objektiv muss LSV IV zu den Abstiegskandidaten gerechnet werden. Gefühlsmäßig zähle ich sie nicht dazu.

Lauenburger SV
Bretter 1 - 8 Durchschnitt 1791 DWZ
Bretter 1 - 12 Durchschnitt 1662 DWZ

Vor der letzten Saison zählte Lauenburg zu den klaren Abstiegsfavoriten. Dann legten sie aber los wie die Feuerwehr, um am Ende 9:9 Punkte zu erzielen. Mit diesem Ergebnis und dem gleichen restlichen Verlauf würden sie am Ende der kommenden Saison absteigen!

Der Personaldecke des Teams ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Spieler an den ersten 4 Brettern haben ihre Verbandsligatauglichkeit deutlich unter Beweis gestellt, allen voran Rico Huhnstock mit 5,5/6 an Brett 3. Für die Mannschaft ist es wichtig, dass Huhnstock mitspielt. Gegen Ende der Saison musste er vermutlich aus schulischen Gründen kürzer treten. Ab Brett 5 gibt einen großen Leistungseinbruch, den gilt es zu kompensieren. Zu Beginn der letzten Saison konnten die hinteren Bretter noch glänzen, verloren dann aber das Selbstvertrauen. Hinzu kommt, dass auch die Ersatzbank nicht eben üppig bestückt ist.

Prognose: Nach dem Verlauf im Vorjahr mag man es nicht aussprechen, aber objektiv betrachtet kann Lauenburg die Liga nicht halten.

SV Eutin II
Bretter 1 - 8 Durchschnitt 1763 DWZ
Bretter 1 - 12 Durchschnitt 1702 DWZ

Eutin hat lange überlegt, was zu tun sei. Sie wollten mit einer 8er-Mannschaft spielen und auch auf den Sonntag wechseln. Da die vor ihnen liegenden Mannschaften der Bezirksliga Lübeck verzichteten, hat Eutin doch noch zugegriffen und den Lübecker Aufstiegsplatz für sich beansprucht.

Die Mannschaft hat in der Bezirksliga keine Bäume ausgerissen. Sie wurde allerdings von den Verantwortlichen des Klubs gepuscht. Spieler wie Konstantin Bornschein und Rainer Gehrmann, die im Grunde der ersten Mannschaft zuzurechnen sind, wurden als Stütze in die 2. Mannschaft gesteckt. Ich gehe auch davon aus, dass dies nicht nur eine Meldenummer ist, sondern dass diese beiden auch in der Verbandsliga spielen werden.

Eutin II ist an den hinteren Brettern stärker einzustufen, als Lauenburg, an den vorderen Brettern ist das aber umgekehrt. Trotz allem darf man den Kampf gegen einen solchen Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Prognose: Trotz aller Unterstützungen schätze ich Eutin II als ersten Anwärter auf die rote Laterne ein.

Fazit: In der Verbandsliga Ost geht es Jahr für Jahr hauteng zu. Das gilt an der Spitze und beim Abstiegskampf gleichermaßen. Es gibt nominell einen klaren Favoriten. Die erste Runde zwischen Travemünde und Eutin wird mehr als eine Vorentscheidung bringen. Ich lege mich auf Norderstedt II als Meister der Saison 2011/2012 fest.

Anders als in den anderen beiden Verbandsligen kann man sich kaum auf 4 Mannschaften festlegen, die die mutmaßlichen Absteiger sein werden. Ich lege mich auf TuRa Harksheide, VfL Geesthacht, Lauenburger SV und SV Eutin II fest. Darauf, dass es wirklich diese 4 sein werden, würde ich allerdings keine großen Beträge wetten.

Autor: Hans-Werner Stark

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